{"id":300592,"date":"2025-07-28T13:56:10","date_gmt":"2025-07-28T13:56:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/300592\/"},"modified":"2025-07-28T13:56:10","modified_gmt":"2025-07-28T13:56:10","slug":"haushaltsluecke-der-regierung-fehlen-bis-2029-172-milliarden-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/300592\/","title":{"rendered":"Haushaltsl\u00fccke: Der Regierung fehlen bis 2029 172 Milliarden Euro"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 28.07.2025 15:08 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Durch Vorhaben der Bundesregierung fehlen in der Finanzplanung 2027 bis 2029 rund 172 Milliarden Euro. Bisher war von einer L\u00fccke von 144 Milliarden Euro ausgegangen worden. Ein Grund f\u00fcr das Loch ist die M\u00fctterrente.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Bundesregierung muss in den kommenden Jahren noch gr\u00f6\u00dfere Haushaltsl\u00f6cher stopfen, als bisher gedacht. In der Finanzplanung gibt es in den Jahren 2027 bis 2029 eine L\u00fccke von insgesamt rund 172,1 Milliarden Euro, wie es aus Regierungskreisen hie\u00df. Auch dem ARD-Hauptstadtstudio liegt diese Zahl vor.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Rede war von der zentralen finanzpolitischen Herausforderung f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre. Die Finanzplanung ist Teil des Entwurfs f\u00fcr den Bundeshaushalt 2026, den das Kabinett am Mittwoch beschlie\u00dfen will. Der Haushalt 2026 soll bis Ende November vom Bundestag verabschiedet werden.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nHaushaltstechnisch ist von einem &#8222;Handlungsbedarf&#8220; die Rede. Dass es diesen in der Finanzplanung gibt, ist \u00fcblich. Aus Regierungskreisen hie\u00df es aber, der Handlungsbedarf sei besonders hoch. Mitte Juni war Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) bei der <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/klingbeil-haushaltsentwurf-investitionen-bundestag-100.html\" title=\"Haushaltsentwurf: Klingbeil verspricht B\u00fcrgern sp\u00fcrbare Verbesserungen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vorstellung des Haushaltsentwurfs 2025<\/a> in der Finanzplanung f\u00fcr die Jahre 2027 bis 2029 noch von einer Haushaltsl\u00fccke von zusammen 144 Milliarden Euro ausgegangen.\u00a0<\/p>\n<p>    Haushaltsl\u00fccke unter anderem durch &#8222;Wachstumsbooster&#8220; vergr\u00f6\u00dfert<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDiese L\u00fccke ist nun durch Kompromisse der Bundesregierung gr\u00f6\u00dfer geworden. Zum einen geht es um milliardenschwere Kompensationen f\u00fcr Steuerausf\u00e4lle von L\u00e4ndern und Kommunen durch einen bereits beschlossenen &#8222;Wachstumsbooster&#8220; von Bund und L\u00e4ndern &#8211; mit steuerlichen Entlastungen von Firmen soll die Wirtschaft angekurbelt werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDazu kommt die Entscheidung von CDU, CSU und SPD, dass die Ausweitung der M\u00fctterrente schon zum 1. Januar 2027 wirken soll &#8211; ein Jahr fr\u00fcher als zun\u00e4chst geplant. Au\u00dferdem muss der Bund deutlich mehr Geld f\u00fcr Zinsausgaben zahlen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZudem droht Deutschland das dritte Jahr in Folge ohne Wirtschaftswachstum. Die Bundesregierung setzt vor allem darauf, dass die Konjunktur anspringt und es mehr Steuereinnahmen gibt. Geplant sind auch Reformen, so sollen Planungsverfahren schneller werden. In Regierungskreisen wurde zudem auf geplante Einsparungen beim Bundespersonal verwiesen.<\/p>\n<p>    Haushalt 2026 ist gr\u00f6\u00dfer als dieses Jahr<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei den Etatplanungen sah sich Klingbeil mit W\u00fcnschen seiner Kabinettskolleginnen und -kollegen nach Milliarden-Mehrausgaben konfrontiert. Ein Beispiel ist der Verkehrsetat.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nKlingbeil plant im kommenden Jahr mit Ausgaben von 520,5 Milliarden Euro, das ist mehr als im Jahr 2025. Der Haushalt f\u00fcr dieses Jahr ist noch nicht beschlossen, das soll im September geschehen. Die Investitionen sollen 2026 bei 126,7 Milliarden Euro liegen. Der Bund will 2026 im Kernhaushalt neue Kredite in H\u00f6he von 89,9 Milliarden Euro aufnehmen. Dazu kommen neue Schulden von insgesamt 84,4 Milliarden Euro aus den beiden Sonderverm\u00f6gen, zum einen dem f\u00fcr Infrastruktur und Klimaschutz, zum anderen dem f\u00fcr die Bundeswehr.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Mittel aus dem 100-Milliarden-Euro-Sonderverm\u00f6gen f\u00fcr die Bundeswehr sind laut Planung im Jahr 2028 verbraucht. Um auch danach wesentlich mehr Geld f\u00fcr die Bundeswehr ausgeben zu k\u00f6nnen, wurde aber die Schuldenbremse f\u00fcr Verteidigungsausgaben gelockert.\u00a0 Eine Expertenkommission soll Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine generelle Reform der Schuldenbremse im Grundgesetz machen. Die Union d\u00e4mpfte aber bereits Erwartungen an weitreichende Lockerungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 28.07.2025 15:08 Uhr Durch Vorhaben der Bundesregierung fehlen in der Finanzplanung 2027 bis 2029 rund 172 Milliarden&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":300593,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[29,30,1109,13,14,15,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-300592","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-haushalt","11":"tag-headlines","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-top-news","16":"tag-top-meldungen","17":"tag-topmeldungen","18":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114931209603883604","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/300592","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=300592"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/300592\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/300593"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=300592"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=300592"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=300592"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}