{"id":300741,"date":"2025-07-28T15:15:14","date_gmt":"2025-07-28T15:15:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/300741\/"},"modified":"2025-07-28T15:15:14","modified_gmt":"2025-07-28T15:15:14","slug":"wasserkrise-spitzt-sich-zu-einwoechige-zwangsschliessung-teherans-droht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/300741\/","title":{"rendered":"Wasserkrise spitzt sich zu: Einw\u00f6chige Zwangsschlie\u00dfung Teherans droht"},"content":{"rendered":"<p>                    Wasserkrise spitzt sich zu<br \/>\n                Einw\u00f6chige Zwangsschlie\u00dfung Teherans droht<\/p>\n<p>\t\t\t\t              28.07.2025, 13:23 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>In weiten Teilen des Iran herrscht eine kritische D\u00fcrre. In Dutzenden St\u00e4dten kommt es zu Wasserabschaltungen. In Teheran k\u00f6nnten Beh\u00f6rden und Bildungseinrichtungen nun vor\u00fcbergehend geschlossen werden. Auch weitere Ma\u00dfnahmen werden in Erw\u00e4gung gezogen.<\/strong><\/p>\n<p>Angesichts der akuten Wasserkrise in der iranischen Hauptstadt erw\u00e4gt die Regierung eine einw\u00f6chige Zwangsschlie\u00dfung Teherans. &#8222;Die Wassersituation in Teheran ist gar nicht gut, weshalb wir eine einw\u00f6chige Schlie\u00dfung der Hauptstadt in Erw\u00e4gung ziehen m\u00fcssen&#8220;, sagte Regierungssprecherin Fatemeh Mohadscherani. <\/p>\n<p>Schlie\u00dfung bedeutet etwa, dass Beh\u00f6rden, Universit\u00e4ten und Schulen in dieser Zeit nicht \u00f6ffnen. Die Wasserkrise ist laut Mohadscherani ein &#8222;nationales Problem&#8220; und k\u00f6nnte schon bald zu einer Katastrophe f\u00fchren. Daher m\u00fcsse die Regierung auch unkonventionelle Optionen in Betracht ziehen, so die Sprecherin laut der Nachrichtenagentur Irna.<\/p>\n<p>Das iranische Parlament will wegen der Wasserkrise eine Reduzierung der Arbeitswoche von f\u00fcnf auf vier Tage (Samstag bis Dienstag). Dar\u00fcber hinaus soll wie zu Corona-Zeiten das Homeoffice-System reaktiviert werden, um den Verbrauch von Strom und Wasser zu senken. Die Wasserkrise hat in vielen Landesteilen starke Auswirkungen und ist derzeit das beherrschende Thema f\u00fcr alle Iranerinnen und Iraner. Laut Klimaexperten sind 80 Prozent der Stauseen fast leer.<\/p>\n<p>Wird die iranische Hauptstadt verlegt?<\/p>\n<p>Eine normale Wasserversorgung sei mindestens in den kommenden zwei Monaten nicht m\u00f6glich &#8211; bis Regenf\u00e4lle im Herbst die Lage entspannten. In der vergangenen Woche kam es in Teheran und 50 weiteren St\u00e4dten zu Wasserabschaltungen von 12 bis 48 Stunden. Dies f\u00fchrte dazu, dass viele Einwohner Teherans bereits in den Norden des Landes fl\u00fcchteten. Die Provinzen am Kaspischen Meer sind nicht von Wasserproblemen betroffen. &#8222;Die Lage ist ernst, Teheran hat wirklich kein Wasser mehr&#8220;, erkl\u00e4rte Pr\u00e4sident Massud Peseschkian.<\/p>\n<p>Um eine Naturkatastrophe zu verhindern, schloss er sogar eine Verlegung der Hauptstadt mit \u00fcber 15 Millionen Einwohnern nicht aus. Die aktuelle Krise ist eine Folge jahrelanger D\u00fcrre, aber auch einer ignoranten Umweltpolitik der vorherigen Regierungen. Die Energie- und Wasserkrise f\u00fchrte auch zur Schlie\u00dfung zahlreicher Fabriken, die Produktionskapazit\u00e4ten des Landes wurden erheblich geschw\u00e4cht und eine gro\u00dfe Entlassungswelle ausgel\u00f6st. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wasserkrise spitzt sich zu Einw\u00f6chige Zwangsschlie\u00dfung Teherans droht 28.07.2025, 13:23 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":300742,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[13,345,14,15,16,139,12,9976,10,8,9,11,11558,103,104],"class_list":{"0":"post-300741","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-headlines","9":"tag-iran","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-politik","13":"tag-regierung","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-teheran","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews","20":"tag-wasserversorgung","21":"tag-welt","22":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114931520413191628","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/300741","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=300741"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/300741\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/300742"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=300741"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=300741"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=300741"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}