{"id":304730,"date":"2025-07-30T04:22:11","date_gmt":"2025-07-30T04:22:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/304730\/"},"modified":"2025-07-30T04:22:11","modified_gmt":"2025-07-30T04:22:11","slug":"nordpazifik-tsunamiwellen-treffen-auf-russland-und-japan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/304730\/","title":{"rendered":"Nordpazifik: Tsunamiwellen treffen auf Russland und Japan"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Ein schweres Erdbeben vor der russischen Halbinsel Kamtschatka hat Warnungen vor\u00a0Tsunamiwellen an den \u00f6stlichen K\u00fcsten <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/russland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Russlands<\/a> und Japans sowie in westlichen Bundesstaaten der USA,\u00a0Alaska und Hawaii\u00a0ausgel\u00f6st. In Russland, Japan und Honolulu wurden Anwohner aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.\u00a0Das <a href=\"https:\/\/www.tsunami.gov\/\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">US-Tsunamiwarnzentrum<\/a> warnte vor ein bis drei Meter hohen Wellen f\u00fcr\u00a0Japan, die Pazifikinsel Guam und das s\u00fcdamerikanische Land Ecuador.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das Zentrum des Bebens lag den Angaben zufolge in der offenen See.\u00a0Die <a href=\"https:\/\/earthquake.usgs.gov\/earthquakes\/eventpage\/us6000qw60\/executive\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">US-Erdbebenwarte\u00a0USGS<\/a>\u00a0verzeichnete das Beben in einer Tiefe von 20,7 Kilometern und gab eine St\u00e4rke von 8,8\u00a0an. Damit war es\u00a0das weltweit st\u00e4rkste seit der <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/fukushima\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Katastrophe von Fukushima im M\u00e4rz 2011<\/a> \u2013 und wurde seit Beginn der Messungen nur von f\u00fcnf Beben \u00fcbertroffen. Das Deutsche Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam gab die St\u00e4rke mit 7,8 an, die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass sprach zun\u00e4chst von 7,9 und sp\u00e4ter von 8,7.<\/p>\n<p>        Strom- und Telefonnetz in Russland bricht in Teilen zusammen        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In Russland traf die erste Tsunamiwelle nach Angaben von Gouverneur Waleri Limarenko die K\u00fcstenregion von Sewero-Kurilsk, eine Siedlung auf den russischen Kurilen-Inseln im Pazifik. Die Bewohner seien in Sicherheit und hielten sich auf h\u00f6her gelegenem Gel\u00e4nde auf, bis die Gefahr einer weiteren Welle gebannt sei.\u00a0<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die russische Nachrichtenagentur Tass berichtete, dass viele Menschen in der Stadt Petropawlowsk-Kamtschatski barfu\u00df auf die Stra\u00dfe rannten. Kleiderschr\u00e4nke st\u00fcrzten um und Autos rutschten \u00fcber wackelnde Stra\u00dfen. Teils sei das Strom- und Telefonnetz zusammengebrochen. In der russischen Region Sachalin wurden K\u00fcstenbewohner vorsichtshalber in Sicherheit gebracht.<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. Erhalten Sie zudem freitags den US-Sonderletter &#8222;Was jetzt, America?&#8220; sowie das digitale Magazin ZEIT am Wochenende.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Gouverneur Ostrusslands rief die Bev\u00f6lkerung auf, sich von der K\u00fcste fernzuhalten. &#8222;Eine\u00a0Tsunamiwarnung wurde ausgegeben, und die St\u00e4rke der Welle wird derzeit ermittelt&#8220;, sagte Gouverneur Wladimir Solodow bei Telegram. &#8222;Ich fordere alle auf, sich von der K\u00fcste in gef\u00e4hrdeten Gebieten fernzuhalten und den Lautsprecherdurchsagen zu folgen&#8220;, sagte er.\n<\/p>\n<p>        Arbeiter von Fukushima in Sicherheit gebracht        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Laut der japanischen Wetterbeh\u00f6rde erreichte eine rund 30 Zentimeter hohe Welle die Stadt Nemuro an der Ostk\u00fcste von Hokkaido. Der Betreiber des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima brachte eigenen Angaben zufolge seine Arbeiter in Sicherheit. &#8222;Wir haben alle Arbeiter und Angestellten evakuiert&#8220;, sagte eine Sprecherin des AKW-Betreibers Tepco der Nachrichtenagentur AFP. In dem Kraftwerk seien keine Auff\u00e4lligkeiten festgestellt worden, f\u00fcgte sie hinzu.\u00a0Der Sender NHK warnte vor weiteren, m\u00f6glicherweise viel h\u00f6heren Wellen an der japanischen K\u00fcste.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In Honolulu heulten Dienstagnachmittag (Ortszeit) die\u00a0Tsunamiwarnsirenen und Menschen wurden aufgefordert, sich in h\u00f6her gelegene Gebiete zu begeben. In Teilen Honolulus kam es zu Verkehrsbehinderungen. Beh\u00f6rden bereiteten die \u00d6ffnung eines Bergpasses als Evakuierungsroute aus Wai&#8217;anae, einer K\u00fcstengemeinde auf O&#8217;ahu, vor, sagte der Abgeordnete Darius Kila der Nachrichtenagentur AP.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Laut dem <a href=\"https:\/\/www.weather.gov\/safety\/tsunami-twc\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pazifischen\u00a0Tsunamiwarnzentrum<\/a> k\u00f6nnte ein durch das Beben ausgel\u00f6ster\u00a0<a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/tsunami\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tsunami<\/a>\u00a0entlang der hawaiianischen K\u00fcsten Sch\u00e4den verursachen. &#8222;Es sollten dringend Ma\u00dfnahmen zum Schutz von Leben und Eigentum ergriffen werden&#8220;, hie\u00df es. Die ersten Wellen wurden gegen 19 Uhr (Ortszeit) erwartet.\u00a0\n<\/p>\n<p>            Naturkatastrophen        <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/15\/vorhersage-erdbeben-tiere-schlangen-forschung\" data-ct-label=\"Vorhersage von Erdbeben: Wissen Schlangen, wann die Erde bebt?\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Vorhersage von Erdbeben:<br \/>\n                        Wissen Schlangen, wann die Erde bebt?<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/zeit-wissen\/2025\/02\/vulkanausbruch-tambora-insel-sumbawa-indischer-ozean-geschichte\" data-ct-label=\"Vulkanausbruch: Wie ein gewaltiger Vulkanausbruch die Welt bis heute ver\u00e4ndert\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Vulkanausbruch:<br \/>\n                        Wie ein gewaltiger Vulkanausbruch die Welt bis heute ver\u00e4ndert<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/30\/naturgefahrenbeobachter-gletschersturz-foerster-schweiz-berge\" data-ct-label=\"Naturgefahrenbeobachter: Er ruft, wenn der Berg rutscht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Naturgefahrenbeobachter:<br \/>\n                        Er ruft, wenn der Berg rutscht<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein schweres Erdbeben vor der russischen Halbinsel Kamtschatka hat Warnungen vor\u00a0Tsunamiwellen an den \u00f6stlichen K\u00fcsten Russlands und Japans&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":304731,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,30,1724,68305,3006,13,372,88212,14,15,88209,307,12,88210,42837,42838,64,88211],"class_list":{"0":"post-304730","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-gesellschaft","14":"tag-guam","15":"tag-halbinsel","16":"tag-headlines","17":"tag-japan","18":"tag-kamtschatka","19":"tag-nachrichten","20":"tag-news","21":"tag-nordpazifik","22":"tag-russland","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-sergej-lebedew","25":"tag-tsunami","26":"tag-tsunamiwarnung","27":"tag-usa","28":"tag-wladimir-solodow"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114940277451343946","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/304730","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=304730"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/304730\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/304731"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=304730"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=304730"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=304730"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}