{"id":302234,"date":"2025-07-29T05:17:11","date_gmt":"2025-07-29T05:17:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/302234\/"},"modified":"2025-07-29T05:17:11","modified_gmt":"2025-07-29T05:17:11","slug":"nahost-liveblog-frankreich-fordert-mehr-druck-der-eu-auf-israel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/302234\/","title":{"rendered":"Nahost-Liveblog: ++ Frankreich fordert mehr Druck der EU auf Israel ++"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>liveblog<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 29.07.2025 04:16 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Frankreich fordert eine mehr Druck der Europ\u00e4ischen Union auf Israel, um einer Zweistaatenl\u00f6sung n\u00e4her zu kommen. Der Iran warnt im Atomstreit vor erneuten Angriffen und deutet Offenheit zum Verhandeln an.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie wichtigsten Entwicklungen im \u00dcberblick:<\/p>\n<p>04:16 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Israel-weist-Vorwuerfe-von-Menschenrechtsorganisationen-zurueck\"><br \/>\n        Israel weist Vorw\u00fcrfe von Menschenrechtsorganisationen zur\u00fcck<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie israelische Regierung und das israelische Milit\u00e4r weisen Vorw\u00fcrfe zweier israelischer Menschenrechtsorganisationen als v\u00f6llig &#8222;unbegr\u00fcndet&#8220; zur\u00fcck. Die Organisationen B&#8217;tselem und Physicians for Human Rights hatten der israelischen Regierung auf einer Pressekonferenz am Montag vorgeworfen, die pal\u00e4stinensische Gesellschaft im Gazastreifen &#8222;koordiniert und absichtlich&#8220; zerst\u00f6ren zu wollen. Das israelische Milit\u00e4r erkl\u00e4rt dazu, es halte sich an das V\u00f6lkerrecht und ergreife beispiellose Ma\u00dfnahmen, um Sch\u00e4den f\u00fcr Zivilisten zu verhindern, w\u00e4hrend die radikal-islamische Hamas diese als &#8222;menschliche Schutzschilde&#8220; benutze.<\/p>\n<p>Konfliktparteien als Quelle<\/p>\n<p>            Angaben zu\u00a0Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch Konfliktparteien k\u00f6nnen\u00a0in der aktuellen Lage zum Teil nicht unmittelbar von unabh\u00e4ngiger Stelle \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n<p>02:59 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Freund-von-Oskarpreistraeger-im-Westjordanland-erschossen\"><br \/>\n        Freund von Oskarpreistr\u00e4ger im Westjordanland erschossen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEin pal\u00e4stinensischer Gemeindevertreter und Freund von &#8222;No Other Land&#8220;-Co-Regisseur Basel Adra ist vor einem Gemeindezentrum im besetzten Westjordanland erschossen worden. Nach Angaben Adras ereignete sich der Vorfall in der Region Masafer Yatta, die im preisgekr\u00f6nten Dokumentarfilm thematisiert wird.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas israelische Milit\u00e4r teilte mit, ein bewaffneter israelischer Zivilist habe das Feuer auf eine Gruppe von pal\u00e4stinensischen Menschen er\u00f6ffnet, nachdem diese Steine geworfen h\u00e4tten. Auf einem der Nachrichtenagentur AP vorliegenden Video war zu sehen, wie ein Siedler in eine Menschenmenge schie\u00dft.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Film &#8222;No Other Land&#8220; wurde in diesem Jahr mit einem Oscar f\u00fcr den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet. Der Film dokumentiert den Kampf der Bewohner der Region Massafer Jatta gegen die Zerst\u00f6rung ihrer D\u00f6rfer durch das israelische Milit\u00e4r. Hamdan Ballal und Basel Adra, beide aus der Region, drehten die pal\u00e4stinensisch-israelische Gemeinschaftsproduktion mit den israelischen Regisseuren Yuval Abraham und Rachel Szor. Ballal wurde <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/westjordanland-siedler-ballal-100.html\" title=\"J\u00fcdische Siedler sollen Oscar-Regisseur Ballal angegriffen haben\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bereits selbst von israelischen Siedlern angegriffen<\/a> und verletzt.<\/p>\n<p>02:37 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Umfrage-Deutsche-fordern-mehr-Druck-auf-Israels-Regierung\"><br \/>\n        Umfrage: Deutsche fordern mehr Druck auf Israels Regierung<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRund drei Viertel der Deutschen finden, dass die Bundesrepublik angesichts der verheerenden humanit\u00e4ren Lage im Gazastreifen mehr Druck auf Israel aus\u00fcben sollte. 74 Prozent der Teilnehmer einer vom Magazin Stern und dem Sender RTL\u00a0in Auftrag gegebenen <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/israel-in-der-kritik--was-die-deutschen-nun-von-der-regierung-erwarten-35928996.html\" title=\"stern.de: Was die Deutschen von Friedrich Merz erwarten\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">repr\u00e4sentativen Umfrage<\/a> w\u00fcnschen sich eine Versch\u00e4rfung des Kurses gegen\u00fcber Israel zur Beendigung des Krieges. 22 Prozent der Deutschen sind demnach nicht dieser Ansicht, vier Prozent \u00e4u\u00dferten sich nicht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Umfrage zeichnet ein eindeutiges Meinungsbild je nach politischem Lager: Demnach sprechen sich W\u00e4hler der Linken mit 94 Prozent und der Gr\u00fcnen mit 88 Prozent am h\u00e4ufigsten f\u00fcr mehr Druck auf Israel aus. Aber auch unter den Anh\u00e4ngern der Regierungsparteien CDU\/CSU und SPD sehen das jeweils 77 Prozent so.\u00a0 Eine st\u00e4rkere Ablehnung mehr diplomatischen Drucks zeigt sich bei den AfD-W\u00e4hlern. Zwar sind auch unter ihnen 61 Prozent und damit die Mehrheit f\u00fcr einen sch\u00e4rferen Kurs gegen\u00fcber Israel. Immerhin 37 Prozent der AfD-W\u00e4hler lehnen mehr Druck jedoch ab.<\/p>\n<p>02:01 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Iran\"><br \/>\n        Iran warnt vor h\u00e4rterer Reaktion bei erneuten Angriffen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIrans Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi hat mit einer h\u00e4rteren Reaktion im Falle von erneuten Angriffen der USA und Israels auf sein Land gedroht. &#8222;Sollte die Aggression wiederholt werden, werden wir nicht z\u00f6gern, entschlossener und auf eine Weise zu reagieren, die sich unm\u00f6glich vertuschen l\u00e4sst&#8220;, schrieb er auf der Plattform X.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAraghtschi schien sich auf \u00c4u\u00dferungen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump vom Montag zu beziehen, der zuvor gedroht hatte, das Atomprogramm des Iran &#8222;auszul\u00f6schen&#8220;, sollte Teheran seine Nuklearaktivit\u00e4ten nach den US-Angriffen im vergangenen Monat wieder aufnehmen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Wenn es Bedenken hinsichtlich einer m\u00f6glichen Umleitung unseres Atomprogramms zu nicht friedlichen Zwecken gibt, hat sich die &#8218;milit\u00e4rische Option&#8216; als ungeeignet erwiesen &#8211; aber eine Verhandlungsl\u00f6sung k\u00f6nnte funktionieren&#8220;, schrieb der iranische Au\u00dfenminister weiter.<\/p>\n<p>01:20 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Palaestinensische-Autonomiebehoerde-fordert-Entmachtung-der-Hamas\"><br \/>\n        Pal\u00e4stinensische Autonomiebeh\u00f6rde fordert Entmachtung der Hamas<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Premierminister der Pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde, Mohammed Mustafa, hat eine Entwaffnung und Entmachtung der im Gazastreifen herrschenden islamistischen Hamas gefordert. &#8222;Israel muss sich vollst\u00e4ndig aus dem Gazastreifen zur\u00fcckziehen und die Hamas muss ihre Kontrolle \u00fcber den Streifen abgeben und ihre Waffen an die Pal\u00e4stinensische Autonomiebeh\u00f6rde \u00fcbergeben&#8220;, sagte Mustafa bei einer Konferenz zur Zweistaatenl\u00f6sung bei den Vereinten Nationen in New York.<\/p>\n<p>00:45 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#USA\"><br \/>\n        USA kritisieren UN-Konferenz<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas US-Au\u00dfenministerium hat die UN-Konferenz zu einer Zweistaatenl\u00f6sung im Nahost-Konflikt als &#8222;unproduktiv und zeitlich ung\u00fcnstig&#8220; kritisiert. Eine Ministeriumssprecherin sagte: &#8222;Die Vereinigten Staaten werden sich an dieser Beleidigung nicht beteiligen, sondern damit fortsetzen, Bem\u00fchungen im echten Leben anzuf\u00fchren, um die K\u00e4mpfe zu beenden und einen dauerhaften Frieden herbeizuf\u00fchren.&#8220; Die USA w\u00fcrden stattdessen &#8222;weiter auf seri\u00f6ser Diplomatie&#8220; setzen.<\/p>\n<p>00:17 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Frankreich\"><br \/>\n        Zweistaatenl\u00f6sung: Frankreich fordert mehr Druck der EU auf Israel<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nFrankreich hat die EU zu Bem\u00fchungen um eine Zustimmung Israels zu einer Zweistaatenl\u00f6sung im Nahost-Konflikt aufgefordert. Zwar gebe es internationalen Konsens, wonach die Zeit f\u00fcr eine politische L\u00f6sung des Konflikts gekommen sei, doch m\u00fcssten Weltm\u00e4chte ihren\u00a0Worten Taten folgen lassen, sagte der franz\u00f6sische Au\u00dfenminister Jean-No\u00ebl Barrot am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York. &#8222;Die Europ\u00e4ische Kommission muss, im Namen der EU, ihre Erwartungen zum Ausdruck bringen und die Wege aufzeigen, wie wir die israelische Regierung dazu bringen k\u00f6nnen, diesen Appell zu h\u00f6ren&#8220;, sagte Barrot.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie EU-Kommission solle Israel auffordern, eine Blockade von zwei Milliarden Euro aufzuheben, die es der Pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde schulde, sagte Barrot weiter. Zudem solle sie Israel aufrufen, den Siedlungsbau im Westjordanland zu stoppen und das System zur Verteilung von Lebensmitteln im Gazastreifen durch die Gaza Humanitarian Foundation (GHF) einzustellen, das militarisiert sei.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBarrot \u00e4u\u00dferte sich am ersten Tag eines UN-Treffens, bei dem es um eine Zweistaatenl\u00f6sung im Konflikt zwischen Israel und den Pal\u00e4stinensern geht. Den Vorsitz bei dem Treffen haben Frankreich und Saudi-Arabien. Israel und die USA nehmen nicht teil. Barrot sagte, Vertreter von 125 L\u00e4ndern seien unter den Teilnehmenden.<\/p>\n<p>02:59 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Liveblog-vom-Montag-zum-Nachlesen\"><br \/>\n        Liveblog vom Montag zum Nachlesen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAus Sicht der Hilfsorganisation \u00c4rzte ohne Grenzen sind die Abw\u00fcrfe von Lebensmitteln \u00fcber dem Gazastreifen sinnlos und zynisch. Die EU-Kommission schl\u00e4gt vor, Israel von Geldern f\u00fcr Start-ups auszuschlie\u00dfen. Der Liveblog vom Montag zum Nachlesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"liveblog Stand: 29.07.2025 04:16 Uhr Frankreich fordert eine mehr Druck der Europ\u00e4ischen Union auf Israel, um einer Zweistaatenl\u00f6sung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":302235,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,411,3272,14,6000,15,12],"class_list":{"0":"post-302234","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-israel","17":"tag-liveblog","18":"tag-nachrichten","19":"tag-nahost","20":"tag-news","21":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114934831159348591","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/302234","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=302234"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/302234\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/302235"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=302234"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=302234"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=302234"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}