{"id":304676,"date":"2025-07-30T03:52:11","date_gmt":"2025-07-30T03:52:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/304676\/"},"modified":"2025-07-30T03:52:11","modified_gmt":"2025-07-30T03:52:11","slug":"nach-erdbeben-tsunami-trifft-russische-halbinsel-kamtschatka","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/304676\/","title":{"rendered":"Nach Erdbeben: Tsunami trifft russische Halbinsel Kamtschatka"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 30.07.2025 05:36 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Nach einem Erdbeben der St\u00e4rke 8,8 haben Tsunami-Wellen die russische Halbinsel Kamtschatka und Japan getroffen. Berichte von Todesopfern gibt es bisher nicht. F\u00fcr mehrere weitere L\u00e4nder gelten Tsunami-Warnungen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEin schweres Erdbeben hat die russische Halbinsel Kamtschatka am Pazifik ersch\u00fcttert. Laut Aussagen des russischen Regionalministers f\u00fcr Notlagen, Sergej Lebedew, traf eine drei bis vier Meter hohe Tsunami-Welle daraufhin auf K\u00fcstenabschnitte der Halbinsel, die im \u00e4u\u00dfersten Osten Russlands liegt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMit einer gemessenen St\u00e4rke von 8,8 war das Beben laut der US-Erdbebenwarte USGS das weltweit st\u00e4rkste seit der Katastrophe von Fukushima im M\u00e4rz 2011. Das Deutsche Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam gab die St\u00e4rke mit 7,8 an, die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass sprach zun\u00e4chst von 7,9 und sp\u00e4ter von 8,7. Nach Angaben der USGS lag das Zentrum des Bebens in einer geringen Tiefe von 19,3 Kilometern.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWegen der Tsunami-Gefahr wurde f\u00fcr die Kleinstadt Sewero-Kurilsk eine Evakuierung angeordnet, wie der Gouverneur von Sachalin, Waleri Limarenko, auf Telegram mitteilte. In Kamtschatka wurden nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters mehrere Menschen verletzt, Berichte \u00fcber Todesf\u00e4lle gibt es bisher nicht.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Rettungskr\u00e4fte inspizieren einen durch das Erdbeben besch\u00e4digten Kindergarten auf Kamtschatka.\n                    <\/p>\n<p>    Erste Tsunami-Wellen erreichen Japan<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie japanische Wetterbeh\u00f6rde erkl\u00e4rte, sie erwarte eine bis zu drei Meter hohe Tsunami-Welle an gr\u00f6\u00dferen K\u00fcstenabschnitten. An der K\u00fcste der n\u00f6rdlichen Pr\u00e4fekturen Hokkaido und Aomori wurden zun\u00e4chst Flutwellen von 40 Zentimetern H\u00f6he registriert, wie der japanische Fernsehsender NHK meldete.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAls Reaktion gab die japanische Katastrophenschutzbeh\u00f6rde eine Evakuierungsempfehlung f\u00fcr mehr als 900.000 Einwohner in 133 Gemeinden entlang der japanischen Pazifikk\u00fcste von Hokkaido bis Okinawa heraus.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Menschen suchen Schutz auf dem Dach einer Feuerwache in der Stadt Mukawa in Hokkaido.\n                    <\/p>\n<p>    Atomkraftwerk evakuiert<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Betreiber des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima hat eigenen Angaben zufolge seine Arbeiter in Sicherheit gebracht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Wir haben alle Arbeiter und Angestellten evakuiert&#8220;, sagte eine Sprecherin des Akw-Betreibers Tepco der Nachrichtenagentur AFP. In dem Kraftwerk seien keine Auff\u00e4lligkeiten festgestellt worden, f\u00fcgte sie hinzu.<\/p>\n<p>    Hawaii bereitet Evakuierungsroute vor<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas staatliche Tsunami-Fr\u00fchwarnsystem in den USA sprach ebenfalls von Wellen von bis zu drei Metern H\u00f6he, die m\u00f6glicherweise die K\u00fcste des Tausende Kilometer vom Zentrum des Bebens entfernten Bundesstaats Hawaii um kurz nach 7 Uhr deutscher Zeit erreichen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nK\u00fcstenbewohner sollten die gef\u00e4hrdeten Gebiete sofort verlassen oder in mindestens zehnst\u00f6ckigen Geb\u00e4uden Schutz suchen, hie\u00df es. In Teilen Honolulus kam es zu Verkehrsbehinderungen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBeh\u00f6rden bereiteten die \u00d6ffnung eines Bergpasses als Evakuierungsroute aus Waianae, einer K\u00fcstengemeinde auf Oahu, vor, sagte der Abgeordnete Darius Kila der Nachrichtenagentur AP. Auch f\u00fcr Alaskas Westk\u00fcste und f\u00fcr die Philippinen wurde eine Tsunami-Warnung erlassen.<\/p>\n<p>    Zweites Beben innerhalb von zwei Wochen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei der Halbinsel Kamtschatka treffen die pazifische und die nordamerikanische Kontinentalplatte aufeinander, was die Region zu einer der weltweit erdbebenreichsten Zonen macht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm 20. Juli hatte sich in derselben Region ein Erdbeben der St\u00e4rke 7,4 ereignet. Dabei kam es zu keinen gr\u00f6\u00dferen Sch\u00e4den.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 30.07.2025 05:36 Uhr Nach einem Erdbeben der St\u00e4rke 8,8 haben Tsunami-Wellen die russische Halbinsel Kamtschatka und Japan&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":304677,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[22,13,14,15,307,12,10,8,9,11,88192],"class_list":{"0":"post-304676","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-erdbeben","9":"tag-headlines","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-russland","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-top-news","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-topmeldungen","17":"tag-topnews","18":"tag-tsunami-warnung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114940159160402871","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/304676","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=304676"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/304676\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/304677"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=304676"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=304676"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=304676"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}