{"id":299783,"date":"2025-07-28T06:35:13","date_gmt":"2025-07-28T06:35:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/299783\/"},"modified":"2025-07-28T06:35:13","modified_gmt":"2025-07-28T06:35:13","slug":"polizei-thw-und-jaeger-ueberwachen-delmenhorst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/299783\/","title":{"rendered":"Polizei, THW und J\u00e4ger \u00fcberwachen Delmenhorst"},"content":{"rendered":"<p> &#8222;Unbemannte Luftfahrzeugsysteme&#8220; (UAS), umgangssprachlich &#8222;Drohnen&#8220; genannt, gewinnen zunehmend an Bedeutung bei der Arbeit verschiedenster Berufsgruppen. Polizisten, Soldaten und sogar J\u00e4ger \u2013 sie alle k\u00f6nnen mittlerweile auf die technische Erweiterung des Auges nicht mehr verzichten. Aus der Vogelperspektive lassen sich manche Dinge schlichtweg besser beobachten.<\/p>\n<p>Bei Polizeiarbeit<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/landkreis-osterholz\/gemeinde-lilienthal\/wie-eine-drohne-der-polizei-in-lilienthal-und-umgebung-hilft-doc81j75kosauroeud6b66\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Die Polizei nutzt Drohnen<\/a> gezielt zur Strafverfolgung &#8211; <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/stadt-delmenhorst\/maenner-zuecken-messer-in-delmenhorst-grossfahndung-mit-hubschrauber-doc818s4n26xrcvgbciklf\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">zuletzt im Juni<\/a>, als in Delmenhorst zwei M\u00e4nner nach r\u00e4uberischer Erpressung mit Messern fl\u00fcchtig waren.\n<\/p>\n<p>\n    Drohnen werden regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr diverse <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/landkreis-osterholz\/gemeinde-lilienthal\/wie-eine-drohne-der-polizei-in-lilienthal-und-umgebung-hilft-doc81j75kosauroeud6b66\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Felder der Polizeiarbeit<\/a> verwendet. Einsatzbereiche sind unter anderem die Suche nach Vermissten oder die Gefahrenabwehr, die Spurensicherung nach Unf\u00e4llen sowie die Tatortaufnahme in 3\u2009D. Auch bei Brandermittlungen liefern sie wichtige Bilder aus schwer zug\u00e4nglichen Bereichen.\n<\/p>\n<p>Gesteuert werden sie von speziell ausgebildeten Beamten. Diese m\u00fcssen die entsprechenden Scheine, den sogenannten EU-Kompetenzausweis A1 (bis 900 Gramm) und A3 (bis 25 Kilo) sowie A2 (Fernpilotenf\u00fchrerschein) besitzen. Die Pr\u00fcfungsfragen daf\u00fcr decken Themenbereiche aus dem Luftrecht, Grundlagen des Fliegens und der Flug\u00fcberwachung ab. Auch Meteorologie und Aerodynamik werden abgefragt.<\/p>\n<p>\n    Trotz ihrer Vielseitigkeit ersetzen die Quadrokopter keine <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/stadt-delmenhorst\/polizeihubschrauber-kreisen-ueber-delmenhorst-doc81eg4bu01x2jiiumn1z\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Polizeihubschrauber<\/a>, da sie nicht bei Dunkelheit fliegen d\u00fcrfen und nur viel kleinere Einsatzbereiche abdecken k\u00f6nnen.\n<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" data-w=\"1200 1 Portrait\" alt=\"Eine Drohne vom Technischen Hilfswerk Ortsverband Delmenhorst bei einem Nachtflug.\" class=\"inline-gallery__image withsrc\" style=\"width:auto;max-height:none;object-fit:cover;\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Portraitdoc81nawirq945iohngjbf-jpg.webp.webp\"\/><\/p>\n<p>Eine Drohne vom Technischen Hilfswerk Ortsverband Delmenhorst bei einem Nachtflug.<\/p>\n<p>                    Foto:<br \/>\n     Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, Ortsverband Delmenhorst <\/p>\n<p>Beim Katastrophenschutz<\/p>\n<p>Das Technische Hilfswerk (THW) setzt Drohnen ein, um Eins\u00e4tze aus der Luft zu unterst\u00fctzen \u2013 insbesondere bei un\u00fcbersichtlichen oder gro\u00dffl\u00e4chigen Lagen. &#8222;Unsere Drohnen werden haupts\u00e4chlich zur Erkundung von Einsatzstellen und Schadensgebieten und zum Orten aus der Luft eingesetzt&#8220;, sagte Christian Moritzer, Zugf\u00fchrer beim Technischen Hilfswerk Ortsverband Delmenhorst.<\/p>\n<p>Spezialisierte Trupps f\u00fcr Unbemannte Luftfahrtsysteme erkunden mit Drohnen die Lage, orten vermisste oder versch\u00fcttete Personen mittels W\u00e4rmebildtechnik und liefern wichtige Luftaufnahmen zur Beurteilung und Koordination vor Ort. Die so gewonnenen Daten werden gespeichert, analysiert und weitergegeben.<\/p>\n<p>Nicht jeder beim THW d\u00fcrfe laut Moritzer UAS fliegen. \u00c4hnlich wie bei der Polizei habe dem Delmenhorster Zugf\u00fchrer zufolge das THW eigene Drohnenpiloten, die zwei verschiedene Drohnenf\u00fchrerscheine beim Luftfahrtbundesamt absolvieren m\u00fcssen. Zus\u00e4tzlich sei noch ein einw\u00f6chiger interner Lehrgang beim THW selbst zu belegen.<\/p>\n<p>Neben dem praktischen Einsatz ist auch die Forschung ein Schwerpunkt: In Projekten testet das THW neue Einsatzoptionen und integriert Drohnen in bestehende Abl\u00e4ufe. UAS sind damit ein zentrales Element der digitalen und zukunftsorientierten Ausrichtung des Katastrophenschutzes in Deutschland.<\/p>\n<p>&#8222;Drohnen sind heutzutage eine wichtige und sinnvolle Komponente, da wir mit ihnen die Lage aus ganz anderen Blickwinkeln beurteilen und dokumentieren k\u00f6nnen&#8220;, sagte Christian Moritzer.<\/p>\n<p>Beim Tierschutz<\/p>\n<p>\n    In Delmenhorst nutzen J\u00e4ger Drohnen, um <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/stadt-delmenhorst\/delmenhorst-drohneneinsatz-schuetzt-wildtiere-vor-maehwerken-doc818b81cg84219j23rawz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wildtiere vor M\u00e4hwerken zu sch\u00fctzen<\/a>. &#8222;Es ist eine reine Tierschutzaktion&#8220; erkl\u00e4rte Kreisj\u00e4germeister Helmut Blauth. Dem stellvertretenden Vorsitzenden der J\u00e4gerschaft Oldenburg-Delmenhorst zufolge l\u00e4ge diese Ma\u00dfnahme, die ausschlie\u00dflich im Gr\u00fcn- und Ackerland durchgef\u00fchrt wird, bei einer Erfolgsquote von \u00fcber 90 Prozent.\n<\/p>\n<p>Wenn im Fr\u00fchjahr Rehkitze gesetzt werden, seienn diese laut Blauth noch bewegungsunf\u00e4hig. Die Jungtiere versteckten sich im hohen Gras. Ein Fahrzeugf\u00fchrer k\u00f6nne die kleinen Rehe nicht erkennen. Deshalb k\u00e4me an dieser Stelle die Drohne zum Einsatz, um aus der Draufsicht mehr zu erkennen.<\/p>\n<p>In den fr\u00fchen Morgenstunden sei Blauth zufolge der Unterschied auf der W\u00e4rmebildkamera am deutlichsten erkennbar. Die Drohne fliegt dann in 50 Metern H\u00f6he das gesamte Gel\u00e4nde systematisch ab. So w\u00fcrden die J\u00e4ger und ihre Helfer die Kitze aufsp\u00fcren und bevor gem\u00e4ht wird, bergen k\u00f6nnen. Blauth betonte, dass nicht nur J\u00e4ger und Drohnenpiloten an der Rettung beteiligt sein. Eine Vielzahl ehrenamtlicher Helfer mache es erst m\u00f6glich, dass so viele Tiere gegenw\u00e4rtig von den t\u00f6dlichen Klingen der M\u00e4hwerke verschont blieben.<\/p>\n<p>Bei der Bundeswehr<\/p>\n<p>Wenn das Wort &#8222;Drohne&#8220; f\u00e4llt, denkt man in der Regel als Erstes an das Milit\u00e4r. Und das nicht ohne Grund: Ob am Boden, auf dem Wasser oder in der Luft \u2013 Drohnen sind auch bei der <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/thema\/bundeswehr-q56010\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundeswehr<\/a> fester Bestandteil der Ausr\u00fcstung.<\/p>\n<p>Sie kommen rund um die Uhr zum Einsatz, sowohl bei \u00dcbungen im Inland als auch bei Auslandseins\u00e4tzen \u2013 Zur Unterst\u00fctzung, Aufkl\u00e4rung, \u00dcberwachung und Lagebilderfassung. Damit sind sie aus dem gesamten Einsatzspektrum der deutschen Streitkr\u00e4fte nicht mehr wegzudenken. Moderne Sensorik erm\u00f6glicht es, fr\u00fchzeitig Gefahren zu erkennen und Eins\u00e4tze pr\u00e4ziser zu planen.<\/p>\n<p>Das Bundeskabinett brachte unl\u00e4ngst einen Gesetzentwurf auf den Weg, der die Beschaffung von R\u00fcstungsg\u00fctern, unter anderem Drohnen, deutlich beschleunigen soll. Das Beschaffungsbeschleunigungsgesetz ist zun\u00e4chst auf den 31. Dezember 2026 begrenzt \u2013 bis dahin k\u00f6nne aber laut Bundesministerium der Verteidigung vereinfacht Kriegsger\u00e4t angeschafft werden.<\/p>\n<p>Feindliche Spionage<\/p>\n<p>\n    Wenn eine Drohne bei uns am Himmel fliegt, ist diese nicht zwangsl\u00e4ufig auch eine Deutsche. Erst vor wenigen Monaten wurden \u00fcber Bremerhaven und Jemgum Drohnen gesichtet, die vermutlich aus Russland stammten. Das nieders\u00e4chsische Innenministerium best\u00e4tigte damals (<a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/politik\/bremen-und-niedersachsen-drohnen-kreisten-ueber-infrastruktur-doc7zmcuxpv2c11dvpnedvm\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">wir berichteten<\/a>), dass vermeintliche UAS nahe kritischer Infrastruktur (H\u00e4fen und Erdgasspeicher) beobachtet worden sein. Woher genau die Unbemannten Luftfahrzeugsysteme stammten und wer sie steuerte, ist allerdings unklar.\n<\/p>\n<p>                        <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/\" id=\"home\" class=\"button primary-primary font-size-15_1 m-0a customEvent\" data-layer-event-name=\"customEvent\" data-layer-trigger=\"click\" data-layer-category=\"artikelscoring\" data-layer-action=\"startseite_button\" data-layer-label=\"doc81mruwuq3mxsuvpc49r\" data-layer-value=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/stadt-delmenhorst\/1\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Unbemannte Luftfahrzeugsysteme&#8220; (UAS), umgangssprachlich &#8222;Drohnen&#8220; genannt, gewinnen zunehmend an Bedeutung bei der Arbeit verschiedenster Berufsgruppen. Polizisten, Soldaten und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":299784,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,30],"class_list":{"0":"post-299783","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114929475603559850","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/299783","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=299783"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/299783\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/299784"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=299783"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=299783"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=299783"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}