{"id":305312,"date":"2025-07-30T09:50:11","date_gmt":"2025-07-30T09:50:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/305312\/"},"modified":"2025-07-30T09:50:11","modified_gmt":"2025-07-30T09:50:11","slug":"tsunamiwelle-erreicht-japan-alarm-in-den-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/305312\/","title":{"rendered":"Tsunamiwelle erreicht Japan \u2013 Alarm in den USA"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspBWlv tspBWlw\">Ein <strong>schweres Erdbeben vor der russischen Halbinsel Kamtschatka<\/strong> hat Warnungen vor Tsunamiwellen an den \u00f6stlichen K\u00fcsten Russlands und Japans sowie in westlichen Bundesstaaten der USA ausgel\u00f6st.<\/p>\n<p> Tsunamiwellen in Japan <\/p>\n<p class=\"tspBWlv\">An Japans Pazifikk\u00fcste ist inzwischen eine mehr als einen Meter hohe Flutwelle eingetroffen. In einem Hafen der nord\u00f6stlichen Pr\u00e4fektur Iwate <strong>sei eine 1,30 Meter hohe Welle registriert worden<\/strong>, berichteten lokale Medien. An der K\u00fcste anderer Pr\u00e4fekturen wurden Flutwellen von bis zu 80 Zentimetern beobachtet. Die Beh\u00f6rden haben Warnungen vor einem bis zu drei Meter hohen Tsunami ausgegeben. Bei einem Tsunami bauen sich Wellen mitunter in Stufen auf.<\/p>\n<p class=\"tspBWlv\">Japans nationale meteorologische Beh\u00f6rde rief die Menschen auf, sich in h\u00f6her gelegene Gebiete oder Evakuierungsgeb\u00e4ude zu begeben. Sie sollten trotz der enormen Sommerhitze dort auch vorerst bleiben. In dem fern\u00f6stlichen Inselreich wurde heute in Tamba in der Pr\u00e4fektur Hyogo eine Rekordtemperatur von 41,2 Grad Celsius gemessen, wie die Wetterbeh\u00f6rde weiter mitteilte.&#13;<\/p>\n<p class=\"tspBWlv\">Die Tsunami-Warnung k\u00f6nne noch einen Tag oder sogar l\u00e4nger in Kraft bleiben, hie\u00df es. Nach Aussagen eines Regierungssprechers gab es bislang weder Berichte \u00fcber Opfer noch \u00fcber Sch\u00e4den. Auch in Atomkraftwerken gebe keine Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten. Die Regierung hatte zuvor einen Krisenstab eingerichtet.<\/p>\n<p> Fukushima-Arbeiter in Sicherheit gebracht <\/p>\n<p class=\"tspBWlv\">Unterdessen brachte der Betreiber des havarierten <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/panorama\/keine-berichte-uber-schaden-oder-verletzte-erdbeben-erschuttert-japanische-region-fukushima-11462516.html?icid=in-text-link_14103977\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">japanischen Atomkraftwerks Fukushima<\/a> eigenen Angaben zufolge seine Arbeiter in Sicherheit. \u201eWir haben alle Arbeiter und Angestellten evakuiert\u201c, sagte eine Sprecherin des Akw-Betreibers Tepco. <strong>In dem Kraftwerk seien keine Auff\u00e4lligkeiten festgestellt worden<\/strong>, f\u00fcgte sie hinzu. <\/p>\n<p class=\"tspBWlv\">Das am Meer gelegene Atomkraftwerk Fukushima war kurz nach einem schweren Seebeben am 11. M\u00e4rz 2011 von einem fast 15 Meter hohen Tsunami getroffen worden. Das K\u00fchlsystem des Kraftwerks fiel aus, in drei der sechs Reaktoren kam es zur Kernschmelze. Es war das schlimmste Atomungl\u00fcck seit der Tschernobyl-Katastrophe von 1986.<\/p>\n<p> Tsunami-Warnung f\u00fcr Hawaii: keine Fl\u00fcge von und nach Maui <\/p>\n<p class=\"tspBWlv\">Wegen der Tsunami-Warnung f\u00fcr die Hawaii-Inselgruppe im Pazifik gibt es aktuell keine Fl\u00fcge von und nach Maui. Alle Fl\u00fcge seien f\u00fcr heute Abend gestrichen worden, sagte Gouverneur Josh Green in einer Pressekonferenz. Etwa 200 Menschen h\u00e4tten in einem Terminal Zuflucht gefunden. Die Flugh\u00e4fen seien bislang nicht von Sch\u00e4den betroffen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspBWlv\"><strong>Auch f\u00fcr Alaskas Westk\u00fcste wurde eine Tsunami-Warnung erlassen. <\/strong><\/p>\n<p> Menschen in Indonesien in Sicherheit gebracht <\/p>\n<p class=\"tspBWlv\">Im Zuge der Tsunami-Warnungen haben mehrere \u00f6stliche Provinzen in Indonesien Tsunami-Warnungen ausgegeben. In besonders gef\u00e4hrdeten K\u00fcstenregionen wurden vorsorglich Schulen geschlossen und Evakuierungen eingeleitet.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspBWlv\">Auch in Mexiko, Peru und Ecuador gab es \u00f6rtliche Warnungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/russia-earthquake-us-japan-tsunami.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-14104082\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspAUhq\"\/> Dieses Satellitenbild der US-Ozean- und Atmosph\u00e4renbeh\u00f6rde NOAA zeigt Tsunami-Warnungen (rot), Hinweise (orange), Beobachtungen (gelb) und Gefahren (violett).  <\/p>\n<p class=\"tspAHgj\"> \u00a9 AFP\/NOAA\/- <\/p>\n<p> Es begann in Russland <\/p>\n<p class=\"tspBWlv\">Das <strong>Zentrum des Bebens<\/strong> lag <a href=\"https:\/\/earthquake.usgs.gov\/earthquakes\/eventpage\/us6000qw60\/executive\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">der US-Erdbebenwarte USGS zufolge<\/a> in der offenen See rund 136 Kilometer von der Stadt Petropawlowsk-Kamtschatski, der Hauptstadt der Region Kamtschatka, entfernt. <\/p>\n<p class=\"tspBWlv\">Demnach ereignete es sich am Mittwoch um 01.25 Uhr MESZ in einer Tiefe von 19,3 Kilometern vor den n\u00f6rdlichen Kurilen-Inseln. Mit einer gemessenen <strong>St\u00e4rke von 8,8<\/strong> war das Beben den US-Angaben zufolge das <strong>weltweit st\u00e4rkste seit der Katastrophe von Fukushima im M\u00e4rz 2011<\/strong>. <\/p>\n<p> Meterhohe Tsunamiwelle trifft russische Hafenstadt <\/p>\n<p class=\"tspBWlv\">Infolge des schweren Erdbebens kam es im Norden der russischen Inselgruppe Kurilen zu \u00dcberschwemmungen. <strong>Es habe vier Tsunamiwellen gegeben<\/strong>, sagte Alexander Owsjannikow, Verwaltungschef im Kreis Sewero-Kurilsk auf der Insel Paramuschir. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/aftermath-of-an-earthquake-in-russia.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-14104145\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspAUhq\"\/> Tsunami infolge eines Erdbeben vor der russichen K\u00fcstenregion Sewero-Kurilsk auf der Kurilen-Insel Paramuschir. <\/p>\n<p class=\"tspAHgj\"> \u00a9 REUTERS\/Social Media <\/p>\n<p class=\"tspBWlv\">Die russische Katastrophenschutzbeh\u00f6rde teilte mit, eine <strong>drei bis vier Meter hohe Tsunamiwelle<\/strong> habe die Hafenstadt Sewero-Kurilsk getroffen und \u00fcberflutet. 2000 Einwohner seien in Sicherheit gebracht worden. <\/p>\n<p class=\"tspBWlv\">Beh\u00f6rdenangaben aus Kamtschatka zufolge wurden mehrere Menschen verletzt. Die Patienten w\u00fcrden in Krankenh\u00e4usern die erforderliche Hilfe erhalten, sagte der regionale Gesundheitsminister Oleg Melnikow auf Telegram.<\/p>\n<p class=\"tspBWlv\">Ein in russischen Onlinediensten ver\u00f6ffentlichtes Video zeigte offenbar von Meereswasser \u00fcberflutete Geb\u00e4ude. Staatliche Medien berichteten, dass mehrere Menschen durch das Beben verletzt worden seien, jedoch niemand schwer.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1753869011_288_aftermath-of-an-earthquake-in-russia.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-14104157\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspAUhq\"\/> Einsatzkr\u00e4fte an einem zerst\u00f6rten Kindergarten in\u00a0der russischen Stadt Petropawlowsk-Kamtschatski. <\/p>\n<p class=\"tspAHgj\"> \u00a9 REUTERS\/Russian Ministry for Emergencies <\/p>\n<p class=\"tspBWlv\">In der Regionalhauptstadt Petropawlowsk-Kamtschatski rannten laut Tass-Reportern ver\u00e4ngstigte Menschen barfu\u00df ins Freie, Kleiderschr\u00e4nke st\u00fcrzten um und Autos rutschten \u00fcber wackelnde Stra\u00dfen. <\/p>\n<p class=\"tspBWlv\">Teils sei das Strom- und Telefonnetz zusammengebrochen. In der russischen Region Sachalin wurden K\u00fcstenbewohner vorsichtshalber evakuiert.<\/p>\n<p> Starke Nachbeben im Osten Russlands erwartet <\/p>\n<p class=\"tspBWlv\">Das Erdbeben sei schwer und das st\u00e4rkste seit Jahrzehnten gewesen, sagte der Gouverneur von Kamtschatka, Wladimir Solodow, in einer Videobotschaft auf Telegram.<\/p>\n<p class=\"tspBWlv\"><strong>\u201eEine Tsunami-Warnung wurde ausgegeben, und die St\u00e4rke der Welle wird derzeit ermittelt\u201c<\/strong>, erkl\u00e4rte Solodow. \u201eIch fordere alle auf, sich von der K\u00fcste in gef\u00e4hrdeten Gebieten fernzuhalten und den Lautsprecherdurchsagen zu folgen.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/brande-erdbeben-bergsturz-naturkatastrophen-richten-in-erster-jahreshalfte-131-milliarden-dollar-schaden-an-14099177.html?icid=single-topic_14103977___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCOom\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Br\u00e4nde, Erdbeben, Bergsturz Naturkatastrophen richten in erster Jahresh\u00e4lfte 131 Milliarden Dollar Schaden an <\/a><\/p>\n<p class=\"tspBWlv\">Derweil riefen die Beh\u00f6rden in der fern\u00f6stlichen russischen Region Sachalin f\u00fcr eine betroffene Inselgruppe im Pazifik den Notstand aus. \u201eIm Bezirk Nordkurilen, wo sich heute ein Erdbeben und ein Tsunami ereignet haben, wurde der Notstand ausgerufen\u201c, erkl\u00e4rte die Regierung von Sachalin. <\/p>\n<p> Lesen Sie au\u00dferdem <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/sport\/ungluck-auf-schwierigem-berg-rettungsmission-fur-laura-dahlmeier-wieder-aufgenommen--aber-das-wetter-macht-probleme-14101622.html?icid=topic-list_14103977___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCOom\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ungl\u00fcck auf schwierigem Berg Rettungsmission f\u00fcr Laura Dahlmeier wieder aufgenommen \u2013 aber das Wetter macht Probleme <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/leben-auf-italiens-supervulkan-forscher-warnt-vor-katastrophe-im-urlaubsgebiet-14068535.html?icid=topic-list_14103977___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCOom\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leben auf Italiens Supervulkan Forscher warnen vor Katastrophe im Urlaubsgebiet <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/das-mega-beben-in-istanbul-ist-uberfallig-wie-riskant-ist-eine-reise-derzeit-13593811.html?icid=topic-list_14103977___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCOom\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eDas Mega-Beben ist \u00fcberf\u00e4llig\u201c Wie riskant ist eine Reise nach Istanbul derzeit?  <\/a><\/p>\n<p class=\"tspBWlv\">Der Kamtschatka-Zweig des Geophysikalischen Dienstes der Russischen Akademie der Wissenschaften teilte mit, <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/brande-erdbeben-bergsturz-naturkatastrophen-richten-in-erster-jahreshalfte-131-milliarden-dollar-schaden-an-14099177.html?icid=in-text-link_14103977\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">das Erdbeben<\/a> sei das schwerste seit 1952 gewesen. <strong>Mit starken Nachbeben sei zu rechnen. <\/strong>Am 20. Juli hatte sich in derselben Region ein Erdbeben der St\u00e4rke 7,4 ereignet. Dabei kam es zu keinen gr\u00f6\u00dferen Sch\u00e4den.\u00a0(dpa\/AFP)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein schweres Erdbeben vor der russischen Halbinsel Kamtschatka hat Warnungen vor Tsunamiwellen an den \u00f6stlichen K\u00fcsten Russlands und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":305313,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,22,82745,30,24783,13,372,14,25,15,307,12,64],"class_list":{"0":"post-305312","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-erdbeben","13":"tag-fukushima","14":"tag-germany","15":"tag-hawaii","16":"tag-headlines","17":"tag-japan","18":"tag-nachrichten","19":"tag-naturkatastrophe","20":"tag-news","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114941567110295141","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/305312","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=305312"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/305312\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/305313"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=305312"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=305312"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=305312"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}