{"id":300941,"date":"2025-07-28T17:03:09","date_gmt":"2025-07-28T17:03:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/300941\/"},"modified":"2025-07-28T17:03:09","modified_gmt":"2025-07-28T17:03:09","slug":"frankreichs-aussenminister-keine-alternative-zu-zweistaatenloesung-in-nahost","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/300941\/","title":{"rendered":"Frankreichs Au\u00dfenminister: &#8222;Keine Alternative&#8220; zu Zweistaatenl\u00f6sung in Nahost"},"content":{"rendered":"<p>      Frankreichs Au\u00dfenminister: &#8222;Keine Alternative&#8220; zu Zweistaatenl\u00f6sung in Nahost<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Frankreichs Au\u00dfenminister Jean-No\u00ebl Barrot hat eine Zweistaatenl\u00f6sung im Konflikt zwischen Israel und den Pal\u00e4stinensern zu Beginn einer UN-Konferenz in New York als alternativlos bezeichnet. &#8222;Nur eine politische Zweistaatenl\u00f6sung kann den legitimen Bestrebungen der Israelis und Pal\u00e4stinenser nach einem Leben in Frieden und Sicherheit gerecht werden&#8220;, sagte er am Montag.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">&#8222;Es gibt keine Alternative&#8220;, fuhr er mit Blick auf die <a class=\"taxonomy-entity keyword\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/zweistaatenloesung-6267688.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zweistaatenl\u00f6sung<\/a> fort. Diese sieht die Schaffung eines eigenst\u00e4ndigen pal\u00e4stinensischen Staates vor, der friedlich mit Israel koexistiert.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Die Konferenz findet vor dem Hintergrund der Ank\u00fcndigung von <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/frankreich-4540716.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankreichs<\/a> Pr\u00e4sident Emmanuel Macron statt, wonach Frankreich bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung im September einen pal\u00e4stinensischen Staat offiziell anerkennen will. Gleichzeitig dauert der Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen weiter an.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Der Ministerpr\u00e4sident der Pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde, Mohammed Mustafa, sagte zu Beginn der Konferenz, &#8222;alle Staaten haben die Verantwortung, jetzt zu handeln&#8220;. Er forderte: &#8222;Erkennen Sie den Staat <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/palaestina-4154352.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Pal\u00e4stina<\/a> unverz\u00fcglich an.&#8220;<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">In einem Interview mit der Zeitung &#8222;La Tribune Dimanche&#8220; hatte <a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/news\/themen\/jean-no%C3%ABl-barrot-32671628.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Barrot<\/a> gesagt, dass andere europ\u00e4ische L\u00e4nder &#8222;ihre Absicht zur Anerkennung des Staates Pal\u00e4stina&#8220; bekr\u00e4ftigen w\u00fcrden. Er sagte jedoch nicht, um welche Staaten es sich handeln soll.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Frankreich hofft, dass auch Gro\u00dfbritannien einen Pal\u00e4stinenserstaat anerkennen k\u00f6nnte. Mehr als 200 britische Abgeordnete hatten sich am Freitag daf\u00fcr ausgesprochen. Premierminister Keir Starmer sagte jedoch, dass die Anerkennung eines Pal\u00e4stinenserstaates &#8222;Teil eines umfassenderen Plans&#8220; sein m\u00fcsse.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Nach einer AFP-Z\u00e4hlung erkennen inzwischen mindestens 142 von 193 UN-Mitgliedstaaten den Staat Pal\u00e4stina an, <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/themen\/deutschland-4540700.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutschland<\/a> geh\u00f6rt nicht dazu.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">F\u00fcr die Bundesregierung nimmt Florian Hahn, Staatsminister im Ausw\u00e4rtigen Amt, an der Konferenz teil. Die Zweistaatenl\u00f6sung bleibe die einzige Ma\u00dfnahme, um den Konflikt zwischen Israel und Pal\u00e4stinensern langfristig zu l\u00f6sen und &#8222;die sowohl Pal\u00e4stinensern wie auch Israelis ein Leben in Frieden, Sicherheit und W\u00fcrde erm\u00f6glicht&#8220;, erkl\u00e4rte Hahn vor seiner Abreise nach New York.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Er wolle bei der Konferenz &#8222;Deutschlands Ansatz und konkrete Beitr\u00e4ge zur Umsetzung der Zweistaatenl\u00f6sung unterstreichen&#8220;, erkl\u00e4rte Hahn. Daf\u00fcr sei eine &#8222;neue Sicherheitsarchitektur&#8220; n\u00f6tig, aber auch &#8222;die Freilassung aller Geiseln, das Niederlegen der Waffen und die Aufgabe jedes zuk\u00fcnftigen Machtanspruchs durch die Hamas&#8220;.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Deutschland helfe bereits jetzt &#8222;jeden Tag beim Aufbau des k\u00fcnftigen pal\u00e4stinensischen Staates, indem wir die Pal\u00e4stinensischen Beh\u00f6rde st\u00e4rken und sie beim Aufbau staatlicher Strukturen in den pal\u00e4stinensischen Gebieten sowie bei Reformen unterst\u00fctzen&#8220;. Dies trage auch zu Israels Sicherheit bei. &#8222;Neben einem Israel in den Grenzen von 1967 muss ein unabh\u00e4ngiger, demokratischer Staat Pal\u00e4stina entstehen, der Seite an Seite mit seinem Nachbarn in Frieden lebt&#8220;, erkl\u00e4rte Hahn.<\/p>\n<p>\n    AFP\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Frankreichs Au\u00dfenminister: &#8222;Keine Alternative&#8220; zu Zweistaatenl\u00f6sung in Nahost Kopiere den aktuellen Link Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen Frankreichs Au\u00dfenminister Jean-No\u00ebl&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":300942,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,3934,3980,156,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-300941","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-france","14":"tag-frankreich","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114931945464503641","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/300941","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=300941"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/300941\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/300942"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=300941"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=300941"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=300941"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}