{"id":299949,"date":"2025-07-28T08:06:17","date_gmt":"2025-07-28T08:06:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/299949\/"},"modified":"2025-07-28T08:06:17","modified_gmt":"2025-07-28T08:06:17","slug":"erste-ansiedlung-dieser-art-umweltamt-bestaetigt-biber-in-stuttgart-gesichtet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/299949\/","title":{"rendered":"Erste Ansiedlung dieser Art: Umweltamt best\u00e4tigt: Biber in Stuttgart gesichtet"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t      \t\t            \t\t             \t\t\t\t   \t\t\t\t\t   <img decoding=\"async\" id=\"article-image\" fetchpriority=\"high\" alt=\"Erste Ansiedlung dieser Art: Umweltamt best\u00e4tigt: Biber in Stuttgart gesichtet\" title=\"Erste Ansiedlung dieser Art: Umweltamt best\u00e4tigt: Biber in Stuttgart gesichtet\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/media.media.456ad414-0699-4cdf-b4f9-a7064489a3b1.16x9_700.jpg\" data-linkto=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/javascript:void(0);\"\/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tEin Biber schwimmt durch den Neckar.\u00a0Foto: \u00a0\t\t\t<\/p>\n<p>Sie bauen D\u00e4mme und m\u00f6gen Wasser. Von den streng gesch\u00fctzten Tieren sind jetzt zwei im Hafen gesehen worden, die erste Ansiedlung dieser Art in Stuttgart?<\/p>\n<p>Sie sehen einerseits putzig aus mit ihren Stupsnasen und den gro\u00dfen Schneidez\u00e4hnen. Aber nicht jeder mag sie, die <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Biber\" title=\"Biber\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Biber<\/a>, die oft entlang eines Baches oder Flusses leben und sich dort ihr Nest mit \u00c4sten, Baumst\u00e4mmen und Bl\u00e4ttern bauen. Bei Landwirten sind sie gef\u00fcrchtet. Sie gelten naturschutzrechtlich durch die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie als streng gesch\u00fctzt. Nun sind zwei Biber im Stuttgarter Hafen gesichtet worden. <\/p>\n<p>Festgehalten in einem Film vom W\u00fcrttembergischen Anglerverein (WAV). \u201eWir haben inzwischen mehrere Best\u00e4tigungen, dass mindestens zwei Biber im Hafengebiet leben\u201c, so WAV-Vorsitzender, Hans-Hermann Schock. Offenbar nutzen sie an den steilen Ufern die eingebauten Treppen. Sie w\u00fcrden regelm\u00e4\u00dfig im Hafenbecken 1 unterwegs sein, unterhalb der Wasserkraftanlage gegen\u00fcber der Wasserschutzpolizei am Ufer und Holz aus den seit Jahren nicht mehr gepflegten Uferabschnitten sammeln, so Schock. Auch gebe es Verbissspuren an B\u00e4umen. <\/p>\n<p> Umweltamt best\u00e4tigt: Im Video sind Biber zu sehen <\/p>\n<p>Eine Sprecherin der Stadt <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stuttgart<\/a> erkl\u00e4rt, dem zust\u00e4ndigen Amt f\u00fcr Umweltschutz l\u00e4gen bislang keine Informationen zu den aktuell gesichteten <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.buga-2043-in-region-stuttgart-umbau-des-hafens-und-sauberes-wasser-gefordert.11182da2-346e-4590-83e3-2d1411b14b09.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Bibern im Bereich des Stuttgarter Hafens<\/a> vor. Das entsprechende Video auf der WAV-Homepage sei aufgrund der Presseanfrage gesichtet worden. \u201eDie K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe und auch die Schwimmart deuten in der Tat auf einen Biber hin.\u201c<\/p>\n<p>Amt zweifelt: Hafenbecken als Lebensraum f\u00fcr die Tiere <\/p>\n<p>Allerdings werde bezweifelt, dass die Hafenbecken tats\u00e4chlich als Lebensraum f\u00fcr die Biber dienten. In den vergangenen Jahren seien laut Umweltamt in Stuttgart immer wieder vereinzelt Biber gesichtet worden \u2013 etwa im Neckar, am Max-Eyth-See und an der Glems. Auch \u00fcberfahrene Biber seien schon gemeldet worden. Eine tats\u00e4chliche Ansiedlung der Art gab es bislang in Stuttgart jedoch nicht. Die untere Naturschutzbeh\u00f6rde werde der Meldung jetzt vor Ort nachgehen. Dar\u00fcber hinaus werde die Hafenverwaltung entsprechend informiert. <\/p>\n<p>Hafensprecher stellt Verbissspuren fest <\/p>\n<p>Der Sprecher Johannes Zeller erkl\u00e4rt, dass sie bislang noch nichts von Bibern im Hafen Stuttgart w\u00fcssten. \u201eWir haben uns kurzfristig ein Bild davon gemacht und festgestellt, dass es an einem kleinen Bereich \u00e4ltere Verbissspuren gibt.\u201c Im Hafengebiet seien alle Kai- und Uferanlagen massiv verbaut und zum allergr\u00f6\u00dften Teil mit rund 1,30 Meter hohen Kaimauern ges\u00e4umt. Im geschilderten Bereich sei die massiv mit Schotter aufgef\u00fcllte und mit Maschendraht gesicherte B\u00f6schung zwar mit B\u00fcschen und Brombeeren bewachsen, b\u00f6ten aber ebenfalls keinen Lebensraum f\u00fcr Biber. \u201eWir gehen davon aus, dass es sich bei den Aufnahmen um Zufall handelt und die Biber \u2018auf der Durchreise\u2019 waren\u201c, so der Hafensprecher.<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/media.media.bacb54c2-2d3b-488e-9b46-2e818292cd1a.original1024.media.jpeg\"\/>     Verbissspuren von Bibern im Stuttgarter Hafengebiet.    Foto: W\u00fcrttembergischer Anglerverein    Biber sind streng gesch\u00fctzt <\/p>\n<p>Biber sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders gesch\u00fctzt. Unter anderem ist es verboten, ihn der Natur zu entnehmen, zu besch\u00e4digen, zu t\u00f6ten oder seine Fortpflanzungs- und Ruhest\u00e4tten zu besch\u00e4digen oder zu zerst\u00f6ren. Weil die Zahl der tierischen Bauherren f\u00f6rmlich explodiert ist und damit auch immer mehr \u00c4rger im aufkommt, traut sich das Land nun an ein hei\u00dfes Eisen heran: <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.wildtiere-in-baden-wuerttemberg-biber-koennen-schneller-abgeschossen-werden.685be05f-b4a6-40ab-818e-670baa92a2ec.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Echte Problem-Biber sollen leichter abgeschossen werden k\u00f6nnen.<\/a> \u201eEs gibt Stellen, da kommt man mit den bisherigen Mitteln nicht weiter\u201c, sagt der Staatssekret\u00e4r im Landesumweltministerium, Andre Baumann.<\/p>\n<p>Stadt bittet um Meldungen an Biberbeauftragte <\/p>\n<p>Das Stuttgarter Umweltamt verweist noch einen Kontaktadresse: Jede untere Naturschutzbeh\u00f6rde im Land hat sogenannte Biberbeauftragte, die Sichtungen erfassen. Wer k\u00fcnftig einen Biber beobachtet, k\u00f6nne diesen Hinweis direkt per E-Mail an Poststelle.36-2@stuttgart.de senden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Biber schwimmt durch den Neckar.\u00a0Foto: \u00a0 Sie bauen D\u00e4mme und m\u00f6gen Wasser. 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