{"id":302610,"date":"2025-07-29T08:48:18","date_gmt":"2025-07-29T08:48:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/302610\/"},"modified":"2025-07-29T08:48:18","modified_gmt":"2025-07-29T08:48:18","slug":"markt-angespannt-aber-mieten-und-immobilienpreise-steigen-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/302610\/","title":{"rendered":"Markt angespannt, aber &#8230;: Mieten und Immobilienpreise steigen weiter"},"content":{"rendered":"<p>                    Markt angespannt, aber &#8230;<br \/>\n                Mieten und Immobilienpreise steigen weiter<\/p>\n<p>\t\t\t\t              29.07.2025, 09:58 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Eine Wohnung zu mieten wird in Deutschland einer Untersuchung zufolge im zweiten Quartal 2025 noch teurer. Auch die Kaufpreise f\u00fcr Immobilien steigen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Studienautoren sehen jedoch Anzeichen f\u00fcr eine Marktstabilisierung.<\/strong><\/p>\n<p>Der Anstieg von Mieten und Kaufpreisen f\u00fcr Wohnimmobilien in Deutschland hat sich einer Studie zufolge im zweiten Quartal fortgesetzt. Von April bis Juni legten die Wohnungsmieten um durchschnittlich 3,8 Prozent zum Vorjahreszeitraum zu, wie aus der Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft K\u00f6ln (IW) hervorgeht. Verglichen mit den ersten drei Monaten des Jahres gab es einen Anstieg von 0,8 Prozent. &#8222;Damit bleibt der Mietmarkt angespannt, auch wenn die Dynamik etwas nachgelassen hat&#8220;, lautet das Fazit der Forscher um IW-Immobilienexperte Michael Voigtl\u00e4nder. &#8222;Noch vor einem Jahr lagen die Jahreszuw\u00e4chse bei \u00fcber f\u00fcnf Prozent.&#8220; <\/p>\n<p>Teurer geworden ist es auch f\u00fcr K\u00e4ufer. Eigentumswohnungen kosteten 2,0 Prozent mehr als im Fr\u00fchjahr 2024. Bei Ein- und Zweifamilienh\u00e4usern lag das Plus bei 3,0 Prozent. Verglichen mit dem ersten Quartal ging es um 1,9 bzw. 1,2 Prozent nach oben. &#8222;Damit festigt sich der Trend einer vorsichtigen Preiserholung, nachdem der Markt in den Vorjahren unter dem Druck gestiegener Zinsen und wirtschaftlicher Unsicherheiten gelitten hatte&#8220;, so das IW. Die aktuelle Entwicklung deutet darauf hin, dass Angebot und Nachfrage allm\u00e4hlich wieder zusammenf\u00e4nden. <\/p>\n<p>&#8222;Eine wichtige Rolle spielen dabei stabile Bauzinsen und die wachsende Zahl von Haushalten, die angesichts stabilisierter Preise den Schritt ins Eigentum wagen&#8220;, so die Forscher. Gleichzeitig zeigten sich immer mehr Anzeichen daf\u00fcr, dass sich der Markt auf einen stabileren Kurs zubewege. Zwar agierten K\u00e4ufer noch immer preissensibel. &#8222;Doch die weiter steigenden Einkommen, die leicht verbesserten Finanzierungsbedingungen und die langsam aufhellende Stimmung am Markt er\u00f6ffnen Chancen, dass sich regional differenzierte, aber insgesamt stabilisierende Entwicklungen verfestigen&#8220;, hie\u00df es dazu. <\/p>\n<p>Kaufpreise stiegen in den zehn gr\u00f6\u00dften St\u00e4dten<\/p>\n<p>Die Kaufpreise f\u00fcr Wohnimmobilien stiegen im Jahresvergleich in den zehn gr\u00f6\u00dften St\u00e4dten. Den st\u00e4rksten Zuwachs verzeichnete Essen mit 7,2 Prozent, gefolgt von D\u00fcsseldorf (+3,5 ) und M\u00fcnchen (+2,5). Auch in K\u00f6ln (+2,1 Prozent), Hamburg (+1,5 ) und Leipzig (+1,1 ) ging es sp\u00fcrbar nach oben. In Frankfurt (+0,7 Prozent), Berlin (+0,9 ) und Dortmund (+1,3) f\u00e4llt das Wachstum verhaltener aus. Stuttgart bildet mit plus 0,6 Prozent das Schlusslicht. &#8222;Diese Werte best\u00e4tigen eine \u00fcbergreifende Stabilisierung der Wohnungsm\u00e4rkte in den Metropolen&#8220;, betonte das IW. Von einem einheitlichen Aufschwung k\u00f6nne allerdings nicht gesprochen werden. &#8222;Die Preisdynamik unterscheidet sich weiterhin deutlich nach Standort.&#8220; <\/p>\n<p>Auch bei den Angebotsmieten ging es in den zehn gr\u00f6\u00dften deutschen St\u00e4dten im Jahresvergleich weiter nach oben. Besonders kr\u00e4ftige Zuw\u00e4chse verzeichnen D\u00fcsseldorf (+6,3 Prozent), Frankfurt (+6,2%) und Essen (+6,1 ). Deutlich steigen die Mieten auch in Leipzig (+4,6 Prozent), Dortmund und M\u00fcnchen (jeweils +4,2 ) sowie Hamburg und K\u00f6ln (jeweils +4,0 ). Vergleichsweise verhalten f\u00e4llt die Entwicklung in Stuttgart (+2,2 Prozent) aus, w\u00e4hrend Berlin mit plus 0,6 Prozent nach vorheriger starker Dynamik aktuell kaum zugelegt habe. &#8222;Insgesamt zeigen die Zahlen einen weiterhin angespannten Mietmarkt&#8220;, lautet das Fazit des IW. &#8222;Vor allem in den wirtschaftlich attraktiven St\u00e4dten bestehen Angebotsengp\u00e4sse fort, sodass sich die Preisdynamik vielerorts lediglich tempor\u00e4r verlangsamt &#8211; nicht aber aufl\u00f6st.&#8220; <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Markt angespannt, aber &#8230; Mieten und Immobilienpreise steigen weiter 29.07.2025, 09:58 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":302611,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,5336,67852,171,174,3317,3379,13413,173,172,55],"class_list":{"0":"post-302610","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-immobilienpreise","14":"tag-institut-der-deutschen-wirtschaft-koeln","15":"tag-markets","16":"tag-maerkte","17":"tag-miete","18":"tag-preise","19":"tag-studien","20":"tag-unternehmen","21":"tag-unternehmen-maerkte","22":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114935661010757539","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/302610","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=302610"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/302610\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/302611"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=302610"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=302610"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=302610"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}