{"id":301233,"date":"2025-07-28T19:46:10","date_gmt":"2025-07-28T19:46:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/301233\/"},"modified":"2025-07-28T19:46:10","modified_gmt":"2025-07-28T19:46:10","slug":"ein-fauler-kompromiss-fuer-bruessel-dw-28-07-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/301233\/","title":{"rendered":"Ein fauler Kompromiss f\u00fcr Br\u00fcssel? \u2013 DW \u2013 28.07.2025"},"content":{"rendered":"<p>Viele Regierungen und Unternehmen atmeten auf, als das <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/zollstreit-deal-usa-europa-donald-trump-leyen-kritik-zoelle-ungleich-konflikt-auto-handel-klima-reax\/a-73434233\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Handelsabkommen<\/a> zwischen den USA und der Europ\u00e4ischen Union (EU) nach fast vier Monaten Uneinigkeit am Sonntag endlich unterzeichnet war. Auch die M\u00e4rkte reagierten positiv: Die Aktien europ\u00e4ischer <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump-zoelle-autos-deutschland-usa-china-automobilindustrie-liberation-day-audi-v2\/a-72528568\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Automobilhersteller<\/a> stiegen zum B\u00f6rsenstart an diesem Montag um bis zu drei Prozent, die breiter gefassten <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/trump-z\u00f6lle-zollpolitik-eu-produkte-deutschland-v4\/a-73052463\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU-Aktienindizes erreichten ein Viermonatshoch.<\/a> Die Zinsen f\u00fcr europ\u00e4ische Anleihen sanken, ein m\u00f6gliches Zeichen f\u00fcr\u00a0den Optimismus der Anleger, dass sich der transatlantische <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/zollstreit\/t-73206904\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zollstreit<\/a> wieder entspannen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Das Abkommen sieht auf die meisten Einfuhren aus der EU in die USA einen Zoll von 15 Prozent vor. F\u00fcr einige Sektoren m\u00fcssen die Z\u00f6lle noch endg\u00fcltig festgelegt werden. Zudem stellt die EU 514 Milliarden Euro f\u00fcr Investitionen in den USA \u2013 ihrem gr\u00f6\u00dften Handelspartner \u2013 bereit.<\/p>\n<p>Der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/dossier-welche-folgen-haben-donald-trumps-z\u00f6lle\/a-72139590\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">neue Basiszollsatz\u00a0von 15 Prozent<\/a> ist zwar niedriger als der im April f\u00fcr europ\u00e4ische Autohersteller eingef\u00fchrte Satz von 25 Prozent. Auch entspricht er nur der H\u00e4lfte der von US-Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump\/t-18901598\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> angedrohten <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/trump-z\u00f6lle-in-h\u00f6he-von-30-prozent-auf-eu-waren\/a-73254398\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">30 Prozent ab August.<\/a> Doch im Vergleich zu den\u00a0in Trumps erster Amtszeit geltenden Basisz\u00f6llen von 2,5 Prozent ist er eine <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/usa-donald-trump-zoelle-sanktionen-us-handelspolitik-inflation-china-europa-america-first-maga-v3\/a-73355815\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">enorme Steigerung.<\/a><\/p>\n<p>EU- Kommission-Pr\u00e4sidentin <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ursula-von-der-leyen\/t-17298806\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ursula von der Leyen<\/a> sprach dennoch von einem &#8222;guten Gesch\u00e4ft&#8220;. Der ausgehandelte Zollsatz bringe &#8222;Stabilit\u00e4t&#8220; und &#8222;Vorhersehbarkeit&#8220; in den transatlantischen Handel zur\u00fcck. Von der Leyen gab allerdings auch zu, dass &#8222;15 Prozent nicht zu untersch\u00e4tzen sind, aber es ist das Beste, was wir erreichen konnten&#8220;.<\/p>\n<p>Der deutsche Bundeskanzler <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/friedrich-merz\/t-46680536\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Friedrich Merz<\/a> schloss sich dieser Meinung an. Das Abkommen sei ein Mittel, um &#8222;unsere Kerninteressen zu wahren&#8220; und &#8222;eine unn\u00f6tige Eskalation der transatlantischen Handelsbeziehungen&#8220; zu verhindern. Merz zeigte sich aber entt\u00e4uscht \u00fcber das Ergebnis und erkl\u00e4rte: &#8222;Ich h\u00e4tte mir\u00a0noch weitere Erleichterungen sehr gew\u00fcnscht.&#8220;<\/p>\n<p>Ergebnis des Zoll-Deals sorgt f\u00fcr harsche Kritik an Br\u00fcssel<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die politischen Entscheidungstr\u00e4ger der EU kundtun, sie h\u00e4tten Trump zu einer Senkung der Z\u00f6lle bewegen k\u00f6nnen, kritisieren viele europ\u00e4ische Politiker und Wirtschaftsf\u00fchrer das neue Abkommen als sch\u00e4dlich f\u00fcr die 27 Mitgliedstaaten. Die EU hatte urspr\u00fcnglich einen Zollsatz von zehn Prozent angestrebt.<\/p>\n<p>Der ungarische Ministerpr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/viktor-orban\/t-18980484\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Viktor Orban<\/a> \u00e4u\u00dferte sich in einem Facebook-Livestream mit den Worten: &#8222;Trump hat Ursula von der Leyen zum Fr\u00fchst\u00fcck verspeist.&#8220; Das Abkommen sei &#8222;schlechter&#8220; als das, was das Vereinigte K\u00f6nigreich im Mai abgeschlossen habe, monierte Orban. Die meisten britischen Exporte unterliegen weiterhin einem pauschalen US-Zollsatz von zehn Prozent. Wirtschaftsexpertinnen und -experten warnen jedoch, das Abkommen mit den USA lasse wichtige Sektoren \u2013 wie die britische Pharmaindustrie und die Landwirtschaft \u2013 ungesch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Handel und Z\u00f6lle als Waffe: Erpresst Trump die Welt?<video id=\"video-73312829\" controls=\"\" playsinline=\"\" preload=\"none\" poster=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAAEAAAABCAQAAAC1HAwCAAAAC0lEQVR42mNkYAAAAAYAAjCB0C8AAAAASUVORK5CYII=\" data-id=\"73312829\" data-posterurl=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/50130741_605.webp\" data-duration=\"42:34\"><\/p>\n<p class=\"vjs-no-js\">To view this video please enable JavaScript, and consider upgrading to a web browser that <a href=\"https:\/\/videojs.com\/html5-video-support\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">supports HTML5 video<\/a><\/p>\n<p><\/video><\/p>\n<p>Der franz\u00f6sische Premierminister Fran\u00e7ois Bayrou bezeichnete das Abkommen als &#8222;d\u00fcsteren Tag&#8220; und beklagte, dass die EU, &#8222;ein B\u00fcndnis freier V\u00f6lker, das sich zusammengeschlossen hat, um ihre gemeinsamen Werte zu bekr\u00e4ftigen und ihre gemeinsamen Interessen zu verteidigen, sich in Unterwerfung begibt&#8220;.<\/p>\n<p>Der ehemalige EU-Politiker Guy Verhofstadt bezeichnete das Abkommen sogar als &#8222;skandal\u00f6s&#8220; und &#8222;Katastrophe&#8220;. In Kommentaren auf der Plattform &#8222;X&#8220; beklagte er, es habe seitens der Amerikaner kein einziges Zugest\u00e4ndnis gegeben und kritisierte, die EU habe schlecht verhandelt. Der deutsche Europaabgeordnete Bernd Lange, Vorsitzender des Handelsausschusses des Europ\u00e4ischen Parlaments, schrieb auf &#8222;X&#8220;, das Abkommen sei &#8222;einseitig&#8220;, Br\u00fcssel habe Zugest\u00e4ndnisse gemacht, die &#8222;schwer zu akzeptieren&#8220; seien.<\/p>\n<p>Der franz\u00f6sische Unternehmer Arnaud Bertrand bezeichnete das Abkommen als &#8222;einseitigen Transfer von Wohlstand&#8220;. Es gleiche jener Art von ungleichen Vertr\u00e4gen, die die Kolonialm\u00e4chte im 19. Jahrhundert durchgesetzt h\u00e4tten, &#8222;nur dass diesmal Europa auf der Opferseite steht&#8220;.<\/p>\n<p>Gibt es positiven Aspekte f\u00fcr die EU im Zollabkommen mit den USA?<\/p>\n<p>Mit dem Abkommen hat die EU einen umfassenden Handelskrieg vermieden, der das Vertrauen von Unternehmen und die Konsumstimmung auf beiden Seiten des Atlantiks erheblich beeintr\u00e4chtigt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>In Erwartung h\u00f6herer US-Z\u00f6lle hatte Br\u00fcssel bereits <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/zolleinigung-mit-den-usa-kein-deal-um-jeden-preis\/a-73219468\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Vergeltungsma\u00dfnahmen in H\u00f6he von 72 Milliarden Euro<\/a> f\u00fcr amerikanische Importe vorbereitet, darunter Abgaben auf Flugzeuge und Automobile. Weitere Optionen waren Medienberichten zufolge Exportbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr bestimmte Stahl- und Chemieprodukte sowie m\u00f6gliche Ma\u00dfnahmen gegen US-Dienstleistungsunternehmen \u2013 insbesondere im Bereich Big Tech und Finanzen. Hier erzielten die USA einen Handels\u00fcberschuss von 109 Milliarden Euro gegen\u00fcber der EU.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73430170\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73430170_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Gro\u00dfbritannien Turnberry 2025 | US-Pr\u00e4sident Trump trifft EU-Kommissionspr\u00e4sidentin von der Leyen\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen und US-Pr\u00e4sident Donald Trump w\u00e4hrend der Gespr\u00e4che in Schottland Bild: Brendan Smialowski\/AFP\/Getty Images<\/p>\n<p>Und obwohl das Abkommen bei weitem nicht ideal ist, k\u00f6nnten die wirtschaftlichen Auswirkungen m\u00f6glicherweise relativ gering ausfallen. Unter Berufung auf Daten des Instituts f\u00fcr Weltwirtschaft (IfW) in Kiel berichtete die deutsche Wirtschaftszeitung &#8222;Handelsblatt&#8220; am Montag, die Z\u00f6lle bedeuteten f\u00fcr das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der EU aller Voraussicht nach lediglich einen\u00a0R\u00fcckgang um 0,1 Prozent.<\/p>\n<p>Dies ist deutlich weniger als die Sch\u00e4tzung der Investmentbank Goldman Sachs aus dem vergangenen Jahr, wonach bereits US-Z\u00f6lle in H\u00f6he von zehn Prozent zu einem R\u00fcckgang des europ\u00e4ischen BIPs um bis zu einem Prozent f\u00fchren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Einige Branchen d\u00fcrften sogar profitieren. Bloomberg Intelligence prognostiziert f\u00fcr den europ\u00e4ischen Automobilsektor einen Gewinnanstieg von vier Milliarden Euro, da der Zollsatz auch f\u00fcr Fahrzeuge und Fahrzeugteile aus der EU nun nur 15 statt 27,5 Prozent betr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Deutsche Unternehmen allerdings stellen sich auf erhebliche Kosten ein: Das Handelsblatt sch\u00e4tzt, dass die neuen Abgaben f\u00fcr sie zus\u00e4tzliche Belastungen in H\u00f6he von rund 6,5 Milliarden Euro bedeuten.<\/p>\n<p>H\u00e4tte Br\u00fcssel besser mit den USA verhandeln k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Obwohl die EU einen Handelskrieg abgewendet hat, hagelt es Kritik, dass sie Washington keine echten Zugest\u00e4ndnisse abgerungen hat. Br\u00fcssel habe eine wichtige Gelegenheit\u00a0verpasst, um Zollsenkungen f\u00fcr hochwertige europ\u00e4ische Exportg\u00fcter \u2013 darunter Wein, Spirituosen und Luxusg\u00fcter \u2013 zu erreichen, hei\u00dft es von Analystinnen und Analysten.<\/p>\n<p>So h\u00e4tten vor allem <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/apple-meta-eu-usa-tech-sanktionen-donald-trump-v2\/a-72207288\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">h\u00f6here Markt-Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr US-Technologiegiganten und Finanzinstitute<\/a> \u00a0Trump unter Druck setzen k\u00f6nnen, Z\u00f6lle auf Autos und Arzneimittel zu senken. Auch das fr\u00fche Aufweichen der EU-Vergeltungsz\u00f6lle h\u00e4tte die Verhandlungsposition der Europ\u00e4ischen Union geschw\u00e4cht.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"72273129\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/72273129_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Ein Smartphone zeigt Logos der Big Five IT-Unternehmen: Google, Microsoft, Amazon, Apple, Meta\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>H\u00e4tte Br\u00fcssel mehr Druck auf die US-Tech-Unternehmen aus\u00fcben m\u00fcssen, um bessere Z\u00f6lle zu erzielen?Bild: La Nacion\/ZUMA Press\/picture alliance<\/p>\n<p>Die EU-Politik habe zudem vers\u00e4umt, die Innenpolitik der USA in den Blick zu nehmen\u00a0und etwa Exporte aus Hochburgen der Republikaner gezielt zu beschr\u00e4nken\u00a0oder US-amerikanische Unternehmen zu ermutigen, innerhalb der Trump-Regierung Lobbyarbeit (gegen hohe Einf\u00fchrz\u00f6lle \u2013 Anm.d.Red.) zu betreiben.<\/p>\n<p>Uneinigkeiten zwischen den EU-Mitgliedstaaten, insbesondere seitens Ungarns, haben\u00a0Br\u00fcssels Position weiter geschw\u00e4cht. Zudem hielten Trumps unvorhersehbare Taktik und aggressive Zollandrohungen die EU-Verhandlungsf\u00fchrenden\u00a0w\u00e4hrend der gesamten Gespr\u00e4che in der Defensive.<\/p>\n<p>Was passiert als N\u00e4chstes im Handelsabkommen\u00a0von USA und EU?<\/p>\n<p>Das ausgehandelte Zollabkommen ist eher ein vorl\u00e4ufiger Rahmen als eine umfassende Vereinbarung. In den kommenden Monaten werden die Verhandlungsf\u00fchrenden\u00a0aus Br\u00fcssel und Washington einen detaillierten Text ausarbeiten und einen Termin f\u00fcr das Inkrafttreten des 15-Prozent-Zolls festlegen.<\/p>\n<p>Angesichts Trumps \u00fcblicher Praxis, in letzter Minute Forderungen zu stellen, was zuletzt bei den <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/usa-und-japan-einigen-sich-im-zoll-handelsstreit-zoelle-deal-donald-trump-shigeru-ishiba-v2\/a-73380548\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Handelsgespr\u00e4chen zwischen den USA und Japan<\/a> zu beobachten war, muss sich die EU aber noch auf m\u00f6gliche \u00c4nderungen einstellen.<\/p>\n<p>Das Abkommen muss dann von den EU-Mitgliedstaaten genehmigt und vom Europ\u00e4ischen Parlament gepr\u00fcft werden &#8211; was mehrere Wochen dauern d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Ein weitere Unsicherheit sind <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/us-regierung-geht-gegen-richterlichen-zoll-stopp-in-berufung\/a-72710711\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">zahlreiche Klagen,<\/a> die in den Vereinigten Staaten selbst gegen die Zollpolitik der US-Regierung laufen. Die Klagenden argumentieren, nicht der US-Pr\u00e4sident, nur der US-Kongress habe die Befugnis, neue Z\u00f6lle zu verh\u00e4ngen. Sollte <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/us-bundesstaaten-verklagen-trumps-irrsinniges-zollsystem\/a-72332882\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">eine dieser Klagen<\/a> Erfolg haben, k\u00f6nnten die Z\u00f6lle f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rt werden, was neue Verhandlungen ausl\u00f6sen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73270689\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73270689_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Eine Frau pr\u00e4sentiert eine Flasche italienischer Wein im Gesch\u00e4ft \" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Die EU hofft weiterhin auf Zollbefreiungen f\u00fcr europ\u00e4ische Weine und SpirituosenBild: Guglielmo Mangiapane\/REUTERS<\/p>\n<p>Auch wichtige sektorspezifische Abgaben sind noch ungekl\u00e4rt. Br\u00fcssel dr\u00e4ngt weiterhin auf Ausnahmeregelungen <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/cognac-in-der-krise-frankreichs-exportschlager-zwischen-handelskonflikt-und-klimawandel\/a-72512828\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">f\u00fcr Wein und Spirituosen<\/a> \u2013 insbesondere f\u00fcr Frankreich und Italien. Niedrigere S\u00e4tze f\u00fcr Arzneimittel und Halbleiter werden ebenfalls diskutiert.<\/p>\n<p>Und dann ist da noch die Zusage der EU, nicht tarif\u00e4re, also von Zollsteuern losgel\u00f6ste Handelshemmnisse \u2013 wie beispielsweise Einfuhrh\u00f6chstmengen oder spezifische\u00a0Sicherheits- oder Zulassungsstandards \u2013 abzubauen. Vor allem sie erfordern\u00a0sorgf\u00e4ltige Verhandlungen, um eine \u00dcbereinstimmung mit den bestehenden EU-Standards sicherzustellen.<\/p>\n<p>Adaption aus dem Englischen: Jeannette Cwienk<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele Regierungen und Unternehmen atmeten auf, als das Handelsabkommen zwischen den USA und der Europ\u00e4ischen Union (EU) nach&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":301234,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-301233","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114932585941855977","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/301233","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=301233"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/301233\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/301234"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=301233"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=301233"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=301233"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}