{"id":301615,"date":"2025-07-28T23:22:11","date_gmt":"2025-07-28T23:22:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/301615\/"},"modified":"2025-07-28T23:22:11","modified_gmt":"2025-07-28T23:22:11","slug":"benjamin-netanjahu-es-gibt-keine-politik-des-aushungerns","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/301615\/","title":{"rendered":"Benjamin Netanjahu: \u00bbEs gibt keine Politik des Aushungerns\u00ab"},"content":{"rendered":"<p>Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu hat sich am Wochenende erneut gegen die zunehmende internationale Kritik an Israel in Zusammenhang mit der humanit\u00e4ren Lage im Gazastreifen gewehrt. Bei einer christlich-evangelikalen Konferenz in Jerusalem bestritt er Vorw\u00fcrfe, denen zufolge Israel die dortige Bev\u00f6lkerung aushungert \u2013 und wandte sich mit scharfen Worten gegen die Vereinten Nationen.<\/p>\n<p>\u00bbEs gibt keine Politik des Aushungerns \u2013 und es gibt keinen Hunger in Gaza\u00ab, sagte Netanjahu. Ohne Israels Hilfslieferungen \u00bbg\u00e4be es keine Bewohner mehr\u00ab. Israel habe seit Kriegsbeginn im Oktober 2023 etwa 1,9 Millionen Tonnen humanit\u00e4re Hilfe in das K\u00fcstengebiet gelassen \u2013 eine Menge, die Netanjahu zufolge dem internationalen Recht entspricht. Im Juli haben der zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rde COGAT zufolge bisher 1684 Lkw rund 34.000 Tonnen Hilfsg\u00fcter in den Gazastreifen gebracht.<\/p>\n<p>Der israelische Regierungschef warf internationalen Organisationen vor, Hilfslieferungen bewusst zu verz\u00f6gern. Die Vereinten Nationen h\u00e4tten \u00bbAusreden erfunden\u00ab, um Hilfen nicht hinter die Kampfzonen zu bringen \u2013 obwohl es sichere Korridore gegeben habe. In diesem Zusammenhang k\u00fcndigte Netanjahu die formale Einf\u00fchrung t\u00e4glicher \u00bbhumanit\u00e4rer Pausen\u00ab an, in denen die Kampfhandlungen f\u00fcr zehn Stunden ausgesetzt werden sollen, damit Hilfsg\u00fcter verteilt werden k\u00f6nnten. \u00bbDie UN hat jetzt keine Ausreden mehr\u00ab, sagte er. \u00bbH\u00f6rt auf, Israel absichtlich der L\u00fcge zu bezichtigen.\u00ab<\/p>\n<p>Externer Inhalt<\/p>\n<p class=\"txt\">An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir ben\u00f6tigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"txt\">Soziale Netzwerke zulassen<\/p>\n<p class=\"txt txt--small\">Mit dem Bet\u00e4tigen der Schaltfl\u00e4che erkl\u00e4ren Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittanbieter \u00fcbermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Ger\u00e4t n\u00f6tig. Mehr Informationen finden Sie <a href=\"#\" class=\"ub-cmp-settings\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>UN: Versorgung unzureichend<\/p>\n<p>Die Vereinten Nationen und unabh\u00e4ngige Hilfsorganisationen sehen das anders: Es seien zwar zuletzt wieder mehr Transporte genehmigt worden, doch sei die Versorgung nach wie vor unzureichend. Immer wieder komme es zu gewaltsamen Zwischenf\u00e4llen bei der Verteilung.<\/p>\n<p>Bei einem Besuch der Luftwaffenbasis Ramon in der Negev-W\u00fcste erkl\u00e4rte Netanjahu am Sonntag: \u00bbWir werden die Hamas eliminieren. Auf jedem Weg, den wir gehen, m\u00fcssen wir weiterhin das Allern\u00f6tigste an Hilfsg\u00fctern hineinlassen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"u-teaser-list__headline\">Lesen Sie auch<\/p>\n<p>Auch der Sprecher der israelischen Armee, Brigadegeneral Effie Defrin, \u00e4u\u00dferte sich am Wochenende zur humanit\u00e4ren Lage in Gaza. Im Rahmen einer Pressekonferenz wies er die Verantwortung f\u00fcr die Lage der Zivilbev\u00f6lkerung in Gaza zur\u00fcck. Israel tue mehr f\u00fcr die Menschen in Gaza als die Hamas, sagte er. Letztere beschlagnahme Hilfsg\u00fcter, verstecke sie in Tunneln und verbreite gezielt Propaganda \u00fcber eine angebliche Hungerkatastrophe. <\/p>\n<p>Angeblich verhungerndes Kind<\/p>\n<p>\u00bbDie Bilder aus Gaza sind schwer zu ertragen\u00ab, r\u00e4umte Defrin ein. Doch sie seien Teil einer Kampagne. Israel halte sich an das V\u00f6lkerrecht. \u00bbWir k\u00fcmmern uns mehr um die Ern\u00e4hrung der Bev\u00f6lkerung als die Hamas es tut\u00ab, so der Armeesprecher.<\/p>\n<p>Bilder eines angeblich wegen der israelischen Hilfsg\u00fcter-Politik verhungernden Kindes verbreiten sich seit Tagen in sozialen Medien. Bei dem Jungen handelt es sich um Osama Al-Rakab, der Gaza allerdings mit seinen Eltern verlie\u00df, um sich in Italien einer Behandlung gegen Mukoviszidose zu unterziehen. Sein k\u00f6rperlicher Zustand wird durch die Krankheit verursacht, wie aus einem <a href=\"https:\/\/www.liberoquotidiano.it\/news\/politica\/43523500\/fatto-quotidiano-bufala-bimbo-muore-fame-gaza-italia-giugno\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.liberoquotidiano.it\/news\/politica\/43523500\/fatto-quotidiano-bufala-bimbo-muore-fame-gaza-italia-giugno\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bericht des \u00bbLibero Quotidiano\u00ab<\/a> und anderen italienischen Medienbeitr\u00e4gen hervorgeht. <\/p>\n<p>Externer Inhalt<\/p>\n<p class=\"txt\">An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir ben\u00f6tigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"txt\">Soziale Netzwerke zulassen<\/p>\n<p class=\"txt txt--small\">Mit dem Bet\u00e4tigen der Schaltfl\u00e4che erkl\u00e4ren Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittanbieter \u00fcbermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Ger\u00e4t n\u00f6tig. Mehr Informationen finden Sie <a href=\"#\" class=\"ub-cmp-settings\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>Am Donnerstag hatte Israel internationale Journalisten zu einem Lagerplatz in Gaza gebracht, auf dem Tausende Tonnen Hilfsg\u00fcter auf Abholung durch die UN warteten. Der Vorwurf, Israel lasse die Einfuhr von Nahrungsmitteln nicht zu \u2013 oder verhindere den Import von ausreichenden Mengen \u2013, wurde dadurch entkr\u00e4ftet.<\/p>\n<p>Die Hamas, die den aktuellen Krieg am 7. Oktober 2023 mit Massakern und Geiselnahmen in Israel sowie Raketenattacken gegen den j\u00fcdischen Staat begann, weigert sich weiterhin, die 50 verbleibenden Geiseln freizulassen, von denen nur noch 20 am Leben sein sollen. Die Geiseln werden von den Terroristen ausgehungert und gefoltert, wie aus Berichten ehemaliger Verschleppter hervorgeht, die im Rahmen von Vereinbarungen mit den Geiselnehmern der Hamas freikamen. Viele Menschen wurden in Geiselhaft ermordet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu hat sich am Wochenende erneut gegen die zunehmende internationale Kritik an Israel in Zusammenhang&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":301616,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[573,574,13,411,570,576,572,80,14,15,16,575,12,10,8,9,11,103,571,104],"class_list":{"0":"post-301615","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-berichte","9":"tag-blogs","10":"tag-headlines","11":"tag-israel","12":"tag-juedische-allgemeine","13":"tag-juedisches-leben","14":"tag-kommentare","15":"tag-kultur","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-politik","19":"tag-religion","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-top-news","22":"tag-top-meldungen","23":"tag-topmeldungen","24":"tag-topnews","25":"tag-welt","26":"tag-wochenzeitung","27":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114933435368388496","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/301615","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=301615"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/301615\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/301616"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=301615"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=301615"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=301615"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}