{"id":302040,"date":"2025-07-29T03:26:10","date_gmt":"2025-07-29T03:26:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/302040\/"},"modified":"2025-07-29T03:26:10","modified_gmt":"2025-07-29T03:26:10","slug":"wir-brauchen-mehr-flexibilitaet-ex-arbeitsminister-muentefering-nennt-reiches-vorstoss-pauschalen-unsinn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/302040\/","title":{"rendered":"Wir brauchen mehr Flexibilit\u00e4t&#8220;: Ex-Arbeitsminister M\u00fcntefering nennt Reiches Vorsto\u00df &#8222;pauschalen Unsinn"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Wir brauchen mehr Flexibilit\u00e4t&#8220;<br \/>\n                Ex-Arbeitsminister M\u00fcntefering nennt Reiches Vorsto\u00df &#8222;pauschalen Unsinn&#8220;<\/p>\n<p>\t\t\t\t              29.07.2025, 02:06 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Katherina Reiche will, dass die Deutschen mehr und l\u00e4nger arbeiten. Die Diskussion \u00fcber dieses Thema findet Franz M\u00fcntefering gut. Doch dem ehemaligen Vizekanzler ist die Aussage der Ministerin zu kurz gedacht. Er regt an, individuellere Regeln zu finden. <\/strong><\/p>\n<p>Der fr\u00fchere Bundesarbeitsminister Franz M\u00fcntefering von der SPD weist die Forderung nach mehr und l\u00e4ngerem Arbeiten als zu pauschal zur\u00fcck, begr\u00fc\u00dft aber die \u00f6ffentliche Debatte zu diesem Thema. M\u00fcntefering nannte die \u00c4u\u00dferungen von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche im Gespr\u00e4ch mit dem &#8222;Tagesspiegel&#8220; &#8222;pauschalen Unsinn&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Mir ist das zu pauschal, es kommt auf jeden einzelnen Menschen an&#8220;, sagte M\u00fcntefering. Die Menschen k\u00e4men heute sp\u00e4ter in den Beruf als zu seiner Zeit, lebten l\u00e4nger, blieben l\u00e4nger gesund. &#8222;Deshalb haben wir 2006 die Rente mit 67 eingef\u00fchrt.&#8220; Er gab zu bedenken, dass da wom\u00f6glich nachgelegt werden k\u00f6nnte. &#8222;Eine Debatte \u00fcber l\u00e4ngeres Arbeiten lohnt in jedem Fall&#8220;, sagte der fr\u00fchere Vizekanzler. &#8222;Wir sollten \u00fcber flexiblere \u00dcberg\u00e4nge in die Rente diskutieren. Es ist wichtig, dar\u00fcber zu reden. Diese Debatte ist nicht unsittlich, sondern unabdingbar.&#8220;<\/p>\n<p>Beim Ruf nach mehr und l\u00e4ngerer Arbeit &#8222;greifen Pauschalisierungen zu kurz&#8220;, sagte M\u00fcntefering: &#8222;Die Menschen sind verschieden, haben unterschiedliche Talente und F\u00e4higkeiten, sind unterschiedlich gesund &#8230; Manche k\u00f6nnen mit 45 oder 60 Jahren nicht mehr arbeiten, andere wollen mit 63, 65 oder 70 noch arbeiten.&#8220;<\/p>\n<p>Es sei &#8222;kein Zufall, dass immer mehr Menschen \u00fcber die gesetzliche Regelaltersgrenze arbeiten wollen&#8220;, sagte M\u00fcntefering. &#8222;Heute wollen 15 bis 20 Prozent der Menschen im Rentenalter l\u00e4nger arbeiten. Immer mehr Arbeitnehmer und Beamte wollen selbst entscheiden, wie lange sie \u00fcber 65 oder 66 Jahre arbeiten.&#8220; <\/p>\n<p>M\u00fcntefering fordert mehr Flexibilit\u00e4t<\/p>\n<p>Au\u00dferdem wollten &#8222;immer mehr Unternehmer Mitarbeiter l\u00e4nger halten oder stellen \u00c4ltere sogar ein, schw\u00e4rmen von deren F\u00e4higkeiten und Erfahrungen&#8220;. Er sagte weiter: &#8222;Meine Prognose ist: Wir werden damit nicht so pauschal wie bisher umgehen k\u00f6nnen. Wir brauchen mehr Flexibilit\u00e4t als Antwort auf mehr individuelle Bed\u00fcrfnisse.&#8220;<\/p>\n<p>Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sorgte vergangene Woche f\u00fcr einen Eklat, indem sie die B\u00fcrger dazu aufforderte, mehr und l\u00e4nger zu arbeiten. &#8222;Es kann auf Dauer nicht gut gehen, dass wir nur zwei Drittel unseres Erwachsenenlebens arbeiten und ein Drittel in Rente verbringen&#8220;, sagte die CDU-Politikerin der &#8222;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#8220;. &#8222;Der demographische Wandel und die weiter steigende Lebenserwartung machen es unumg\u00e4nglich: Die Lebensarbeitszeit muss steigen&#8220;, war Reiche \u00fcberzeugt. Weiter verlangte Reiche, &#8222;Anreize f\u00fcr Fr\u00fchverrentungen&#8220; zu stoppen und &#8222;Anreize daf\u00fcr zu schaffen, l\u00e4nger zu arbeiten&#8220;.<\/p>\n<p>Die CDU-Politikerin kam viel Kritik f\u00fcr ihren Vorsto\u00df. Nicht nur die Opposition echauffierte sich, auch <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/CDU-Arbeitnehmerfluegel-nennt-Wirtschaftsministerin-Reiche-Fehlbesetzung-article25927203.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">aus den eigenen Reihen wurde sie angegriffen<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Wir brauchen mehr Flexibilit\u00e4t&#8220; Ex-Arbeitsminister M\u00fcntefering nennt Reiches Vorsto\u00df &#8222;pauschalen Unsinn&#8220; 29.07.2025, 02:06 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":302041,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[628,86093,1518,31,29,30,13,30427,14,15,16,379,12,184,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-302040","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-arbeitnehmer","9":"tag-arbeitszeiten","10":"tag-bundeswirtschaftsministerium","11":"tag-cdu","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-katherina-reiche","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-politik","19":"tag-rente","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-spd","22":"tag-top-news","23":"tag-top-meldungen","24":"tag-topmeldungen","25":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114934394992996648","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/302040","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=302040"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/302040\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/302041"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=302040"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=302040"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=302040"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}