{"id":304786,"date":"2025-07-30T04:55:13","date_gmt":"2025-07-30T04:55:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/304786\/"},"modified":"2025-07-30T04:55:13","modified_gmt":"2025-07-30T04:55:13","slug":"elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg-goldener-spaten-wie-die-umweltbehoerde-die-entsiegelung-foerdern-will","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/304786\/","title":{"rendered":"Elbvertiefung: Der t\u00e4gliche Newsletter aus Hamburg: &#8222;Goldener Spaten&#8220;: Wie die Umweltbeh\u00f6rde die Entsiegelung f\u00f6rdern will"},"content":{"rendered":"<p>        Liebe Leserin, lieber Leser,        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">heute<br \/>\nbr\u00e4uchte ich von Ihnen eine qualifizierte Zweitmeinung: &#8222;Goldener<br \/>\nSpaten&#8220; \u2013 klingt das f\u00fcr Sie wie eine Anerkennung oder<br \/>\nBeleidigung?\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der<br \/>\nGoldene Spaten ist ein Preis, der in diesem Jahr erstmals in <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/hamburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a><br \/>\nverliehen wird. Anders als bei der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Goldene_Himbeere\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Goldenen<br \/>\nHimbeere<\/a><br \/>\noder dem <a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/informieren\/taeuschung-irrefuehrung\/goldener-windbeutel\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Goldenen<br \/>\nWindbeutel<\/a>\u00a0handelt es sich jedoch nicht um einen Negativpreis. Der Goldene<br \/>\nSpaten ist als Ansporn und Auszeichnung gemeint. Dazu gleich mehr.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Zun\u00e4chst<br \/>\nmuss ich Ihnen von Umweltsenatorin <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/katharina-fegebank\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Katharina Fegebank<\/a> (Gr\u00fcne)<br \/>\nberichten. Die trat gestern im Rathaus vor die Presse und verk\u00fcndete:<br \/>\nNaturschutzgebiete machten inzwischen knapp mehr als zehn Prozent der<br \/>\nLandesfl\u00e4che aus. Zehn Prozent, auf diesen Zielwert hatte sich der<br \/>\nSenat im April<br \/>\n2019<br \/>\nmit einer Volksinitiative namens &#8222;Hamburgs Gr\u00fcn erhalten&#8220;<br \/>\ngeeinigt.<br \/>\nDamals sei das ein ambitioniertes Ziel gewesen, sagte die Senatorin.<br \/>\nAber: Erfolg!\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Eine<br \/>\nweniger erfreuliche Nachricht sei, dass rund 31 Prozent der<br \/>\nLandesfl\u00e4che versiegelt sind, also gepflastert, asphaltiert oder<br \/>\nbebaut. Diesen Wert hat die Umweltbeh\u00f6rde ermittelt, indem sie<br \/>\nLuftaufnahmen anfertigen und diese automatisch mit einem neuen<br \/>\ntechnischen Verfahren auswerten lie\u00df, das ab sofort einmal pro Jahr<br \/>\nzum Einsatz kommen soll.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bekanntlich<br \/>\nhaben Gr\u00fcnfl\u00e4chen gegen\u00fcber versiegelten Fl\u00e4chen einige Vorteile:<br \/>\nSie sorgen an Hitzetagen f\u00fcr etwas Abk\u00fchlung, halten bei Starkregen<br \/>\ndas Wasser zur\u00fcck und bieten einen Lebensraum f\u00fcr Insekten und<br \/>\nandere <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/tiere\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tiere<\/a>. Nebenbei erh\u00f6hen sie oft die Aufenthalts- und<br \/>\nLebensqualit\u00e4t der Menschen.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZON<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Elbvertiefung \u2013 Der t\u00e4gliche Newsletter f\u00fcr Hamburg<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Erfahren Sie aus der Redaktion der ZEIT, was in Hamburg wichtig ist \u2013 pr\u00e4gnant, pers\u00f6nlich und pointiert, jeden Werktag um 6 Uhr.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a><br \/>\n     zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Deshalb<br \/>\nlobt die Umweltbeh\u00f6rde den Goldenen Spaten aus. Vergeben wird er an<br \/>\ndenjenigen Bezirk, der in diesem Jahr die meisten Bodenfl\u00e4chen<br \/>\nentsiegelt. Noch bis zum 31. Oktober l\u00e4uft der Wettbewerb, an dem<br \/>\nsich auch einzelne Stadtteile, Unternehmen und Privatpersonen<br \/>\nbeteiligen k\u00f6nnen. Neben dem Goldenen Spaten wird auch die Goldene<br \/>\nGie\u00dfkanne verliehen. <a href=\"https:\/\/www.hamburg.de\/politik-und-verwaltung\/behoerden\/bukea\/themen\/boden-und-geologie\/bodenschutz\/abpflastern\/so-funktioniert-der-abpflastern-wettbewerb-1050462\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr<br \/>\nInfos dazu hier<\/a>.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bleibt<br \/>\nnur ein Problem: Asphaltfl\u00e4chen sind pflegeleicht. Ein Park hingegen<br \/>\nbraucht etwas Zuneigung, wenn er in Form bleiben soll. Die Bezirke<br \/>\naber litten unter &#8222;massiver Unterfinanzierung&#8220;, sagte gestern<br \/>\nSandro Kappe, der umweltpolitische Sprecher der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/cdu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CDU<\/a>. Wenn der Senat<br \/>\nernsthaft mehr Gr\u00fcnfl\u00e4chen in der Stadt wolle, m\u00fcsse er den<br \/>\nBezirken mehr Geld geben, um Gr\u00fcnanlagen zu pflegen. <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Was<br \/>\nerwidert Umweltsenatorin Fegebank? &#8222;Das haben wir total im Blick!&#8220;<br \/>\nSie wolle in den n\u00e4chsten Haushaltsverhandlungen f\u00fcr mehr Geld<br \/>\neintreten. Vielleicht hat sie dann eine Goldene Gie\u00dfkanne zur Hand.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ich<br \/>\nw\u00fcnsche Ihnen einen sch\u00f6nen Tag!\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Ihr<br \/>\nOskar Piegsa<\/strong>\n<\/p>\n<p>        WAS HEUTE WICHTIG IST            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Christian Charisius\/\u200bdpa<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\nBei<br \/>\nihrem Besuch am Containerterminal Altenwerder hat<br \/>\nBundeswirtschaftsministerin<br \/>\nKatherina Reiche (CDU) einen <strong>zu<br \/>\nlangsamen Ausbau der Infrastruktur in Deutschland <\/strong>kritisiert.<br \/>\nIn Hamburg d\u00fcrfte die Ministerin damit offene T\u00fcren einrennen, denn<br \/>\nfast zeitgleich forderten<br \/>\nSPD<br \/>\nund Gr\u00fcne, die Bundesregierung m\u00f6ge sich in der Finanzierung der<br \/>\ndeutschen Seeh\u00e4fen st\u00e4rker einbringen. Mindestens 500 Millionen<br \/>\nEuro pro Jahr seien geboten, teilten die Regierungsfraktionen in der<br \/>\nHamburgischen B\u00fcrgerschaft mit. Zuletzt lag der j\u00e4hrliche Zuschuss<br \/>\ndes Bundes zu den Seeh\u00e4fen bei rund 38,3 Millionen Euro.<br \/>\nDas Bundesverkehrsministerium hatte Anfang des Monats bereits<br \/>\nzus\u00e4tzliche 400 Millionen Euro angek\u00fcndigt, allerdings gestreckt<br \/>\n\u00fcber vier Jahre. Au\u00dferdem soll dieses Geld nicht allein den<br \/>\nSeeh\u00e4fen n\u00fctzen, sondern auch den Binnenh\u00e4fen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die<br \/>\nHamburger <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/polizei\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Polizei<\/a> will eine <strong>Analyse-Software<br \/>\ndes amerikanischen Unternehmens Palantir <\/strong>nicht<br \/>\nstandardm\u00e4\u00dfig nutzen. Das sagte gestern ein Sprecher der<br \/>\nInnenbeh\u00f6rde. Das Programm namens Gotham wurde eigens f\u00fcr<br \/>\nSicherheitsbeh\u00f6rden entwickelt und soll in der Lage sein, Millionen<br \/>\nDaten aus verschiedenen Quellen auszuwerten. Baden-W\u00fcrttemberg,<br \/>\nBayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen wollen die Software nutzen.<br \/>\nKritiker monieren, dass diese L\u00e4nder sich in ihrer<br \/>\nSicherheitsinfrastruktur von einem US-Unternehmen abh\u00e4ngig machten,<br \/>\ndessen Gr\u00fcnder, Peter Thiel, ein fr\u00fcher Unterst\u00fctzer Donald Trumps<br \/>\nwar und sich kritisch \u00fcber die liberale Demokratie \u00e4u\u00dferte.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ein<br \/>\nneues <strong>Zentrum<br \/>\nf\u00fcr Visuelle Medien soll den kritischen Umgang mit digitalen Bildern<br \/>\nschulen. <\/strong>Das<br \/>\ngaben gestern die Deichtorhallen bekannt, die das Zentrum zu Beginn<br \/>\ndes Jahres 2028 er\u00f6ffnen wollen. Das Ziel sei, dass Schulklassen,<br \/>\nStudierende und weitere Zielgruppen dort ihre F\u00e4higkeiten schulen,<br \/>\nBilder zu deuten und Manipulationen zu erkennen. Ma\u00dfgeblich<br \/>\nfinanziert wird das Vorhaben von der Zeit Stiftung Bucerius. Die<br \/>\nLeitung \u00fcbernimmt Nadine Henrich, Kuratorin am Haus der<br \/>\nPhotographie. Lesen Sie <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2024-04\/fotografie-museen-kuenstliche-intelligenz-nadine-henrichs-kuratorin-deichtorhallen?=&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<br \/>\nein Interview mit Henrich<\/a>\u00a0aus dem vergangenen Jahr (Z+).\n<\/p>\n<p>        In aller K\u00fcrze        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\n\u2022 Die <strong>Krimiautorin<br \/>\n<\/strong><strong>Doris<br \/>\nGercke ist tot.<\/strong><br \/>\nDie Erfinderin von Bella Block aus der gleichnamigen ZDF-Fernsehserie<br \/>\nstarb im Alter von 88 Jahren \u2022<br \/>\nDer<br \/>\nRegisseur <strong>Fatih<br \/>\nAkin will seinen Kinofilm &#8222;Amrum&#8220; erstmals auf dem Filmfest<\/strong><br \/>\n<strong>Hamburg<br \/>\nzeigen<\/strong>,<br \/>\ndas vom 25. September bis 4. Oktober l\u00e4uft<br \/>\n\u2022<br \/>\nAus den Polizeimeldungen: Nach den <strong>Sch\u00fcssen<br \/>\nauf das Geb\u00e4ude des Buchgro\u00dfh\u00e4ndlers Libri in Ottensen<\/strong><br \/>\nsind T\u00e4ter und Motiv weiter unklar. Zeugenaussagen deuten auf eine<br \/>\nTatzeit in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag. Und: In der Sch\u00fctzenstra\u00dfe<br \/>\nin Bahrenfeld hat am Montagabend eine Gewerbehalle<br \/>\ngebrannt\n<\/p>\n<p>                        THEMA DES TAGES            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Reilika Landen\/\u200bplainpicture<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>&#8222;Die<br \/>\nEssenslieferbranche ist ein Labor f\u00fcr Arbeit ohne Rechte&#8220;<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der<br \/>\nMarktf\u00fchrer Lieferando entl\u00e4sst 2.000 Fahrerinnen und Fahrer \u2013<br \/>\nund lagert sein Gesch\u00e4ft st\u00e4rker auf Subunternehmen aus. Hamburg<br \/>\nist davon besonders betroffen. Lesen Sie hier einen<br \/>\nAuszug aus einem Interview mit dem Lieferando-Fahrer Matthias<br \/>\nWeidner, gef\u00fchrt von der ZEIT:Hamburg-Redakteurin Annika Lasarzik.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>DIE<br \/>\nZEIT:<\/strong> Herr Weidner, warum sind Sie<br \/>\nLieferando-Fahrer geworden?\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Matthias<br \/>\nWeidner:<\/strong> Ich habe 2015 bei Foodora in<br \/>\nM\u00fcnchen angefangen, das ist ein Lieferdienst, der 2019 von<br \/>\nLieferando aufgekauft wurde. Nach meinem Studium war ich eine Weile<br \/>\narbeitssuchend, dann sah ich einen TV-Beitrag \u00fcber Essenskuriere.<br \/>\nIch fand die Vorstellung cool, immer drau\u00dfen in Bewegung zu sein.<br \/>\nDass man per App Auftr\u00e4ge bekommt und von A nach B f\u00e4hrt, hatte f\u00fcr<br \/>\nmich fast etwas Spielerisches. Und ich konnte mir die Schichten<br \/>\nflexibel legen. Als ich dann f\u00fcr einen Job im Diversity Management<br \/>\neiner Hochschule in den Norden zog, habe ich immer am Wochenende in<br \/>\nHamburg weiter Essen ausgeliefert. Das war ein guter Ausgleich zur<br \/>\nArbeit am PC.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>ZEIT:<\/strong><br \/>\nSie haben dann einen der ersten Betriebsr\u00e4te in der Lieferbranche<br \/>\nmitgegr\u00fcndet. Warum?\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Weidner:<\/strong><br \/>\nEs gab von Anfang an Dinge, die mich gest\u00f6rt haben. Wir mussten<br \/>\nunsere Arbeitsmittel \u2013 also Rad und Handy \u2013 selbst stellen,<br \/>\nbekamen aber keine Verschlei\u00dfpauschale. Reparaturen, etwa neue<br \/>\nBremsbel\u00e4ge, zahlten wir aus eigener Tasche. Schichten wurden \u00fcber<br \/>\nein Onlinesystem vergeben, aber ohne Garantie. Fahrer wurden in drei<br \/>\nLeistungskategorien eingeteilt. Die Besten durften sich zuerst<br \/>\nStunden sichern. Manche blockten dann massenhaft Schichten und<br \/>\nverkauften sie per WhatsApp weiter, was weder kontrolliert noch<br \/>\nunterbunden wurde. So entstand eine Art Schwarzmarkt f\u00fcr Arbeit.<br \/>\nEinen direkten Draht zur Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung gab es nicht, Beschwerden<br \/>\nversandeten oft. Deshalb brauchten wir eine Vertretung.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>ZEIT:<\/strong><br \/>\nWurden die Arbeitsbedingungen nach der \u00dcbernahme durch Lieferando<br \/>\nbesser?\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Weidner:<\/strong><br \/>\nTeilweise. Lieferando hat den Arbeitsschutz ernster genommen. Vorher<br \/>\nhaben manche freiwillig 12, 14 Stunden am Tag gearbeitet, ohne Pause.<br \/>\nDas wurde jetzt deutlich strikter gehandhabt. Es gab<br \/>\nFestanstellungen, keine Scheinselbstst\u00e4ndigkeit. Ich dachte damals:<br \/>\nJetzt sind wir im sicheren Hafen, der Markt hat sich konsolidiert,<br \/>\nund ein Unternehmen mit klaren Standards hat sich durchgesetzt. Umso<br \/>\nbitterer war es zu sehen, dass ausgerechnet Lieferando sich nun von<br \/>\nseinen einst besseren Standards verabschiedet.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wie<br \/>\nsich die Arbeitssituation inzwischen<br \/>\nentwickelt hat, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-07\/online-lieferdienste-ausbeutung-kuriere-arbeitsrecht-lieferando?=&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">lesen<br \/>\nSie weiter in der ungek\u00fcrzten Fassung auf zeit.de<\/a>.\n<\/p>\n<p>        DER SATZ            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Carlos Barquero\/\u200bGetty Images<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Manchmal<br \/>\nbewirken Ma\u00dfnahmen, die etwa der Staat oder eine Schule ergreift,<br \/>\ngenau das Gegenteil. Pr\u00e4vention kann Radikalisierung f\u00f6rdern.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Warum<br \/>\nradikalisieren sich junge Menschen heute schneller als fr\u00fcher?<br \/>\nDar\u00fcber spricht der Islamismus-Experte Michael Kiefer. Er sagt,<br \/>\nwelche Rolle soziale Medien spielen \u2013 und welche Fehler in Schulen<br \/>\npassieren. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/31\/islamwissenschaftler-michael-kiefer-jugendliche-radikalisierung-social-media?=&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lesen<br \/>\nSie hier ein Interview mit Kiefer<\/a>.<br \/>\n<\/p>\n<p>        DARAUF K\u00d6NNEN SIE SICH FREUEN        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In<br \/>\nder Botschaft der Wildtiere findet am Sonnabend eine Lernwerkstatt<br \/>\nstatt: Welche Tiere haben welche Spur hinterlassen? Zu welchem Vogel<br \/>\ngeh\u00f6rt welcher Gesang? Kinder k\u00f6nnen an verschiedenen Stationen<br \/>\ndiese und andere Fragen zu heimischen Wildtieren erforschen,<br \/>\nbeantworten und anschlie\u00dfend ein Zertifikat erhalten. \u00dcberhaupt<br \/>\nkann man in der Dauerausstellung die wild lebenden Tiere in der<br \/>\nGro\u00dfstadt entdecken \u2013 und lernen, wie man sie sch\u00fctzen kann.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wildtierr\u00e4tsel<br \/>\nin der Botschaft der Wildtiere, 2.8., 10 bis 13<br \/>\nUhr,\u00a0Lucy-Borchardt-Stra\u00dfe 2, <a href=\"https:\/\/www.botschaftderwildtiere.de\/familie-kinder\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">weitere<br \/>\nInfos hier<\/a>\n<\/p>\n<p>        MEINE STADT            <\/p>\n<p>                            Sommer in Entenwerder            \u00a9\u00a0Christian Senkel<\/p>\n<p>        HAMBURGER SCHNACK        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im<br \/>\nICE nach Hamburg, kurz vor dem Ziel: &#8222;Liebe Fahrg\u00e4ste, wir stehen<br \/>\nhier au\u00dferplanm\u00e4\u00dfig vor dem Hamburger Hauptbahnhof, weil unser<br \/>\nGleis noch blockiert ist. Der Grund daf\u00fcr ist, dass im Hamburger<br \/>\nHauptbahnhof alle Z\u00fcge versp\u00e4tet sind \u2013 bis auf uns. Aber das hat<br \/>\nsich damit jetzt auch erledigt. \u00dcber ihre Anschlussm\u00f6glichkeiten<br \/>\nwerde ich Sie informieren &#8230;&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Geh\u00f6rt<br \/>\nvon Bj\u00f6rn Platz\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das war<br \/>\ndie Elbvertiefung, der t\u00e4gliche Hamburg-Newsletter der ZEIT. Wenn Sie<br \/>\nm\u00f6chten, dass er t\u00e4glich um 6 Uhr in Ihrem Postfach landet, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/serie\/elbvertiefung\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">k\u00f6nnen Sie<br \/>\nihn hier kostenlos abonnieren<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Liebe Leserin, lieber Leser, heute br\u00e4uchte ich von Ihnen eine qualifizierte Zweitmeinung: &#8222;Goldener Spaten&#8220; \u2013 klingt das f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":304787,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[43754,31,29,2016,30,692,13407,30427,22037,88237,88236,88235,2021],"class_list":{"0":"post-304786","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-altenwerder","9":"tag-cdu","10":"tag-deutschland","11":"tag-elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg","12":"tag-germany","13":"tag-hamburg","14":"tag-katharina-fegebank","15":"tag-katherina-reiche","16":"tag-lieferando","17":"tag-matthias-weidner","18":"tag-nadine-henrich","19":"tag-sandro-kappe","20":"tag-zeit"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114940406830172247","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/304786","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=304786"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/304786\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/304787"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=304786"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=304786"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=304786"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}