{"id":303270,"date":"2025-07-29T14:49:15","date_gmt":"2025-07-29T14:49:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/303270\/"},"modified":"2025-07-29T14:49:15","modified_gmt":"2025-07-29T14:49:15","slug":"wieso-toetete-nuernberger-tiergarten-gesunde-paviane","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/303270\/","title":{"rendered":"Wieso t\u00f6tete N\u00fcrnberger Tiergarten gesunde Paviane?"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Dass der Aufschrei gro\u00df sein wird, damit hat der N\u00fcrnberger Tiergarten von Anfang an gerechnet. \u201eWie stumpf w\u00e4re die Gesellschaft, wenn sie nicht protestiert und erst einmal ihrem Willen Ausdruck verleiht, dass man Affen nicht einfach t\u00f6ten darf\u201c, sagt Direktor Dag Encke. \u201eAuch uns fasst das an.\u201c\u00a0<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Trotzdem hat der Tiergarten nun zw\u00f6lf Guinea-Paviane get\u00f6tet, weil die Gruppe zu gro\u00df f\u00fcr das Gehege geworden ist. Gegen die Pl\u00e4ne hatten Aktivistinnen und Aktivisten zuvor wiederholt demonstriert und waren am Dienstag sogar in den geschlossenen Tiergarten eingedrungen. Auch in den sozialen Medien wird das Thema sehr kontrovers diskutiert. Die wichtigsten Fragen und Antworten:<\/p>\n<p>Wieso wurden gesunde Paviane get\u00f6tet?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die Gruppe der Guinea-Paviane z\u00e4hlte zuletzt 43 Tiere und war damit zu gro\u00df f\u00fcr das Gehege. Im Februar 2024 hatte der Tiergarten bereits bekanntgegeben, einige Tiere t\u00f6ten zu wollen. Wegen des Platzmangels im Gehege komme es verst\u00e4rkt zu Konflikten, bei denen sich die Tiere verletzten, begr\u00fcndete er die Entscheidung damals. Au\u00dferdem sei die soziale Struktur innerhalb der Gruppe ung\u00fcnstig.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Aus Sicht mehrerer Tierrechts- und Tierschutzorganisationen sind die Probleme aber hausgemacht. \u201eDer Tiergarten N\u00fcrnberg h\u00e4tte schon vor Jahren dringend handeln m\u00fcssen\u201c, sagt etwa Laura Zodrow von Pro Wildlife. Die Tiere m\u00fcssten nun die verfehlte Zucht- und Haltungspolitik mit ihrem Leben bezahlen.<\/p>\n<p>Wieso erweitert der Tiergarten nicht einfach die Pavian-Anlage?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">\u201eDas w\u00e4re grunds\u00e4tzlich nat\u00fcrlich m\u00f6glich, aber das m\u00fcssten wir alle paar Jahre wiederholen und dann h\u00e4tten wir irgendwann nur noch Paviane im Zoo\u201c, sagt Encke. In den Jahren 2007 bis 2008 sei bereits ein neues Pavianhaus gebaut worden, f\u00fcnfmal gr\u00f6\u00dfer als das alte. Dadurch sei die Anlage nun f\u00fcr 25 Paviane plus Jungtiere ausgelegt.\u00a0<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Tierrechts- und Tierschutzorganisationen wie Pro Wildlife, Peta und der Deutsche Tierschutzbund sto\u00dfen sich vor allem daran, dass Paviane aus Platzmangel get\u00f6tet werden, w\u00e4hrend der Tiergarten zeitgleich sein Giraffenhaus f\u00fcr viel Geld saniert und das Gehege erweitert. Darin sehen diese eine Doppelmoral.\u00a0<\/p>\n<p>Wieso hat der Tiergarten die Zahl der Tiere nicht schon fr\u00fcher begrenzt?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Das hat der Tiergarten laut Encke getan: Seit 2011 seien insgesamt 16 Tiere in den Pariser Zoo und einen Zoo in China umgezogen. Fr\u00fcher seien au\u00dferdem gro\u00dfe Gruppen an einen Zoo in Spanien abgeben worden, der neu mit der Haltung angefangen habe. Diese Optionen bestehen nun nicht mehr. \u201eJeder einzelne Zoo hat seine Kapazit\u00e4ten zurzeit erreicht\u201c, sagt Encke.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Au\u00dferdem habe der Tiergarten versucht, die Geburtenrate zu senken, indem er Weibchen ein Verh\u00fctungsmittel implantiert habe, dass diese vor\u00fcbergehend unfruchtbar machen sollte. \u201eDieses Verh\u00fctungsmittel hat aber zur dauerhaften Unfruchtbarkeit bei den Weibchen gef\u00fchrt, so dass wir nur noch drei Weibchen hatten, die \u00fcberhaupt noch Junge bekommen konnten\u201c, sagt Encke. Nach 2018 wurden deshalb keine Verh\u00fctungsmittel mehr eingesetzt.\u00a0<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Drei fruchtbare Weibchen h\u00e4tten zwar f\u00fcr die Zucht gereicht, es sei aber zu Unruhe in der Gruppe gekommen, erl\u00e4utert Encke. Bei den Pavianen bes\u00e4\u00dfen die Weibchen mit Jungtieren eine Schl\u00fcsselfunktion im Sozialgef\u00fcge. Die Jungtiere w\u00fcrden gemeinschaftlich auch von den M\u00e4nnchen aufgezogen. \u201eWenn zu wenig Jungtiere da sind, dann fehlt der friedensstiftende Sozialpart in der Gruppe.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/522ac435-99e8-476d-a793-421b363d56ee.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"Nach Angaben des Tiergartens kommt es in der Pavian-Gruppe verst\u00e4rkt zu Konflikten, bei denen sich die Tiere verletzen.\"\/><img decoding=\"async\" alt=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/_next\/static\/media\/imageExpand.10dba927.svg\"\/><\/p>\n<p>Nach Angaben des Tiergartens kommt es in der Pavian-Gruppe verst\u00e4rkt zu Konflikten, bei denen sich die Tiere verletzen. (Foto: Daniel Karmann\/dpa)<\/p>\n<p>Wieso k\u00f6nnen \u00fcberz\u00e4hlige Tiere nicht ausgewildert werden?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Guinea-Paviane leben nach Angaben des Tiergartens in Afrika in einem Gebiet, das sich \u00fcber den Senegal, Guinea-Bissau, Guinea, Sierra Leone und Mali erstreckt. Dort gibt es demzufolge kaum noch geeignete Gebiete, wo sie sicher leben k\u00f6nnten.\u00a0<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Eine Auswilderung kommt laut Encke aus einem weiteren Grund nicht infrage: \u201eWir bringen mit den Affen Keime in die Umgebung, die f\u00fcr die wilden Guinea-Paviane t\u00f6dlich sein k\u00f6nnen. Das ist nur erlaubt, wenn es um den Wiederaufbau einer verschwundenen Population geht, ohne Ber\u00fchrung zu dort bereits bestehenden lebenden Tieren.\u201c<\/p>\n<p>Wieso hat es mit einem Umzug in andere Zoos oder Auffangstationen nicht geklappt?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Nach der Ank\u00fcndigung des Tiergartens Anfang 2024 hatten mehrere Einrichtungen angeboten, die \u00fcberz\u00e4hligen Affen zu \u00fcbernehmen. Der Tiergarten hatte die Angebote eigenen Angaben nach gepr\u00fcft, am Ende aber aus verschiedenen Gr\u00fcnden als ungeeignet abgelehnt.\u00a0<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Im Gespr\u00e4ch war auch das Primatenschutzzentrum WAMS (Wales Ape and Monkey Sanctuary) in Wales, das nach eigenen Angaben Primaten und andere Tiere beherbergt. Dieses hatte sich dem Tiergarten zufolge aber auf Anfrage nicht dazu ge\u00e4u\u00dfert, wie viele Paviane die Auffangstation aufnehmen k\u00f6nnte und wie die Tiere dort gehalten w\u00fcrden. Sp\u00e4ter teilte dieses mit, keinen Platz mehr f\u00fcr die N\u00fcrnberger Paviane zu haben.\u00a0<\/p>\n<p>Wie wurden die Paviane get\u00f6tet und was passiert mit den toten Tieren?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Zu den Details \u00e4u\u00dfert sich der Tiergarten nicht. Die Reaktionen zu den Informationen h\u00e4tten \u201ejedes tolerierbare Ma\u00df\u201c \u00fcberschritten, hei\u00dft es zur Begr\u00fcndung. Jedes Tier im Tiergarten werde tierschutzkonform get\u00f6tet und mit der schonendsten Methode f\u00fcr das Individuum.<\/p>\n<p>Wieso werden Guinea-Paviane in Zoos gez\u00fcchtet?\u00a0<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Insgesamt leben gut 280 Guinea-Paviane in zehn europ\u00e4ischen Zoos, im N\u00fcrnberger Tiergarten seit 1942. Die Gruppe ist Teil des europ\u00e4ischen Erhaltungszuchtprogramms. Deren Ziel ist es, Reservepopulationen von gef\u00e4hrdeten Arten in Zoos zu z\u00fcchten, um diese in Zukunft in gesch\u00fctzte Gebiete auswildern zu k\u00f6nnen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">\u201eF\u00fcr alle Arten, die als Verantwortungsarten der Zoos, als Reservepopulationen oder besonders wertvolle Populationen definiert sind, liegt ein Erhaltungsgebot vor, das einen generellen Zuchtstopp\u00a0ausschlie\u00dft\u201c, hei\u00dft es in einer Vorlage, die der Tiergarten f\u00fcr den N\u00fcrnberger Stadtrat zu dem Thema vorbereitet hatte. Dabei sei es unvermeidbar, dass \u00fcberz\u00e4hlige Tiere entstehen, die abgegeben oder get\u00f6tet werden m\u00fcssen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">\u201eDas Argument des Artenschutzes ist vorgeschoben\u201c, sagt dagegen Laura Zodrow von Pro Wildlife. \u201eReservepopulationen machen nur dann Sinn, wenn Wiederauswilderungs-Programme existieren \u2013 davon ist bei den Guinea-Pavianen jedoch nicht die Rede.\u201c Artenschutz finde vor Ort statt, indem man den Lebensraum und die Tiere sch\u00fctze.<\/p>\n<p>Was sagt das Tierschutzgesetz zu einer T\u00f6tung von Zootieren?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Das deutsche Tierschutzgesetz besagt, dass kein Tier ohne vern\u00fcnftigen Grund get\u00f6tet werden darf, ohne diesen genauer zu definieren. Als vern\u00fcnftige Gr\u00fcnde gelten etwa das Schlachten von Nutztieren, Jagd, Fischerei, die Tierseuchenbek\u00e4mpfung und das Erl\u00f6sen eines leidenden Tiers.\u00a0<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Zur T\u00f6tung von Zootieren sagt das Tierschutzgesetz nichts. Auch deshalb hat der Tiergarten Anfang 2024 \u00f6ffentlich angek\u00fcndigt, einige Paviane t\u00f6ten zu wollen. Die Debatte, ob es daf\u00fcr einen vern\u00fcnftigen Grund gebe, m\u00fcsse in der Gesellschaft gekl\u00e4rt werden, sagt Encke.\u00a0<\/p>\n<p>Wie ist die T\u00f6tung der Paviane aus ethischer Sicht zu bewerten?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Der Tiergarten t\u00f6tet \u00fcberz\u00e4hlige Paviane, damit er diese f\u00fcr den Artenschutz weiter z\u00fcchten kann &#8211; eine absurde Logik, findet die Tierethikerin Judith Benz-Schwarzburg von der Veterin\u00e4rmedizinischen Universit\u00e4t Wien. \u201eDie Hauptproblematik ist, dass Artenschutz ganz anders betrieben werden kann und dass dieses Argument grunds\u00e4tzlich fragw\u00fcrdig ist. Zoos betreiben in der Regel keine Auswilderung, und die dort gez\u00fcchteten Tiere w\u00e4ren daf\u00fcr ungeeignet.\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Problematisch findet sie auch das Argument, dass Zoos die Menschen f\u00fcr den Artenschutz sensibilisieren und \u00fcber Wildtiere informieren sollen. \u201eDie Interessen des einzelnen Tiers werden hinten angestellt. Es wird sozusagen daf\u00fcr verwendet, ein h\u00f6heres Gut &#8211; die Artenschutzbildung &#8211; zu erreichen.\u201c Das k\u00f6nnten gute Bildungsprojekte aber auch, zumal Erhebungen gezeigt h\u00e4tten, dass sich Besucherinnen und Besucher selbst in modernen Vorzeigeanlagen\u00a0nur durchschnittlich 13 bis 41 Sekunden vor den Gehegen aufhielten.\u00a0<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Zoos sind nach Ansicht von Benz-Schwarzburg nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df. Diese seien ein koloniales Erbe wie die V\u00f6lkerschauen, bei denen bis in die 1950er Jahre Menschen aus anderen Kulturen gezeigt wurden. \u201eDas ist in erster Linie eine Machtgeste, dass wir f\u00fchlende Lebewesen einfach ausstellen und unseren Blick verf\u00fcgbar machen k\u00f6nnen\u201c, sagt die Wissenschaftlerin. \u201eWir haben aus guten Gr\u00fcnden aufgeh\u00f6rt, Menschen auszustellen. Aber mit welchem Recht machen wir das eigentlich weiterhin bei Tieren?\u201c.\u00a0<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/a0c0f50a-c52f-4ea7-afca-e0ba74d5b30d.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"F\u00fcr Schlagzeilen sorgte 2014 der Kopenhagener Zoo, als er die Giraffe Marius t\u00f6tete und an L\u00f6wen verf\u00fctterte.\"\/><img decoding=\"async\" alt=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/_next\/static\/media\/imageExpand.10dba927.svg\"\/><\/p>\n<p>F\u00fcr Schlagzeilen sorgte 2014 der Kopenhagener Zoo, als er die Giraffe Marius t\u00f6tete und an L\u00f6wen verf\u00fctterte. (Foto: Kasper Palsnov\/EPA\/dpa)<\/p>\n<p>T\u00f6ten auch andere Zoos gesunde Tiere?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Ja, in vielen Zoos werden extra Futtertiere gez\u00fcchtet, die als Mahlzeit f\u00fcr L\u00f6wen, Tiger und andere Fleischfresser vorgesehen sind. Aber auch \u00fcberz\u00e4hlige Zootiere werden get\u00f6tet und verf\u00fcttert. Der Deutsche Tierschutzbund spricht von einer \u201eg\u00e4ngigen Praxis\u201c.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">F\u00fcr Schlagzeilen sorgte etwa 2014 die T\u00f6tung der Giraffe Marius im Kopenhagener Zoo. 2023 schlachtete der Leipziger Zoo einen Zebrahengst, f\u00fcr den sich kein Platz in einem anderen Zoo fand. Der N\u00fcrnberger Tiergarten wiederum verf\u00fcttert vom Aussterben bedrohte Somali-Wildesel und Prinz-Alfred-Hirsche.\u00a0<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Der N\u00fcrnberger Tiergarten informiere die Besucherinnen und Besucher auf Schautafeln dar\u00fcber, welches Tier wann verf\u00fcttert wurde, sagt Encke. Dass es nun einen Aufschrei bei den Pavianen gibt, liegt ihm zufolge daran, dass es sich um Affen &#8211; und damit um nahe Verwandte des Menschen &#8211; handelt: \u201eDas ist eine sehr emotionale Geschichte.\u201c Bei Huftieren sei die Akzeptanz gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n<p>Wird es eine juristische Auseinandersetzung geben?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Tierrechts- und Tierschutzorganisationen haben angek\u00fcndigt, dass sie Strafanzeige wegen Versto\u00dfes gegen das Tierschutzgesetz stellen werden. Der Tiergarten bereitet sich deshalb darauf vor, dass es zum Prozess kommen k\u00f6nnte. \u201eWir hoffen, dass es zu einer grunds\u00e4tzlichen Kl\u00e4rung kommt\u201c, sagt Encke.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Genau darum geht es in dem Fall nach Ansicht von Pro Wildlife. \u201eMit den Pavianen wird ein gef\u00e4hrliches Exempel statuiert &#8211; es wird nicht bei dieser einen Tierart bleiben, wenn diese Praxis des T\u00f6tens ungewollter Zootiere erst etabliert ist\u201c, sagt Zodrow.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/6d28a81c-0b3e-42b2-b63e-e17fad6a7385.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"Dass die T\u00f6tung der Paviane im Gegensatz zu vielen anderen Zootieren f\u00fcr einen Aufschrei sorgt, ist nach Ansicht von Direktor Dag Encke eine emotionale Geschichte.\"\/><img decoding=\"async\" alt=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/_next\/static\/media\/imageExpand.10dba927.svg\"\/><\/p>\n<p>Dass die T\u00f6tung der Paviane im Gegensatz zu vielen anderen Zootieren f\u00fcr einen Aufschrei sorgt, ist nach Ansicht von Direktor Dag Encke eine emotionale Geschichte. (Foto: Daniel Karmann\/dpa)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/f970df89-884b-49d1-9812-b60880f09897.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"Der Leipziger Zoo schlachtete 2023 einen Zebrahengst, f\u00fcr den sich kein Platz in einem anderen Zoo fand.\"\/><img decoding=\"async\" alt=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/_next\/static\/media\/imageExpand.10dba927.svg\"\/><\/p>\n<p>Der Leipziger Zoo schlachtete 2023 einen Zebrahengst, f\u00fcr den sich kein Platz in einem anderen Zoo fand. (Foto: Jan Woitas\/dpa)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dass der Aufschrei gro\u00df sein wird, damit hat der N\u00fcrnberger Tiergarten von Anfang an gerechnet. \u201eWie stumpf w\u00e4re&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":303271,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1837],"tags":[772,3364,29,30,1724,1236,3783,1886,193],"class_list":{"0":"post-303270","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nuernberg","8":"tag-bayern","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-gesellschaft","13":"tag-kommunen","14":"tag-nuernberg","15":"tag-tiere","16":"tag-wissenschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114937080671982579","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/303270","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=303270"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/303270\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/303271"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=303270"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=303270"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=303270"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}