{"id":305254,"date":"2025-07-30T09:16:21","date_gmt":"2025-07-30T09:16:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/305254\/"},"modified":"2025-07-30T09:16:21","modified_gmt":"2025-07-30T09:16:21","slug":"marktbericht-dax-anleger-bleiben-vor-fed-entscheid-auf-der-hut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/305254\/","title":{"rendered":"Marktbericht: DAX-Anleger bleiben vor Fed-Entscheid auf der Hut"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>marktbericht<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 30.07.2025 10:06 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Anleger an der Frankfurter B\u00f6rse halten sich vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed bedeckt. Der DAX gibt einen Teil seiner Vortagesgewinne im fr\u00fchen Handel wieder preis.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVor dem am Abend anstehenden Zinsentscheid der US-Notenbank Fed reduzieren die Anleger am deutschen Aktienmarkt ihr Risiko. Der DAX f\u00e4llt im fr\u00fchen Handel um 0,2 Prozent auf 24.169 Punkte, nachdem er tags zuvor noch einen Gewinn von 1,0 Prozent einfahren konnte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer DAX ist damit zur\u00fcck in seiner alten Schiebezone. Diese wird auf der Unterseite durch die f\u00fcr den mittelfristigen Trend wichtige 50-Tage-Linie (aktuell bei 23.957 Punkten) und die j\u00fcngsten Verlaufstiefs bei 23.975\/23.921 Z\u00e4hlern begrenzt. Auf der Oberseite stellt die 24.500-Punkte-Marke eine ernstzunehmende Barriere dar.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer deutsche Leitindex steuere damit auf eine klassische &#8222;make or break&#8220;-Situation zu, betonen die HSBC-Analysten. Einen Ausbruch &#8211; in die eine oder andere Richtung &#8211; gelte es abzuwarten. &#8222;F\u00fcr ihre Geduld d\u00fcrften Anlegerinnen und Anleger mit einem Anschlusspotenzial von 600 Punkten belohnt werden&#8220;, so die Charttechnik-Experten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnterdessen l\u00e4uft die Berichtssaison dies- wie jenseits des Atlantiks weiter auf Hochtouren. Am Morgen \u00f6ffneten bereits zahlreiche deutsche Unternehmen ihre B\u00fccher, darunter auch einige DAX-Konzerne wie Mercedes-Benz, Adidas und BASF. Am Abend stehen dann mit Microsoft und Meta gleich zwei Tech-Giganten aus den USA mit ihren Quartalszahlen auf der Agenda.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZuvor wird aber der Zinsentscheid der US-Notenbank in den Fokus der Anleger r\u00fccken. Die Federal Reserve (Fed) d\u00fcrfte den Erwartungen von Experten zufolge ihre Leitzinsen abermals nicht senken &#8211; und damit aller Voraussicht nach erneut den Zorn von Donald Trump auf sich ziehen. Der US-Pr\u00e4sident hatte Notenbankchef Jerome Powell immer wieder f\u00fcr dessen geldpolitischen Kurs heftig kritisiert.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n\u00d6konomen beobachten mit Spannung, wie die Fed auf die scharfen Angriffe von Trump reagieren wird. Die Fed d\u00fcrfte die Zinsen zun\u00e4chst nicht senken, doch der Druck d\u00fcrfte in den kommenden Wochen und Monaten zunehmen, ist Commerzbank-Experte Erik Liem \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVon der Wall Street kommen leicht negative Vorgaben f\u00fcr den DAX. Eine Reihe mit Entt\u00e4uschung aufgenommener Konzernbilanzen hatte die US-B\u00f6rsen gestern nach unten gedr\u00fcckt. Der Dow Jones verlor 0,5 Prozent auf 44.633 Punkte. Der technologielastige Nasdaq gab 0,4 Prozent auf 21.098 Z\u00e4hler nach, und der breit gefasste S&amp;P 500 b\u00fc\u00dfte 0,3 Prozent auf 6.371 Stellen ein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach ergebnislosen Handelsgespr\u00e4chen zwischen den USA und China und vor dem Fed-Zinsentscheid wollte an den asiatischen B\u00f6rsen am Morgen keine rechte Kauflaune aufkommen. Der japanische Nikkei-Index b\u00fc\u00dfte 0,1 Prozent auf 40.640 Punkte ein. Die B\u00f6rse Shanghai und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen notierten je 0,3 Prozent schw\u00e4cher.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm fr\u00fchen Devisenhandel zieht der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1558 Dollar an. Die europ\u00e4ische Gemeinschaftsw\u00e4hrung war zu Wochenbeginn nach dem Zoll-Deal unter die Marken von 1,17 und 1,16 Dollar gerutscht. Experten zufolge profitieren die USA deutlich st\u00e4rker von der Einigung als die EU.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm Rohstoffmarkt geht es mit dem \u00d6lpreis leicht abw\u00e4rts. Die Sorte Brent aus der Nordsee kostet aktuell 72,57 Dollar je Barrel (159 Liter) und damit 0,3 Prozent weniger.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm fr\u00fchen DAX-Handel steht die Aktie von Mercedes-Benz unter Druck. Der Autobauer hat im zweiten Quartal einen massiven Einbruch seines Nettogewinns verzeichnet. Das Konzernergebnis f\u00fcr die Monate April, Mai und Juni betrug 957 Millionen Euro &#8211; und damit 68,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Chemiekonzern BASF stellt sich wegen der eintr\u00fcbenden Weltkonjunktur auf schwierigere Gesch\u00e4fte ein. In der zweiten Jahresh\u00e4lfte d\u00fcrfte das Wachstum in allen gro\u00dfen Wirtschaftsregionen nachlassen. Die Nachfrage nach Chemieprodukten werde daher weniger stark ansteigen als bisher erwartet. BASF hatte bereits vor wenigen Wochen vorl\u00e4ufige Eckdaten f\u00fcr das zweite Quartal ver\u00f6ffentlicht und seine Jahresziele gesenkt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Sportartikelhersteller Adidas hat im zweiten Quartal seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Dabei belastete <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/starker-euro-vorteile-nachteile-verbraucher-unternehmen-100.html\" title=\"Starker Euro 2025: Alle Vor- und Nachteile\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">der starke Euro<\/a> die Umsatzentwicklung. Die Erl\u00f6se legten um rund zwei Prozent auf 5,95 Milliarden Euro zu, negative W\u00e4hrungseffekte summierten sich dabei auf rund 300 Millionen Euro. W\u00e4hrungsbereinigt erzielte Adidas ein Plus von acht Prozent. Die Prognose f\u00fcr 2025 best\u00e4tigte Adidas.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach der Zoll-Einigung zwischen den USA und der EU hat der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers seine Prognosespanne f\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr nach oben angepasst. So soll etwa das bereinigte Ergebnis je Aktie zwischen 2,30 und 2,45 Euro erreichen. Zuvor hatte das Unternehmen 2,20 bis 2,50 Euro als Ziel ausgegeben. Healthineers hatte erst im Vorquartal wegen des Zollkonflikts die Ergebnisprognose gesenkt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche kappt wegen der Z\u00f6lle von US-Pr\u00e4sident Donald Trump und der anhaltend schwierigen Lage in China seine Prognose zum zweiten Mal binnen weniger Monate. Das Unternehmen rechnet nun nur noch mit einer Umsatzrendite von f\u00fcnf bis sieben Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEine nachlassende Kauflaune vieler Menschen stimmt den Aromen- und Duftstoffhersteller Symrise vorsichtiger. Der DAX-Konzern rechnet f\u00fcr 2025 nun mit einem Umsatzanstieg aus eigener Kraft von 3 bis 5 Prozent statt um 5 bis 7 Prozent. Zugleich soll ein gr\u00f6\u00dferer Teil des Umsatzes als Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen h\u00e4ngen bleiben als bisher geplant.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Online-Gebrauchtwagenh\u00e4ndler Auto1 schraubt seine Gewinnprognose erneut nach oben. Das MAX-Unternehmen peilt nun ein um Sonderposten bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 160 bis 190 Millionen Euro (zuvor: 150 bis 180 Millionen Euro) an.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Abf\u00fcllanlagen-Hersteller Krones hat im ersten Halbjahr seine Ertragskraft gesteigert und sieht sich trotz Handelskonflikten und Kriegen auf Kurs zu seinen Wachstumszielen. &#8222;Trotz der globalen Unsicherheiten best\u00e4tigt Krones seine Finanzziele f\u00fcr das Gesamtjahr 2025&#8220;, erkl\u00e4rte das MDAX-Unternehmen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Industrie-Recycler Befesa hat auch im zweiten Quartal trotz Wartungsarbeiten in seinen Anlagen mehr verdient. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 3,2 Prozent auf 56,3 Millionen Euro, w\u00e4hrend sich der Nettogewinn mit 21,4 Millionen Euro verdoppelte. Das Management rechnet zudem mit einer st\u00e4rkeren zweiten Jahresh\u00e4lfte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAbseits der Berichtssaison sorgte Evotec f\u00fcr Aufmerksamkeit. Der mitten in einem tiefgreifenden Umbau steckende Biotechkonzern will einen Standort in Toulouse an den Pharmakonzern Sandoz verkaufen. Die Transaktion soll zu einer Verbesserung des kurz-, mittel- und langfristigen Umsatzmixes, der Gewinnmargen und der Kapitaleffizienz von Evotec f\u00fchren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Aussicht auf margenstarke R\u00fcstungsgesch\u00e4fte heizt den Aktien von Heidelberger Druck weiter ein. Die Papiere legen im fr\u00fchen Frankfurter Handel prozentual zweistellig zu. Bereits gestern hatten sie 35,6 Prozent hinzugewonnen, nachdem der Konzern eine Kooperation mit dem R\u00fcstungshersteller Vincorion gemeldet hatte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nH\u00f6here Geb\u00fchreneinnahmen haben der spanischen Gro\u00dfbank Santander im zweiten Quartal zu einem Rekordgewinn verholfen. Der Nettogewinn stieg um sieben Prozent auf 3,43 Milliarden Euro, wie die nach Marktwert gr\u00f6\u00dfte Bank der Euro-Zone mitteilte. Damit \u00fcbertraf das Institut die Erwartungen von Analysten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Zur\u00fcckhaltung der Verbraucher macht Starbucks weiter zu schaffen. Der fl\u00e4chenbereinigte Umsatz fiel im dritten Quartal um zwei Prozent. Dies war der sechste R\u00fcckgang in Folge. Konzernchef Brian Niccol versucht seit seinem Amtsantritt im vergangenen August, mit einer neuen Strategie eine Trendwende herbeizuf\u00fchren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Zahlungsdienstleister Visa hat im abgelaufenen Quartal dank anhaltend robuster Konsumausgaben mehr umgesetzt und verdient als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Gewinn legte unter dem Strich um acht Prozent auf 5,3 Milliarden Dollar zu, wie das Dow-Jones-Unternehmen nach B\u00f6rsenschluss mitteilte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Informationen von Angela G\u00f6pfert, ARD-Finanzredaktion. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"marktbericht Stand: 30.07.2025 10:06 Uhr Die Anleger an der Frankfurter B\u00f6rse halten sich vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":305255,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[12773,791,665,175,170,169,1384,29,11397,30,171,5800,174,2911,1510,23894,113,173,172,5025],"class_list":{"0":"post-305254","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-adidas","9":"tag-aktien","10":"tag-boerse","11":"tag-business","12":"tag-companies","13":"tag-companies-markets","14":"tag-dax","15":"tag-deutschland","16":"tag-fed","17":"tag-germany","18":"tag-markets","19":"tag-marktbericht","20":"tag-maerkte","21":"tag-mercedes","22":"tag-oel","23":"tag-powell","24":"tag-trump","25":"tag-unternehmen","26":"tag-unternehmen-maerkte","27":"tag-zinsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114941433246074286","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/305254","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=305254"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/305254\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/305255"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=305254"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=305254"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=305254"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}