{"id":302199,"date":"2025-07-29T04:53:12","date_gmt":"2025-07-29T04:53:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/302199\/"},"modified":"2025-07-29T04:53:12","modified_gmt":"2025-07-29T04:53:12","slug":"staedte-warnen-vor-der-afrikanischen-schweinepest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/302199\/","title":{"rendered":"St\u00e4dte warnen vor der Afrikanischen Schweinepest"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/afrikanische-schweinepest\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Afrikanische Schweinepest<\/a> (ASP) ist in NRW angekommen, und unter Bauern geht die Angst um. Denn das Virus ist f\u00fcr Menschen und viele Tiere zwar ungef\u00e4hrlich, f\u00fcr Haus- und Wildschweine verl\u00e4uft eine Infektion aber fast immer t\u00f6dlich. Sollte ein Hausschwein erkranken, muss in der Regel der gesamte Bestand get\u00f6tet werden. Die wirtschaftlichen Einbu\u00dfen sind immens. Und so ist man im Land derzeit bem\u00fcht, das Virus einzud\u00e4mmen. Mitte Juni war die Seuche erstmals in NRW bei mehreren verendeten Wildschweinen in der N\u00e4he von Kirchhundem im Kreis <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/olpe\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Olpe<\/a> im <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/sauerland\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sauerland<\/a> festgestellt worden, auch im Nachbarkreis Siegen-Wittgenstein wurden Kadaver positiv auf ASP getestet. Dort gelten besondere Schutzma\u00dfnahmen, auch Z\u00e4une sollen helfen, eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch der Kreis Viersen ist auf die Seuchenbek\u00e4mpfung vorbereitet, auch durch \u00dcbungen, wie eine Sprecherin des Kreises erkl\u00e4rt. F\u00fcr den Ernstfall gibt es Notfall-Szenarien, was beispielsweise im Kreis Viersen im vergangenen Jahr durchgespielt wurde. Gleichzeitig versucht man derzeit landesweit, die Zahl der Wildschweine zu reduzieren. So hat die Untere Jagdbeh\u00f6rde des Kreises Viersen eine Allgemeinverf\u00fcgung erlassen, nach der J\u00e4ger nun Nachtsichttechnik einsetzen k\u00f6nnen, um Schwarzwild zu jagen, so wie die Unteren Jagdbeh\u00f6rden anderer Kommunen auch. W\u00e4rmebildger\u00e4te sind damit nun genauso zugelassen wie Nachtsichtger\u00e4te mit Bildwandler.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcr die Jagd auf Schwarzwild seien diese Ger\u00e4te sehr hilfreich, sagt J\u00f6rg Hoffmann, Vorsitzender der Kreisj\u00e4gerschaft Viersen. Denn so k\u00f6nne man besser erkennen, ob es sich bei einem Tier um eine f\u00fchrende Bache \u2013 also ein <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/wildschwein\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wildschwein<\/a>, das Junge hat \u2013 handele oder nicht, \u201eman sieht durch das Nachtsichtger\u00e4t die Zitzen und wei\u00df dann, stopp, dieses St\u00fcck darf ich nicht schie\u00dfen, sonst w\u00e4ren die Frischlinge ohne Mutter\u201c, erkl\u00e4rt Hoffmann.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wie gro\u00df die Wildschweinpopulation im Kreis Viersen ist, kann er nicht sagen. Doch im gesamten Grenzgebiet sei sie recht hoch. Die vergangenen zwei Jahre h\u00e4tten dazu beigetragen, dass sich das Schwarzwild gut habe entwickeln k\u00f6nnen, es sei genug Nahrung dagewesen. \u201eIn den drei Sommern zuvor, wo es so hei\u00df war, war das anders. Da sind einige Frischlinge nicht hochgekommen, weil es nicht genug Wasser gab\u201c, sagt Hoffmann. Insofern versuchten die J\u00e4ger nun, die St\u00fcckzahl m\u00f6glichst klein zu halten. Doch Vorschriften dazu oder Abschusspl\u00e4ne gebe es nicht, der einzelne Jagdp\u00e4chter m\u00fcsse entscheiden, wie viele Tiere er erlege, \u201edas h\u00e4ngt auch damit zusammen, wie die Rotte zusammengesetzt ist\u201c, erkl\u00e4rt Hoffmann: \u201eMan kann nicht einfach sagen: Halali, alles, was aus dem Wald kommt, wird erschossen.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Doch nicht nur die Wildschweine k\u00f6nnen das Virus in andere Gegenden verschleppen. Darauf machen aktuell St\u00e4dte und Gemeinden auch im Kreis Viersen aufmerksam, die versuchen, die Bev\u00f6lkerung zu sensibilisieren. So teilt etwa die Stadt <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/toenisvorst\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">T\u00f6nisvorst<\/a> mit, dass eine der h\u00e4ufigsten Ursachen f\u00fcr die Verbreitung des Virus das achtlose Wegwerfen von Speiseabf\u00e4llen ist, insbesondere von Fleisch- und Wurstwaren. \u201eWerden solche Reste von Wildschweinen aufgenommen, kann sich das Virus im Tierbestand rasch ausbreiten \u2013 mit gravierenden Folgen f\u00fcr Landwirtschaft, Tiergesundheit und regionale Wirtschaft\u201c, hei\u00dft es dazu aus dem Rathaus.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch die Gemeinde Grefrath warnt: \u201eDie Schweine nehmen das ,infizierte\u2018 Material auf und das Virus wird dann von Schwein zu Schwein weitergegeben. Daher bitten wir darauf zum Beispiel an Rast- und Wanderparkpl\u00e4tzen oder auch auf Parkpl\u00e4tzen in Gewerbegebieten darauf zu achten.\u201c Entsprechend h\u00e4ngen die Kommunen derzeit Hinweisschilder auf und bitten B\u00fcrger, keine Lebensmittelreste in die Natur zu werfen, \u201eauch nicht vermeintlich harmlose\u201c, Abfallbeh\u00e4lter zu nutzen oder Reste wieder mitzunehmen. Auch am Hariksee zwischen <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/schwalmtal\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schwalmtal<\/a> und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/niederkruechten\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Niederkr\u00fcchten<\/a> werden Ausfl\u00fcgler per Schild in sechs Sprachen auf das Thema aufmerksam gemacht \u2013 mit der Bitte des Bundeslandwirtschaftsministeriums, Speisereste nur in verschlossene M\u00fcllbeh\u00e4lter zu werfen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Achtsam sollten auch Urlauber sein. Darauf weist Kreisj\u00e4gerschaftsvorsitzender Hoffmann hin. So k\u00f6nne es sein, dass Wanderer, die in ASP-Gebieten unterwegs seien, das Virus \u00fcber ihre Schuhe mit nach Hause in den Kreis Viersen br\u00e4chten, dann hier im Wald spazieren gingen und die Seuche so einschleppten. Auch durch eine Autofahrt k\u00f6nne das Virus weitergelangen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In den betroffenen Gebieten im Sauerland ist eine der Schutzma\u00dfnahmen, Hunde nicht frei herumlaufen zu lassen. Das sollten sie hier mit Blick auf die Schweinepest auch nicht, mahnt Hoffmann, \u201esonst schrecken die Hunde die Wildschweine auf, und die Schweine laufen woanders hin\u201c. Nicht zuletzt k\u00f6nne auch der Hund das Virus in andere Gebiete verschleppen. Er r\u00e4t deshalb, den Vierbeiner an der Leine zu lassen. Das sei im Zweifel auch f\u00fcr den Hund sicherer, \u201edenn wenn der auf eine f\u00fchrende Bache trifft, sieht das nie gut aus f\u00fcr den Hund\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist in NRW angekommen, und unter Bauern geht die Angst um. 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