{"id":303078,"date":"2025-07-29T13:06:09","date_gmt":"2025-07-29T13:06:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/303078\/"},"modified":"2025-07-29T13:06:09","modified_gmt":"2025-07-29T13:06:09","slug":"ihk-nord-westfalen-meldet-ruecklaeufige-azubi-zahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/303078\/","title":{"rendered":"IHK Nord Westfalen meldet r\u00fcckl\u00e4ufige Azubi-Zahlen"},"content":{"rendered":"\n<p>M\u00fcnster &#8211; Kurz vor dem offiziellen Starttermin des Ausbildungsjahres am 1. August verzeichnet die IHK Nord Westfalen 6.536 neue Ausbildungsvertr\u00e4ge von Unternehmen aus dem M\u00fcnsterland und der Emscher-Lippe-Region. Das ist ein Minus von rund acht Prozent gegen\u00fcber dem entsprechenden Zeitpunkt 2024.<\/p>\n<p>Die IHK sehe zwei wesentliche Gr\u00fcnde f\u00fcr den R\u00fcckgang der Zahlen, wie es in einer aktuellen Mitteilung hei\u00dft. \u201eUnsere Ausbildungsumfragen zeigen seit Jahren, dass es angesichts der sinkenden Zahl von Schulabg\u00e4ngern schlicht immer weniger Bewerberinnen und Bewerber gibt\u201c, sagt Dr. Jochen Gr\u00fctters, stellvertretender Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IHK Nord Westfalen. Aktuell berichten fast 45 Prozent der Unternehmen, \u00fcberhaupt keine Bewerbungen erhalten zu haben. F\u00fcr fast zwei Drittel der offenen Ausbildungspl\u00e4tze habe es keine passenden Bewerberinnen und Bewerber gegeben. Das liege generell an der sinkenden Zahl von Schulabg\u00e4ngerinnen und -abg\u00e4ngern, so Gr\u00fctters. Zudem mangele es Schulabg\u00e4ngern h\u00e4ufig auch an grundlegenden Qualifikationen f\u00fcr den Start in eine betriebliche Ausbildung. Der stellvertretende IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer spricht von einer beunruhigenden Entwicklung, gerade weil die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen weiterhin gro\u00df sei. \u201eWer aber mehrmals keine Bewerbungen erh\u00e4lt, der zieht sich irgendwann aus der Ausbildung zur\u00fcck\u201c, warnt er.<br \/>\u00a0<br \/>Ein weiterer Grund, der aus der IHK-Umfrage hervorgeht, sei die allgemeine Wirtschaftslage, die von einer gro\u00dfen Verunsicherung der Unternehmen und einer starken Investitionszur\u00fcckhaltung gepr\u00e4gt sei. \u201eDie derzeitige Lage hinterl\u00e4sst ihre Spuren auch auf dem Ausbildungsmarkt\u201c, stellt Gr\u00fctters fest. Zwar gaben fast 18 Prozent der Betriebe an, mehr ausbilden zu wollen als im Vorjahr. \u00dcber 25 Prozent der Betriebe bieten jedoch weniger Ausbildungspl\u00e4tze an. Dies begr\u00fcndeten die Ausbildungsverantwortlichen auffallend h\u00e4ufig mit der wirtschaftlichen Lage. \u201eDer Mangel an geeigneten Bewerbern auf der einen und die wirtschaftliche Unsicherheit auf der anderen Seite sind schlechte Nachrichten f\u00fcr die Fachkr\u00e4ftegewinnung und -sicherung\u201c, erkl\u00e4rt er.<\/p>\n<p> Konkrete Forderung <\/p>\n<p>Deshalb ermutigt der stellvertretende Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IHK Nord Westfalen alle jungen Menschen, die noch unentschlossen sind oder noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, sich weiter um einen Ausbildungsplatz zu bem\u00fchen: \u201eBewerben lohnt sich auch jetzt noch \u2013 gerade kleinere und weniger bekannte Betriebe haben noch Ausbildungspl\u00e4tze frei.\u201c<br \/>\u00a0<br \/>Die IHK Nord Westfalen unterst\u00fctzt mit vielf\u00e4ltigen Angeboten den Start ins Berufsleben. Das Team der \u201ePassgenauen Besetzung\u201c bringt Schulabg\u00e4nger, aber auch Studienabbrecher, die eine Ausbildung beginnen wollen, mit Betrieben zusammen. Rund 900 Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter werben in weiterf\u00fchrenden Schulen f\u00fcr die betriebliche Ausbildung. Mehr als 700 Partnerschaften zwischen Schulen und Betrieben helfen ebenfalls bei der Berufsorientierung. Die bundesweite IHK-Kampagne \u201eJetzt #k\u00f6nnenlernen\u201c zeigt, wie attraktiv eine Ausbildung ist.<br \/>\u00a0<br \/><strong>Ergebnisse nach Teilregionen (Stand 28. Juli)<\/strong><br \/>\u00a0<br \/>Im M\u00fcnsterland meldet der Kreis Coesfeld ein Plus von 1,4 Prozent. Hier wurden bis Ende Juli 497 Ausbildungsvertr\u00e4ge unterschrieben. Die meisten neu abgeschlossenen Ausbildungsverh\u00e4ltnisse, n\u00e4mlich 1.257, meldet M\u00fcnster. Dies ist ein R\u00fcckgang um 6,1 Prozent. Im Kreis Borken wurden 1.175 Ausbildungsvertr\u00e4ge abgeschlossen (minus 8,7 Prozent), im Kreis Steinfurt 1.133 (minus 2,5 Prozent) und im Kreis Warendorf 643 (minus 22,2 Prozent). Hier ist der Einbruch besonders bei den kaufm\u00e4nnischen Berufen gro\u00df (minus 34,6 Prozent).<br \/>\u00a0<br \/>Erneute Zuw\u00e4chse in der Emscher-Lippe-Region verzeichnet Bottrop mit insgesamt 245 unterzeichneten Vertr\u00e4gen (plus 4,3 Prozent). In Gelsenkirchen wurden 494 neue Ausbildungsverh\u00e4ltnisse abgeschlossen (minus 13,5 Prozent), im Kreis Recklinghausen 1.092 (minus 9,5 Prozent).<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00fcnster &#8211; Kurz vor dem offiziellen Starttermin des Ausbildungsjahres am 1. 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