{"id":300352,"date":"2025-07-28T11:46:12","date_gmt":"2025-07-28T11:46:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/300352\/"},"modified":"2025-07-28T11:46:12","modified_gmt":"2025-07-28T11:46:12","slug":"massentourismus-venedig-nimmt-millionen-an-eintrittsgeld-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/300352\/","title":{"rendered":"Massentourismus: Venedig nimmt Millionen an Eintrittsgeld ein"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 28.07.2025 13:00 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Bis zu zehn Euro f\u00fcr ein paar Stunden in Venedig: Tagestouristen m\u00fcssen zahlen, wenn sie durch die ber\u00fchmte Altstadt spazieren wollten. Jetzt hat die Stadt eine Bilanz gezogen &#8211; was hat die Ma\u00dfnahme gebracht?<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTagestouristen m\u00fcssen seit 2024 f\u00fcr Venedigs Altstadt ein Eintrittsticket kaufen. Bis zu zehn Euro kostet es pro Tag und Person. Nun hat die Stadt eine Bilanz gezogen, was die Ma\u00dfnahme gebracht hat. Demnach z\u00e4hlte Venedig 2025 \u00fcber 720.000 zahlende Besucher, die rund 5,4 Millionen Euro einbrachten &#8211; und damit fast doppelt so viel wie bei der Premiere im Jahr 2024. Zudem wurden 2.500 Bu\u00dfgelder verh\u00e4ngt, etwa wegen fehlender Tickets.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Regelung galt diesmal an 54 Tagen, verteilt auf Wochenenden und Feiertage im April, Mai, Juni und Juli &#8211; jeweils zwischen 8.30 und 16.00 Uhr. Wer fr\u00fch buchte, zahlte f\u00fcnf Euro. Kurzentschlossene mussten das Doppelte an der Kasse lassen. Ausnahmen galten weiterhin etwa f\u00fcr Einheimische, Kinder sowie \u00dcbernachtungsg\u00e4ste, die ohnehin die Kurtaxe zahlen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBezahlt wird in der Regel, indem man sich vor der Ankunft \u00fcbers Internet einen QR-Code besorgt und aufs Handy l\u00e4dt.\u00a0<\/p>\n<p>    Steuerung des Massentourismus<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Eintrittsgelder sollen helfen, den Massentourismus in der Lagunenstadt an der Adria besser zu steuern. Finanzstadtrat Michele Zuin erkl\u00e4rte, das System habe auch im zweiten Jahr gut funktioniert und f\u00fcr mehr Planungssicherheit bei den Besuchern gesorgt. Geldbeschaffung sei jedoch nicht das Ziel.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer finanzielle Effekt ist aber nicht kleinzureden. Zum Vergleich: 2024 wurde das weltweit einzigartige Modell an 29 Tagen getestet. Man zahlte maximal f\u00fcnf Euro. Am Ende der Testphase wurden 485.000 Menschen registriert, die Einnahmen beliefen sich auf rund 2,4 Millionen Euro. Das Geld, abz\u00fcglich der Betriebskosten, soll direkt der Stadt und den Bewohnern zugutekommen &#8211; etwa \u00fcber stabile M\u00fcllgeb\u00fchren. Eine umfassende Auswertung der gesammelten Daten steht noch aus.<\/p>\n<p>    Eintrittsgeld auch 2026?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nOb das Eintrittssystem auch 2026 wieder greift, ist noch unklar. Bef\u00fcrworter sehen die Ma\u00dfnahme als symbolisches Zeichen: Venedig sei fragil und m\u00fcsse gesch\u00fctzt werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nKritiker bem\u00e4ngeln die zahlreichen Ausnahmen und das Fehlen einer verbindlichen Obergrenze f\u00fcr Besucher. In der Altstadt leben heute weniger als 50.000 Menschen, w\u00e4hrend Millionen von Touristinnen und Touristen die Stadt j\u00e4hrlich besuchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 28.07.2025 13:00 Uhr Bis zu zehn Euro f\u00fcr ein paar Stunden in Venedig: Tagestouristen m\u00fcssen zahlen, wenn&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":300353,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,2217,3364,29,87362,30,13,39262,14,15,12,13239],"class_list":{"0":"post-300352","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-bilanz","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-eintrittsgeld","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-massentourismus","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-venedig"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114930698819710155","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/300352","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=300352"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/300352\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/300353"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=300352"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=300352"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=300352"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}