{"id":303994,"date":"2025-07-29T21:27:15","date_gmt":"2025-07-29T21:27:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/303994\/"},"modified":"2025-07-29T21:27:15","modified_gmt":"2025-07-29T21:27:15","slug":"frankreich-prangert-von-den-usa-geplante-vernichtung-von-verhuetungsmitteln-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/303994\/","title":{"rendered":"Frankreich prangert von den USA geplante Vernichtung von Verh\u00fctungsmitteln an"},"content":{"rendered":"<p>      Frankreich prangert von den USA geplante Vernichtung von Verh\u00fctungsmitteln an<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Frankreich hat die von den USA geplante Vernichtung von Verh\u00fctungsmitteln, die f\u00fcr Frauen in afrikanischen L\u00e4ndern bestimmt waren, angeprangert. Die geplante Verbrennung solle vermieden werden, &#8222;damit diese Mittel denen zugute kommen, die sie brauchen&#8220;, erkl\u00e4rte das franz\u00f6sische Au\u00dfenministerium am Dienstag in Paris.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Das US-Au\u00dfenministerium hatte zuvor best\u00e4tigt, dass &#8222;bestimmte abtreibende <a class=\"taxonomy-entity keyword\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/themen\/verhuetungsmittel-4156972.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Verh\u00fctungsmittel<\/a>&#8220; zerst\u00f6rt werden sollten. Damit d\u00fcrften etwa Spiralen gemeint sein, die verhindern k\u00f6nnen, dass sich eine befruchtete Eizelle in der Geb\u00e4rmutter einnistet. Abtreibungsgegner sehen darin &#8211; wie in der Pille danach &#8211; eine Form der Fr\u00fchabtreibung.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Nach einem Bericht der britischen Zeitung &#8222;The Guardian&#8220; lagern die Verh\u00fctungsmittel im Wert von mehr als acht Millionen Euro, vor allem Hormonimplantate und Spiralen, derzeit in Belgien. Sie sollten demnach Ende Juli in einer Anlage in <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/frankreich-4540716.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankreich<\/a> verbrannt werden. Die Kosten der Aktion sollen bei etwa 145.000 Euro liegen.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">&#8222;Wir unterst\u00fctzen den Wunsch der belgischen Beh\u00f6rden, eine L\u00f6sung zu finden&#8220;, betonte das franz\u00f6sische <a class=\"taxonomy-entity organization\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/aa-4116782.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Au\u00dfenministerium<\/a>. Das Ministerium habe keine Informationen \u00fcber einen m\u00f6glichen Transfer der Verh\u00fctungsmittel nach Frankreich, verfolge den Fall aber aufmerksam.\u00a0&#8222;Der Zugang zu Produkten der sexuellen und reproduktiven Gesundheit z\u00e4hlt zu den Menschenrechten&#8220;, hie\u00df es weiter. Dies z\u00e4hle auch zu den Priorit\u00e4ten der franz\u00f6sischen Au\u00dfenpolitik.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Berichte \u00fcber das Vorhaben hatten in den vergangenen Tagen bereits heftige Kritik ausgel\u00f6st. Die Hilfsorganisation \u00c4rzte ohne Grenzen sprach von einem &#8222;r\u00fccksichtslosen und sch\u00e4dlichen Akt gegen Frauen und M\u00e4dchen weltweit&#8220;. Die Organisation verwies darauf, dass das fr\u00fcheste Verfallsdatum der Verh\u00fctungsmittel erst 2027 sei. Deren <a class=\"taxonomy-entity keyword\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/vernichtung-4166552.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Vernichtung<\/a> sei nicht nur eine &#8222;sinnlose Verschwendung&#8220;, die US-Regierung setze damit auch &#8222;die Gesundheit und das Leben von Menschen aufs Spiel, um eine politische Agenda durchzusetzen&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Gerade in Konfliktgebieten mit mangelnder Gesundheitsversorgung k\u00f6nne eine ungewollte Schwangerschaft verheerende Folgen haben und bis hin zum Tod f\u00fchren.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Die franz\u00f6sische Gr\u00fcnen-Chefin <a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/panorama\/themen\/marine-tondelier-33496470.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Marine Tondelier<\/a> forderte den franz\u00f6sischen Pr\u00e4sident Emmanuel Macron auf, die Vernichtung der Verh\u00fctungsmittel zu verhindern. &#8222;Unser Land darf keine Beihilfe zu derart r\u00fcckw\u00e4rts gewandter Politik leisten&#8220;, schrieb Tondelier. Sie verwies darauf, dass Frankreich als erstes Land die Freiheit zum Schwangerschaftsabbruch in die Verfassung aufgenommen habe.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Der Internationale Dachverband f\u00fcr Familienplanung (IPPF) und eine weitere Organisation versuchten nach eigenen Angaben vergeblich, die Verh\u00fctungsmittel aufzukaufen, um sie &#8211; ohne US-Logo &#8211; an Frauen in Entwicklungsl\u00e4ndern zu liefern.\u00a0Das belgische Au\u00dfenministerium k\u00fcndigte an, die Vernichtung auf diplomatischem Weg verhindern zu wollen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte kurz nach seinem Amtsantritt die Schlie\u00dfung der Entwicklungsbeh\u00f6rde USAID angeordnet und deren Programme im Bereich Familienplanung eingestellt. Die massiven K\u00fcrzungen sorgten bei Hilfsorganisationen weltweit f\u00fcr Entsetzen.\u00a0Am 1. Juli stellte USAID ihre Arbeit offiziell ein.<\/p>\n<p>\n    AFP\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Frankreich prangert von den USA geplante Vernichtung von Verh\u00fctungsmitteln an Kopiere den aktuellen Link Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen Frankreich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":303995,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,3934,3980,156,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-303994","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-france","14":"tag-frankreich","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114938645198921424","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/303994","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=303994"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/303994\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/303995"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=303994"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=303994"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=303994"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}