{"id":302729,"date":"2025-07-29T09:54:10","date_gmt":"2025-07-29T09:54:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/302729\/"},"modified":"2025-07-29T09:54:10","modified_gmt":"2025-07-29T09:54:10","slug":"berlin-brandenburg-drogen-analyse-in-berlin-warnungen-bei-haelfte-der-proben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/302729\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Drogen-Analyse in Berlin: Warnungen bei H\u00e4lfte der Proben"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                Drogen-Analyse in Berlin: Warnungen bei H\u00e4lfte der Proben<\/p>\n<p>\t\t\t\t              29.07.2025, 09:46 Uhr<\/p>\n<p><strong>Party- und Szenedrogen wie Ecstasy und Kokain werden von Dealern oft mit anderen Stoffen gestreckt. Durch sogenanntes Drugchecking lassen sich diese zus\u00e4tzlichen Gesundheitsgefahren erkennen.<\/strong><\/p>\n<p>Berlin (dpa\/bb) &#8211; Jede zweite analysierte Probe einer Droge in Berlin ist stark verunreinigt, falsch bezeichnet oder zu hoch dosiert. F\u00fcr knapp 50 Prozent der knapp 3.600 untersuchten Stoffproben wurde daher durch das vor zwei Jahren neu eingef\u00fchrte sogenannte Drugchecking eine Warnung ausgesprochen. Das geht aus einer Antwort der Senatsverwaltung f\u00fcr Wissenschaft und Gesundheit auf eine Anfrage des Gr\u00fcnen-Abgeordneten Vasili Franco hervor, die der dpa vorliegt.\u00a0<\/p>\n<p>Analysiert wurden vor allem Aufputschmittel wie Ecstasy und andere Amphetamine, die f\u00fcr Partys genutzt werden, zahlreiche weitere synthetische Drogen (unter anderem Cathinone) sowie Kokain. Marihuana und andere Cannabis-Produkte werden im Rahmen dieses Programms nicht begutachtet.\u00a0<\/p>\n<p>3.596 Proben wurden von Juli 2023 bis Juni 2025 im Labor untersucht. Das waren im Durchschnitt 150 pro Monat oder etwa 7 pro Arbeitstag. Warnungen auf der Internetseite des Projekts gab es bei 1.736 (48,3 Prozent) dieser Proben.\u00a0<\/p>\n<p>75 Prozent der Nutzer sind zwischen 18 und 39 Jahre alt<\/p>\n<p>Im zweiten Jahr der Analyse wurden im Schnitt jeden Monat etwa 50 Menschen wegen mangelnder Kapazit\u00e4ten abgewiesen. Im ersten Jahr waren es noch etwas mehr.\u00a0<\/p>\n<p>\u00dcber 75 Prozent der Nutzer des Angebots, das vom Land Berlin mit 200.000 Euro pro Jahr bezahlt wird, sind zwischen 18 und 39 Jahren alt. 71 Prozent sind m\u00e4nnlich. Die allermeisten (82 Prozent) hatten vorher keinen Kontakt zur Suchthilfe. Die Internetseite des Drugcheckings wird mehr als 25.000 Mal pro Monat aufgerufen.\u00a0<\/p>\n<p>Nach Angaben der Betreiber und laut einer Untersuchung h\u00e4tten 27 Prozent der befragten Nutzer der Rauschgift-Analyse angegeben, \u00fcber einen Verzicht nachzudenken, knapp 28 Prozent gaben an, kleinere Mengen einzunehmen.\u00a0<\/p>\n<p>Franco: Mehr Geld f\u00fcr Projekt n\u00f6tig<\/p>\n<p>Franco, Gr\u00fcnen-Sprecher f\u00fcr Drogenpolitik, lobte das von seiner Partei initiierte Projekt als wichtiges und wertvolles Angebot. &#8222;Wer Drogen konsumiert, sollte sich bestm\u00f6glich mit den verbundenen Risiken auseinandersetzen k\u00f6nnen. Drugchecking verbessert Aufkl\u00e4rung, Pr\u00e4vention und den Zugang zu Hilfe bei Abh\u00e4ngigkeitsmustern.&#8220;<\/p>\n<p>Es sei aber bedauerlich, dass Drogenkonsumenten wegen fehlender Kapazit\u00e4ten abgewiesen werden m\u00fcssten, so Franco. Die Gesundheitsversorgung k\u00f6nnte durch eine faktenbasierte Diskussion verbessert werden. F\u00fcr die Zukunft des Projekts und eine Ausweitung sei angesichts der Preissteigerungen k\u00fcnftig auch mehr Geld n\u00f6tig, das CDU und SPD bei den aktuellen Haushaltsverhandlungen f\u00fcr die n\u00e4chsten beiden Jahre bereitstellen m\u00fcssten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg Drogen-Analyse in Berlin: Warnungen bei H\u00e4lfte der Proben 29.07.2025, 09:46 Uhr Party- und Szenedrogen wie&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":302730,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,1890,29,87870,30,41702,29666,73526],"class_list":{"0":"post-302729","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-brandenburg","10":"tag-deutschland","11":"tag-drogen-analyse","12":"tag-germany","13":"tag-haelfte","14":"tag-proben","15":"tag-warnungen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114935920501446455","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/302729","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=302729"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/302729\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/302730"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=302729"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=302729"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=302729"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}