{"id":305123,"date":"2025-07-30T08:01:11","date_gmt":"2025-07-30T08:01:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/305123\/"},"modified":"2025-07-30T08:01:11","modified_gmt":"2025-07-30T08:01:11","slug":"treibhausgasemissionen-im-bauwesen-auf-der-spur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/305123\/","title":{"rendered":"Treibhausgasemissionen im Bauwesen auf der Spur"},"content":{"rendered":"<p>Von Vietnam \u00fcber Berlin nach Kiel \u2013 Thi Kim Dung Pham ist f\u00fcr ihr Studium vor rund 15 Jahren nach Deutschland gekommen. Nachdem sie Bauingenieurwesen sowohl im Bachelor als auch im Master an der HTW Berlin im Jahr 2016 abgeschlossen hatte, fing Pham als Tragwerksplanerin bei einem Projektentwickler im Wohnungsbau bei Berlin an zu arbeiten. \u201eNach f\u00fcnf Jahren empfand ich meine Aufgaben zunehmend als wenig herausfordernd und ich wollte was Neues entdecken. Mein damaliger Professor von der HTW Berlin leitete mir das Angebot einer Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fachhochschule Kiel weiter und ich fand es direkt interessant\u201c, erz\u00e4hlt die geb\u00fcrtige Vietnamesin. So landete sie 2021 an der FH Kiel und arbeitet seitdem unter der Leitung von Prof. Stephan G\u00f6rtz am Institut f\u00fcr Bauwesen. \u201eIch habe mich sehr \u00fcber die Chance gefreut, etwas Neues zu machen und eine neue Stadt kennenzulernen. Auch wenn es anfangs hart war meine Freunde und Bekannte in Berlin zu verlassen\u201c, erz\u00e4hlt Pham.<\/p>\n<p>Mittlerweile ist Pham seit vier Jahren in Kiel und arbeitet in ihrer Funktion an mehreren Forschungsprojekten zum Thema CO2-Bilanzierung von Bauwerken. Anfang dieses Jahres er\u00f6ffnete sich f\u00fcr Pham die M\u00f6glichkeit im Rahmen des Promotionskollegs an der FH Kiel zu promovieren.<\/p>\n<p>Promotionskolleg Schleswig-Holstein (PKSH)<\/p>\n<p>Das Promotionskolleg Schleswig-Holstein ist eine Einrichtung von sieben staatlichen Hochschulen in Schleswig-Holstein, unteranderem der Fachhochschule Kiel. Das Promotionskolleg beinhaltet das Ziel, eine qualifizierte Promotionsm\u00f6glichkeit f\u00fcr vor allem Absolvent*innen von Hochschulen f\u00fcr angewandte Wissenschaften zu schaffen. Anfang dieses Jahres wurde dem Promotionskolleg durch die Bildungsministerin das Promotionsrecht verliehen. Seitdem haben Absolvent*innen an Hochschulen f\u00fcr Angewandte Wissenschaft im Land ebenso die M\u00f6glichkeit zu promovieren wie Absolvent*innen von Universit\u00e4ten.<\/p>\n<p>So bewarb sich Pham im Mai f\u00fcr das Promotionskolleg. Ende Juni kam dann die Zusage. An ihrem Thema \u201aEntwicklung von Methoden zur Treibhausgasbilanzierung und Optimierung von Bauwerken des Hoch- und Ingenieurbaus in fr\u00fchen Planungsphasen\u2018 arbeitet die Promovierende bereits, seitdem sie an der FH Kiel ist. Geplant ist, Ende 2026 die Doktorarbeit fertig zu haben. \u201eIch m\u00f6chte meine Promotion in einem angemessenen Zeitraum \u2013 in der Regel f\u00fcnf Jahre \u2013 abschlie\u00dfen. Danach m\u00f6chte ich weitere berufliche Schritte verfolgen.\u201c<\/p>\n<p>Wie es nach der Promotion f\u00fcr sie weitergeht, bleibt noch offen. Pham kann sich gut vorstellen, in Kiel zu bleiben. \u201eNach mittlerweile vier Jahren habe ich mich an den Wind und das wechselhafte Wetter gew\u00f6hnt und f\u00fchle mich hier wohl\u201c, sagt sie und lacht. \u201eCool f\u00e4nde ich einen Mittelweg: beruflich in der Industrie t\u00e4tig sein, aber gleichzeitig den Kontakt zur Hochschule halten, etwa durch gemeinsame Forschungsprojekte in Zusammenarbeit mit Professor*innen.\u201c Die R\u00fcckkehr nach Vietnam zu ihrer Familie kann sie sich, solange sie arbeitet, nicht vorstellen. \u201eIn meinem Heimatland, das sich noch in der Entwicklung befindet, spielt nachhaltiges Bauen derzeit nicht die wichtigste Rolle. Aber wenn ich einmal in Rente bin, kehre ich gerne zur\u00fcck\u201c, sagt sie und l\u00e4chelt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von Vietnam \u00fcber Berlin nach Kiel \u2013 Thi Kim Dung Pham ist f\u00fcr ihr Studium vor rund 15&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":305124,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1852],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,13,4949,14,15,12,1971],"class_list":{"0":"post-305123","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kiel","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-kiel","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-schleswig-holstein"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114941138362476680","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/305123","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=305123"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/305123\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/305124"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=305123"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=305123"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=305123"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}