{"id":300445,"date":"2025-07-28T12:37:12","date_gmt":"2025-07-28T12:37:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/300445\/"},"modified":"2025-07-28T12:37:12","modified_gmt":"2025-07-28T12:37:12","slug":"thailand-und-kambodscha-vereinbaren-waffenruhe-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/300445\/","title":{"rendered":"Thailand und Kambodscha vereinbaren Waffenruhe"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 28.07.2025 13:27 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Nach den Gefechten mit Toten auf beiden Seiten haben sich Thailand und Kambodscha auf eine Feuerpause geeinigt. Beginnen soll sie laut den Vermittlern aus Malaysia um Mitternacht. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nThailand und Kambodscha haben bei Verhandlungen einer &#8222;unverz\u00fcglichen und bedingungslosen&#8220; Waffenruhe zugestimmt. Das teilte der malaysische Ministerpr\u00e4sident Anwar Ibrahim mit. Die Feuerpause soll demnach um Mitternacht in Kraft treten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Regierungschefs beider L\u00e4nder hatten sich im malaysischen Putrajaya getroffen. Malaysia hat derzeit den rotierenden Vorsitz der s\u00fcdostasiatischen Staatengemeinschaft ASEAN inne, an den Gespr\u00e4chen nahmen auch Vertreter aus den USA und aus China teil.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn einer gemeinsamen Mitteilung hie\u00df es, dies sei ein &#8222;wichtiger erster Schritt hin zu einer Deeskalation und der Wiederherstellung von Frieden und Sicherheit&#8220;.\u00a0 Bereits am Dienstag sollen sich Milit\u00e4rf\u00fchrer beider L\u00e4nder zu Gespr\u00e4chen treffen. Am 4. August ist ein Treffen des &#8222;General Border Committee&#8220; geplant, eines bilateralen Gremiums zur Zusammenarbeit in Grenzfragen. Auch erkl\u00e4rten sich beide Seiten bereit, wieder eine direkte Kommunikation zwischen ihren Regierungen aufzunehmen.<\/p>\n<p>    Druck von Trump<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUS-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte am Samstag auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social verk\u00fcndet,\u00a0er habe mit beiden L\u00e4ndern gesprochen\u00a0und ihnen signalisiert, dass seine Regierung die Gespr\u00e4che \u00fcber Handelsabkommen mit ihnen auf Eis legen werde, sollten die Kampfhandlungen nicht eingestellt werden. Trump hatte zuvor angek\u00fcndigt, beide L\u00e4nder Anfang August mit Z\u00f6llen in H\u00f6he von 36 Prozent belegen zu wollen.<\/p>\n<p>    Schwere K\u00e4mpfe bis kurz vor dem Treffen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBis kurz vor dem Treffen lieferten sich Thailand und Kambodscha noch Gefechte, wie aus beiden L\u00e4ndern zu h\u00f6ren war. Die schweren K\u00e4mpfe der Nachbarl\u00e4nder waren am Donnerstag an der mehr als 800 Kilometer langen Grenze entbrannt. Es gab Tote und Verletzte auf beiden Seiten: Die Zahl der Todesopfer ist auf \u00fcber 30 gestiegen, darunter mehr als 20 Zivilisten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMehr als 200.000 Menschen sind auf der Flucht. Zuletzt wollten generell immer mehr in Thailand lebende Kambodschaner in ihre Heimat zur\u00fcckkehren. Aus dem kambodschianischen Verteidigungsministerium hie\u00df es, mehr als 400.000 Arbeitsmigranten h\u00e4tten bereits die Grenze \u00fcberquert, weil sie sich in Thailand nicht mehr sicher f\u00fchlten. Viele weitere w\u00fcrden vermutlich folgen.<\/p>\n<p>    Ausl\u00f6ser der Gefechte unklar<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBeide Seiten warfen sich seit Beginn der Gefechte vor, die Gewalt ausgel\u00f6st zu haben. Thailand und Kambodscha streiten seit Langem um den Verlauf ihrer Grenze im sogenannten Smaragd-Dreieck. Dort grenzen die thail\u00e4ndische Provinz Surin und die kambodschanische Provinz Oddar Meanchey sowie der Nachbarstaat Laos aneinander.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei den Angriffen wurden auch zivile Geb\u00e4ude, darunter ein Krankenhaus und ein Supermarkt getroffen. Thailand setzte unter anderem Kampfjets gegen Milit\u00e4rstellungen ein, Kambodscha schoss mit Raketen \u00fcber die Grenze.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Streit spitzte sich immer weiter zu, nachdem es Ende Mai zu einem Schusswechsel zwischen Soldaten beider L\u00e4nder gekommen war. Dabei wurde ein kambodschanischer Soldat get\u00f6tet. Zuletzt hatte das kambodschanische Verteidigungsministerium Thailand beschuldigt, auch chemische Waffen eingesetzt zu haben. Das Au\u00dfenministerium in Bangkok dementierte und sprach von &#8222;haltlosen Anschuldigungen&#8220; und &#8222;Desinformation&#8220;, die darauf abziele, Thailands Ansehen in der internationalen Gemeinschaft gezielt zu untergraben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 28.07.2025 13:27 Uhr Nach den Gefechten mit Toten auf beiden Seiten haben sich Thailand und Kambodscha auf&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":300295,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[1764,13,12359,36084,14,15,12,23,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-300445","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-eilmeldung","9":"tag-headlines","10":"tag-kambodscha","11":"tag-kaempfe","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-thailand","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114930899220221397","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/300445","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=300445"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/300445\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/300295"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=300445"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=300445"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=300445"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}