{"id":30198,"date":"2025-04-14T02:35:12","date_gmt":"2025-04-14T02:35:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/30198\/"},"modified":"2025-04-14T02:35:12","modified_gmt":"2025-04-14T02:35:12","slug":"westumfahrung-wird-ueber-jahre-zur-staufalle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/30198\/","title":{"rendered":"Westumfahrung wird \u00fcber Jahre zur Staufalle"},"content":{"rendered":"<p>Zwischen dem Autobahndreieck M\u00fcnchen-S\u00fcd-West und dem Tunnel Aubing ist nach Angaben der Autobahn GmbH eine Erweiterung von derzeit vier auf k\u00fcnftig sechs Fahrstreifen vorgesehen. Ziel des Projekts ist, den Verkehr im M\u00fcnchner Umland zu entlasten.<\/p>\n<p>Leistungsf\u00e4higere Westumfahrung<\/p>\n<p>Der betroffene Abschnitt der A99 geh\u00f6rt mit bis zu 90.000 Fahrzeugen t\u00e4glich zu den hochbelasteten Autobahnstrecken im Raum M\u00fcnchen. Prognosen zufolge wird sich die Verkehrsbelastung in diesem Bereich bis zum Jahr 2035 auf bis zu 120.000 Fahrzeuge pro Werktag erh\u00f6hen. Um auf diesen Anstieg vorbereitet zu sein und die Verkehrssicherheit zu erh\u00f6hen, hat die Regierung von Oberbayern auf Antrag der Autobahn GmbH nun das Planfeststellungsverfahren f\u00fcr den rund drei Kilometer langen Abschnitt eingeleitet.<\/p>\n<p>Neben dem Fahrbahnausbau sollen auch die Anschlussstellen modernisiert und der L\u00e4rmschutz verbessert werden. Der geplante Ausbau orientiert sich in Teilen an der A99-Ostumfahrung mit acht Fahrstreifen und tempor\u00e4rer Seitenstreifenfreigabe. Letztere ist im Westen jedoch nicht vorgesehen.<\/p>\n<p>Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die Umgestaltung zweier Anschlussstellen:<\/p>\n<ul class=\"text\" data-start=\"1791\" data-end=\"2318\">\n<li>Anschlussstelle M\u00fcnchen-Freiham-Mitte:<br data-start=\"1835\" data-end=\"1838\"\/>Die Einm\u00fcndung der Verbindungsrampen zur Bundesstra\u00dfe B2 soll durch zus\u00e4tzliche Linksabbiegestreifen erweitert werden. Rechtsabbieger sollen k\u00fcnftig ohne Ampelzwang auf die B2 einfahren k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Anschlussstelle Germering-Nord:<br data-start=\"2118\" data-end=\"2121\"\/>Die Verbindungsrampe aus Richtung N\u00fcrnberg\/Salzburg wird zweistreifig ausgebaut. F\u00fcr Linksabbieger von der B2 aus Freiham kommend, ist ein zweiter Linksabbiegestreifen Richtung Lindau vorgesehen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zwischen Freiham-Mitte und dem Germeringer Weg entstehen auf der Ostseite vier Meter hohe L\u00e4rmschutzw\u00e4nde. An sensiblen Stellen \u2013 wie etwa an den Anschlussstellen \u2013 sind bis zu sieben Meter hohe W\u00e4nde geplant. Auf der Westseite sind L\u00e4rmschutzw\u00e4nde mit einer H\u00f6he von bis zu acht Metern vorgesehen, die zus\u00e4tzlich mit Photovoltaik-Elementen ausgestattet werden. Erg\u00e4nzend kommt ein l\u00e4rmmindernder Fahrbahnbelag zum Einsatz.<\/p>\n<p>Zeitplan: Langwieriges Verfahren \u2013 Baubeginn fr\u00fchestens 2028<\/p>\n<p>Mit einem kurzfristigen Baustart ist allerdings nicht zu rechnen. Aufgrund der formalen Vorgaben und der M\u00f6glichkeit zur Beteiligung der \u00d6ffentlichkeit d\u00fcrfte die ersten Arbeiten fr\u00fchestens im Jahr 2028 beginnen. Aktuell l\u00e4uft das Planfeststellungsverfahren, in dem die Planunterlagen seit dem 7. April 2025 f\u00fcr einen Monat online einsehbar sind. Im Anschluss daran folgt eine einmonatige Einwendungsfrist. Betroffene und Tr\u00e4ger \u00f6ffentlicher Belange haben die M\u00f6glichkeit, Einwendungen zu erheben, die gegebenenfalls in einem gesonderten Er\u00f6rterungstermin behandelt werden.<\/p>\n<p>Das gesamte Verfahren ist komplex und zeitaufwendig \u2013 insbesondere durch die Vielzahl beteiligter Akteure, die Abstimmung mit Kommunen sowie die Ber\u00fccksichtigung umweltrechtlicher und st\u00e4dtebaulicher Aspekte.<\/p>\n<p>Sanierung Gr\u00e4felfinger Tunnel sorgt f\u00fcr zus\u00e4tzliche Belastung<\/p>\n<p>Bereits seit Oktober 2024 laufen auf der benachbarten A96 umfangreiche Sanierungsarbeiten am Gr\u00e4felfinger Tunnel. Hier kommt es nahezu rund um die Uhr zu Verkehrsbehinderungen und wechselnden Verkehrsf\u00fchrungen. Die Arbeiten, die mit rund 33 Millionen Euro veranschlagt sind, sollen voraussichtlich bis Dezember 2027 andauern \u2013 also kurz bevor die Arbeiten an der A99 beginnen.<\/p>\n<p>Damit ist absehbar, dass sich die Verkehrsbelastungen in den kommenden Jahren weiter verst\u00e4rken werden. Autofahrern im M\u00fcnchner S\u00fcdwesten steht damit eine lange Phase von Bauarbeiten und Umleitungen bevor.<\/p>\n<p>Weitere Planungen bereits in Vorbereitung<\/p>\n<p>Der sechsstreifige Ausbau zwischen Tunnel Aubing und dem Autobahndreieck M\u00fcnchen-S\u00fcd-West ist nur ein erster Abschnitt. In einem zweiten Bauabschnitt soll der Ausbau bis zum Autobahnkreuz M\u00fcnchen-West fortgef\u00fchrt werden. Auch eine Sanierung des rund 2.000 Meter langen Aubinger Tunnels ist geplant. Dieser z\u00e4hlt zu den l\u00e4ngsten Autobahntunneln Bayerns und erfordert umfangreiche technische und bauliche Vorbereitungen. Die Planungen dazu befinden sich derzeit noch im Anfangsstadium.<\/p>\n<p>In der Fotoshow zeigen wir Ihnen die wichtigsten Autobahnschilder.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zwischen dem Autobahndreieck M\u00fcnchen-S\u00fcd-West und dem Tunnel Aubing ist nach Angaben der Autobahn GmbH eine Erweiterung von derzeit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":30199,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[5543,16750,2461,772,29,30,1268,14498,601],"class_list":{"0":"post-30198","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-autobahn","9":"tag-autobahn-gmbh","10":"tag-baustelle","11":"tag-bayern","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-muenchen","15":"tag-politik-wirtschaft","16":"tag-verkehr"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114333989141113389","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30198","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30198"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30198\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/30199"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30198"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30198"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30198"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}