{"id":302190,"date":"2025-07-29T04:47:10","date_gmt":"2025-07-29T04:47:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/302190\/"},"modified":"2025-07-29T04:47:10","modified_gmt":"2025-07-29T04:47:10","slug":"dissertation-ein-plagiat-uni-anfangsverdacht-bei-saskia-ludwigs-doktorarbeit-liegt-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/302190\/","title":{"rendered":"Dissertation ein Plagiat?: Uni: Anfangsverdacht bei Saskia Ludwigs Doktorarbeit liegt vor"},"content":{"rendered":"<p>                    Dissertation ein Plagiat?<br \/>\n                Uni: Anfangsverdacht bei Saskia Ludwigs Doktorarbeit liegt vor<\/p>\n<p>\t\t\t\t              29.07.2025, 05:21 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>CDU-Bundestagsabgeordnete Ludwig h\u00e4lt Juristin Brosius-Gersdorf wegen Plagiatsvorw\u00fcrfen als Verfassungsrichterkandidatin f\u00fcr unw\u00e4hlbar. Kurz darauf werden derartige Anschuldigungen gegen sie selbst laut. Die Universit\u00e4t Potsdam pr\u00fcft dies und zieht nun ein erstes Fazit. <\/strong><\/p>\n<p>Die Universit\u00e4t Potsdam sieht nach Plagiatsvorw\u00fcrfen gegen die CDU-Bundestagsabgeordnete Saskia Ludwig einen Anfangsverdacht bei ihrer Doktorarbeit. &#8222;Es wird zun\u00e4chst gepr\u00fcft, ob ein hinreichender Anfangsverdacht vorliegt. Das wurde bejaht&#8220;, sagte Universit\u00e4tspr\u00e4sident Oliver G\u00fcnther. &#8222;Deswegen gehen jetzt die zust\u00e4ndigen Gremien an die Arbeit, au\u00dferdem wird Frau Ludwig die Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben.&#8220;<\/p>\n<p>Die &#8222;Frankfurter Allgemeine Zeitung&#8220; (FAZ) berichtete am 20. Juli, der Journalist Jochen Zenth\u00f6fer habe bei der Pr\u00fcfung von Ludwigs Dissertation zahlreiche ungekennzeichnete Text\u00fcbernahmen festgestellt. Die Arbeit von 2007 an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakult\u00e4t der Uni Potsdam enthalte auf den ersten 113 Seiten mindestens 86 nicht gekennzeichnete \u00dcbernahmen.<\/p>\n<p>Zenth\u00f6fer, auch freier Mitarbeiter der FAZ, pr\u00fcfte demnach auf eigene Initiative. Der Plagiatssucher Stefan Weber hatte nach einer Schnellanalyse im Portal X geschrieben, es sei nicht lege artis (nach den Regeln der Kunst) zitiert worden. <\/p>\n<p>&#8222;Da werden die beantragten Textstellen nochmal \u00fcberpr\u00fcft, da werden die Zeitachsen \u00fcberpr\u00fcft, zu denen die Texte publiziert wurden, um so zu einem Gesamtbild zu kommen&#8220;, sagte der Uni-Pr\u00e4sident. &#8222;Die Informationen, die von au\u00dfen an uns herangetragen wurden, auch von sogenannten Plagiatsj\u00e4gern, werden einbezogen. Auch diese werden von uns noch einmal gepr\u00fcft. Einige Monate kann so etwas schon dauern.&#8220;<\/p>\n<p>Ludwig kritisierte Brosius-Gersdorf<\/p>\n<p>Die Universit\u00e4t hatte nach eigenen Angaben eine Verdachtsanzeige wegen Ludwigs Doktorarbeit erhalten. Die Arbeit von 2007 tr\u00e4gt den Titel &#8222;<a href=\"https:\/\/publishup.uni-potsdam.de\/opus4-ubp\/frontdoor\/deliver\/index\/docId\/1718\/file\/funck_diss.pdf\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Die Aufgabenauslagerung in Landesbetriebe im Bundesland Brandenburg und anderen ausgew\u00e4hlten Bundesl\u00e4ndern<\/a>&#8222;. Im ersten Schritt f\u00fchrt die Fakult\u00e4t eine Vorpr\u00fcfung durch. Eine Sprecherin Ludwigs hatte auf die Pr\u00fcfung der Universit\u00e4t verwiesen, sich aber sonst nicht n\u00e4her ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p>Die Potsdamer CDU-Politikerin ist eine der gr\u00f6\u00dften Kritikerinnen der SPD-Verfassungsrichterkandidatin Frauke Brosius-Gersdorf. Ludwig hatte auf X gefordert, solange Plagiatsvorw\u00fcrfe gegen die Juristin nicht restlos ausger\u00e4umt seien, m\u00fcsse sie ihr Amt am Lehrstuhl ruhen lassen. Sie h\u00e4lt Brosius-Gersdorf nicht f\u00fcr w\u00e4hlbar.<\/p>\n<p>In der Unionsfraktion gibt es Vorbehalte gegen Brosius-Gersdorf unter anderem wegen ihrer aus Sicht mancher Abgeordneter zu liberalen Haltung zu Abtreibungen und einer positiven Haltung zu einer Corona-Impfpflicht.<\/p>\n<p>Die Wahl zweier neuer Richterinnen und eines Richters f\u00fcr das Bundesverfassungsgericht war im Bundestag kurzfristig von der Tagesordnung abgesetzt worden. Kurz vor der Sitzung wurden Plagiatsvorw\u00fcrfe als Argument gegen die Wahl der Potsdamer Juraprofessorin vorgebracht. Ein Kurzgutachten entlastete sie vom Vorwurf wissenschaftlichen Fehlverhaltens.<\/p>\n<p>Ludwig, die als Saskia Funck promovierte, war von 2010 bis 2012 CDU-Landeschefin und von 2004 bis 2025 Landtagsabgeordnete. Seit 2025 ist sie Bundestagsabgeordnete.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dissertation ein Plagiat? 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