{"id":301047,"date":"2025-07-28T18:00:50","date_gmt":"2025-07-28T18:00:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/301047\/"},"modified":"2025-07-28T18:00:50","modified_gmt":"2025-07-28T18:00:50","slug":"fraunhofer-ieg-beauftragt-architekten-mit-neubau-in-der-aachener-innenstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/301047\/","title":{"rendered":"Fraunhofer IEG beauftragt Architekten mit Neubau in der Aachener Innenstadt"},"content":{"rendered":"\n<p>\n                                28.07.2025 15:28\t<\/p>\n<p>                            Buntes aus der Wissenschaft, Organisatorisches       <\/p>\n<p>Der Beitrag der Fraunhofer-Gesellschaft zur modernen Gestaltung der Aachener Innenstadt rund um den Platz am B\u00fcchel erreicht den n\u00e4chsten Meilenstein. Der Gewinner des Architektenwettbewerbs f\u00fcr das Fraunhofer-Zentrum f\u00fcr Energie- und Klimaschutztechnologien, das Architektenb\u00fcro Ingenhoven Associates GmbH aus D\u00fcsseldorf erh\u00e4lt den Zuschlag f\u00fcr das Geb\u00e4ude, welches nicht nur Heimat von rund 66 Forschenden wird, sondern auch ein Ort des Dialogs mit B\u00fcrgern und Wirtschaft. Bauherrin und Planungsb\u00fcro gehen nun in die Umsetzungsplanung f\u00fcr den m\u00f6glichen Baubeginn im Jahr 2027.<\/p>\n<p>\u00bbDas Altstadtquartier B\u00fcchel soll ein urbaner Raum mit viel Gr\u00fcn, attraktiver Architektur und lebendigen Aufenthaltsfl\u00e4chen werden. Zugleich wird es Heimat eines Geb\u00e4udes, das dem gesellschaftlichen Austausch rund um die Energiewende dient\u00ab, erkl\u00e4rt Rolf Bracke, Institutsleiter der Fraunhofer-Einrichtung f\u00fcr Energieinfrastrukturen und Geotechnologien IEG. Deren Dachgesellschaft \u2013 die Fraunhofer-Gesellschaft \u2013 ist die erste Bauherrin am B\u00fcchel; Fraunhofer IEG wird kommende Betreiberin des neuen \u00bbZentrums f\u00fcr Energie- und Klimaschutztechnologien\u00ab. \u00bbEnergiewende und Klimawandel geh\u00f6ren zu den gr\u00f6\u00dften gesellschaftlichen Herausforderungen seit Beginn der Industrialisierung. Deshalb wollen wir unseren Aachener Institutsteil in die Mitte der Stadtgesellschaft bringen und die Sichtbarkeit von Wissenschaft in der Innenstadt st\u00e4rken. Da Erdw\u00e4rme zu den wichtigsten zuk\u00fcnftigen Energietr\u00e4gern geh\u00f6rt, ist der B\u00fcchel mit seinen seit zweitausend Jahren genutzten Thermalwasserquellen die richtige Adresse. Thermalwasser gilt als historische, kulturelle und wirtschaftliche Keimzelle der Stadt Aachen. Am B\u00fcchel wollen wir die Themen W\u00e4rmewende und Geothermie, Wertsch\u00f6pfung und Wissenschaft in der Gesellschaft sichtbar machen, die Energiegeschichte weiterschreiben und die kommunale und industrielle W\u00e4rmewende ohne fossile Brennstoffe unterst\u00fctzen.\u00ab<br \/>Forschung und Dialog, Ausstellung und Transfer stehen also f\u00fcr die Inhalte des neuen \u00bbHauses des Wissens\u00ab. Seine Architektur muss diesen Vierklang leisten k\u00f6nnen: Gew\u00fcnscht ist ein zeitloses, ressourcenschonendes und einladendes Geb\u00e4ude, das zugleich dem Anspruch der Fraunhofer-Gesellschaft als f\u00fchrende Organisation f\u00fcr Anwendungsforschung in Europa auf Technologief\u00fchrerschaft gerecht wird. Im Bereich des Erdgeschosses soll es Innenraum und Au\u00dfenraum einladend verkn\u00fcpfen. Mit einem offenen Foyer und einem Veranstaltungsraum soll es nicht nur f\u00fcr Fachtagungen genutzt werden, sondern f\u00fcr den Austausch mit der Stadtgesellschaft offen sein. Und es soll Platz bieten f\u00fcr eine Ausstellung zur Vergangenheit und Zukunft der Energieregion: von den r\u00f6mischen Thermalquellen bis zur gr\u00fcnen Stadtw\u00e4rme. Dazu dient das \u00bbSchaufenster Wissen\u00ab im Foyer, wo eine Informationsplattform zu Fragen der Energiewende und eine Ausstellung zur Technik und Geschichte der Energieversorgung in Aachen angeboten werden soll. Zugleich wird das Geb\u00e4ude 66 Forscherinnen und Forschern als Arbeitsplatz dienen.<br \/>Mit der Ausgestaltung des Geb\u00e4udes ist nun das renommierte Architektenb\u00fcro Ingenhoven Associates GmbH aus D\u00fcsseldorf beauftragt. Es wird transparent sein und mit einer begr\u00fcnten Fassade zum verbesserten Stadtklima beitragen. Die Beheizung soll mittels Thermalwasser in Kombination mit einer W\u00e4rmepumpe erfolgen. Die nachhaltige Gestaltung mit Lowtech-Ansatz soll auch als technische Blaupause f\u00fcr weitere Quartiere in Aachen und in NRW fungieren. Aus der Bewertung der Jury des Architekturwettbewerbs: \u00bbDer neue Bauk\u00f6rper vermittelt auf eine angenehme Weise zwischen den Anschl\u00fcssen der Nachbarbebauungen entlang der Quartiersstra\u00dfe und zum Platz am B\u00fcchel. [&#8230;] Das Forum \u00f6ffnet sich im Erdgeschoss zu beiden Fassadenseiten, schafft somit eine gute Adressbildung und \u00f6ffentliche Zug\u00e4nglichkeit. [&#8230;] Das Geb\u00e4ude zeigt sich in seiner Gestaltung als offenes Haus. [&#8230;] Zudem bietet der Entwurf eine Reihe von Aufenthaltsm\u00f6glichkeiten am, im und auf dem Geb\u00e4ude und bindet die \u00d6ffentlichkeit gro\u00dfz\u00fcgig ein. [&#8230;] Insgesamt stellt die Arbeit einen Beitrag dar, der in besonders positiver Form durch Offenheit die Botschaft des Instituts in die Stadt\u00f6ffentlichkeit transportiert, sich sehr flexibel zeigt und eine sehr gute Antwort auf viele Fragestellungen der Entwurfsaufgabe gibt.<br \/>Fraunhofer IEG gestaltet die klimaneutralen Energiesysteme der Zukunft. Fraunhofer IEG ist Teil der Fraunhofer-Gesellschaft, der f\u00fchrende Organisation f\u00fcr Anwendungsforschung in Europa. Mit Partnern aus der Wirtschaft und der \u00f6ffentlichen Hand identifiziert sie Projekte mit gro\u00dfer Relevanz f\u00fcr die W\u00e4rmewende und macht echte Anwendungen m\u00f6glich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vereinen daf\u00fcr die notwendigen Fachkompetenzen aus den Feldern Analyse, Betriebsf\u00fchrung und Planung sektorengekoppelter Strom-, Gas- und W\u00e4rmenetze, Geotechnologien und Georessourcen, Speichersysteme und Wasserstoffinfrastrukturen, Energie- und Verfahrenstechnik sowie geschlossener Kohlenstoffkreisl\u00e4ufe. Die Gr\u00fcndung der Fraunhofer IEG schafft Perspektiven f\u00fcr die Regionen des Strukturwandels als eine Ma\u00dfnahme des am 14. August 2020 in Kraft getretenen \u00bbStrukturst\u00e4rkungsgesetz Kohleregionen\u00ab (\u00a7 17 Nr. 19 StStG). Als Teil der Fraunhofer-Gesellschaft tr\u00e4gt Fraunhofer IEG mit anwendungsorientierter Forschung zur St\u00e4rkung unseres Wirtschaftsstandorts und zum Wohle unserer Gesellschaft bei.<\/p>\n<p>Weitere Informationen finden Sie unter: www.ieg.fraunhofer.de<\/p>\n<p><b>Wissenschaftlicher Ansprechpartner:<\/b><br \/>Rolf Bracke, Rolf.Bracke@ieg.fraunhofer.de<br \/>Gerd Hoymann, Gerd.Hoymann@ieg.fraunhofer.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"28.07.2025 15:28 Buntes aus der Wissenschaft, Organisatorisches Der Beitrag der Fraunhofer-Gesellschaft zur modernen Gestaltung der Aachener Innenstadt rund&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":301048,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1853],"tags":[1424,3364,29,548,663,3934,30,13,14,15,1209,12],"class_list":{"0":"post-301047","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-aachen","8":"tag-aachen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europe","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-nordrhein-westfalen","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114932172974525739","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/301047","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=301047"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/301047\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/301048"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=301047"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=301047"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=301047"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}