{"id":300004,"date":"2025-07-28T08:34:11","date_gmt":"2025-07-28T08:34:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/300004\/"},"modified":"2025-07-28T08:34:11","modified_gmt":"2025-07-28T08:34:11","slug":"audi-gewinn-bricht-im-ersten-halbjahr-2025-um-mehr-als-ein-drittel-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/300004\/","title":{"rendered":"Audi: Gewinn bricht im ersten Halbjahr 2025 um mehr als ein Drittel ein"},"content":{"rendered":"<p>Minus 37,5 Prozent: Zum dritten Mal in Folge f\u00e4llt das erste Halbjahr im Vorjahresvergleich schlechter aus. Auch die Prognose f\u00fcr das laufende Jahr senkt der VW-Teilkonzern. Hunderte Millionen Euro wurden bereits f\u00fcr Abfindungen zur\u00fcckgelegt.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die Z\u00f6lle von US-Pr\u00e4sident Trump, Kosten f\u00fcr den Konzernumbau und schwache Gesch\u00e4fte in China haben den Gewinn von Audi im ersten Halbjahr einbrechen lassen. 1,3 Milliarden Euro nach Steuern bedeuten ein Minus von 37,5 Prozent, wie der zu VW geh\u00f6rende Teilkonzern, zu dem auch Bentley und Lamborghini geh\u00f6ren, mitteilte. Es ist bereits das dritte Mal in Folge, dass das erste Halbjahr im Vorjahresvergleich deutlich schlechter ausf\u00e4llt. Noch 2022 hatten die Ingolst\u00e4dter 4,4 Milliarden Euro Gewinn ausgewiesen. <\/p>\n<p>Zudem senkt Audi auch seine Prognose f\u00fcr das laufende Jahr. Die Umsatzerwartung schrumpfte um 2,5 Milliarden auf 65 bis 70 Milliarden Euro und auch die Rendite wird ein gutes St\u00fcck niedriger erwartet. Allerdings ist dabei die Zolleinigung der EU mit den USA noch nicht ber\u00fccksichtigt. Diese sei aktuell in Bewertung, hie\u00df es. Noch habe man keine Details und nichts Schriftliches, sagte Finanzchef J\u00fcrgen Rittersberger. Grunds\u00e4tzlich freue man sich aber, dass es jetzt Planbarkeit gebe.<\/p>\n<p>Alleine die im Fr\u00fchjahr erh\u00f6hten US-Z\u00f6lle haben Audi im ersten Halbjahr mit rund 600 Millionen Euro belastet, wie Rittersberger sagte. Audi, das anders als Konkurrent BMW kein eigenes Werk in den USA hat, hatte die durch die Z\u00f6lle entstandenen Zusatzkosten nicht an seine Kunden in den USA weitergegeben, ein solcher Schritt ist allerdings kostspielig. Wie es hier weitergehen soll, sagte Rittersberger noch nicht \u2013 man werde versuchen, hier den richtigen Kompromiss zwischen Preis und Volumen zu finden. <\/p>\n<p>Als weiteren Grund f\u00fcr den aktuellen R\u00fcckgang nannte der Finanzchef die Kosten f\u00fcr den Umbau des Konzerns. Audi hat im Fr\u00fchjahr unter anderem den Abbau von 7500 Stellen in Deutschland bis 2029 angek\u00fcndigt und daf\u00fcr bereits R\u00fcckstellungen gebildet. Diese belasteten das Ergebnis im ersten Halbjahr mit 600 Millionen Euro, allerdings gab es bereits erste positive Effekte der sogenannten Zukunftsvereinbarung, die die H\u00e4lfte dieser Belastung ausglichen.<\/p>\n<p>Vollgas bei Transformation gefordert<\/p>\n<p>Die aktuellen Zahlen zeigten \u201ewie notwendig die eingeleitete Transformation ist\u201c, betonte Rittersberger. Man m\u00fcsse hier \u201emit Vollgas\u201c weitermachen. Mittelfristig will Audi mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr einsparen. <\/p>\n<p>Dass die Zahlen erneut schwierig werden k\u00f6nnten, hatte sich bereits abgezeichnet. Der Absatz war im ersten Halbjahr geschrumpft, insbesondere in China aber auch in den USA. Die beiden M\u00e4rkte sind derzeit f\u00fcr viele Autobauer schwierig. In China tobt weiter ein massiver Preiswettbewerb, vor allem im Elektrobereich. Hier hofft Audi auf dort anstehende neue Modelle.<\/p>\n<p>dpa\/rct\/s\u00e4d<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Minus 37,5 Prozent: Zum dritten Mal in Folge f\u00e4llt das erste Halbjahr im Vorjahresvergleich schlechter aus. 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