{"id":305406,"date":"2025-07-30T10:40:12","date_gmt":"2025-07-30T10:40:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/305406\/"},"modified":"2025-07-30T10:40:12","modified_gmt":"2025-07-30T10:40:12","slug":"schweres-erdbeben-vor-russlands-ostkueste-tsunami-warnung-fuer-mehrere-laender-panorama-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/305406\/","title":{"rendered":"Schweres Erdbeben vor Russlands Ostk\u00fcste &#8211; Tsunami-Warnung f\u00fcr mehrere L\u00e4nder &#8211; Panorama"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Ein schweres Seebeben vor der <strong>russischen Halbinsel Kamtschatka<\/strong> hat im Pazifik-Raum zahlreiche L\u00e4nder von <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Japan\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Japan<\/a> und den Philippinen \u00fcber Hawaii bis zur US-Westk\u00fcste und Lateinamerika in Alarmzustand versetzt. Gewarnt wurde vor teils meterhohen \u00a0\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Tsunami\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tsunami<\/a>-Wellen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Hinweise auf gr\u00f6\u00dfere Sch\u00e4den gibt es bislang nicht; in einigen L\u00e4ndern wurden die Warnungen nach einigen Stunden aufgehoben oder heruntergestuft. Bei einem Tsunami bauen sich Wellen mitunter in Stufen auf.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Mit einer St\u00e4rke von 8,8 war das Beben laut der US-Erdbebenwarte USGS das weltweit st\u00e4rkste seit der Katastrophe von Fukushima im M\u00e4rz 2011 \u2013 und wurde seit Beginn der Messungen \u00fcberhaupt nur von f\u00fcnf Beben \u00fcbertroffen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Das Zentrum lag der USGS zufolge in der offenen See, etwa 130 Kilometer vor der nur d\u00fcnn besiedelten K\u00fcste Kamtschatkas im Osten Russlands, und relativ tief unter dem Meeresboden. Es ereignete sich in der Nacht deutscher Zeit um kurz vor 1.30 Uhr.<\/p>\n<p>Russland<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Mehr als drei Meter hohe Tsunami-Wellen erreichten in der N\u00e4he der <strong>Stadt Sewero-Kurilsk<\/strong> die russische Pazifikk\u00fcste. Die st\u00e4rkste Welle soll f\u00fcnf Meter hoch gewesen sein, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Rettungsdienste berichtete. Das Wasser drang laut Alexander Owsjannikow, dem Verwaltungschef im Kreis Sewero-Kurilsk, 200 Meter tief ins Landesinnere vor. Die Tsunami-Warnung bestehe weiterhin.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">In der <strong>Region Kamtschatka<\/strong>\u00a0wurden mehrere Menschen verletzt. Im <strong>Norden der Inselgruppe Kurilen<\/strong> kam es zu \u00dcberschwemmungen. Auch in der <strong>Region Sachalin<\/strong>\u00a0brandeten laut der Nachrichtenagentur Tass Tsunami-Wellen von drei bis vier Metern H\u00f6he an Land. Berichte \u00fcber Verletzte oder gar Tote gab es dort nicht. An verschiedenen Orten wurden K\u00fcstenbewohner in Sicherheit gebracht.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">In der <strong>Regionalhauptstadt Petropawlowsk-Kamtschatski<\/strong> rannten laut Tass ver\u00e4ngstigte Menschen barfu\u00df ins Freie. Kleiderschr\u00e4nke st\u00fcrzten um, Autos rutschten \u00fcber wackelnde Stra\u00dfen und ein Kindergarten-Geb\u00e4ude wurde schwer besch\u00e4digt. Zeitweise sei das Strom- und Telefonnetz zusammengebrochen.<\/p>\n<p>Japan<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">In den St\u00e4dten entlang der <strong>japanischen Pazifikk\u00fcste<\/strong> ert\u00f6nte Tsunami-Alarm und es wurden Evakuierungsanordnungen erteilt, von denen Zehntausende Menschen betroffen waren. Arbeiter r\u00e4umten das havarierte Atomkraftwerk (AKW) Fukushima, teilte der Betreiber Tepco mit. Dort war es 2011 nach einem verheerenden Tsunami infolge eines Erdbebens der St\u00e4rke 9,0 zu einer Kernschmelze im AKW und einer radioaktiven Katastrophe gekommen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">In Japan wurden drei Tsunami-Wellen registriert, die gr\u00f6\u00dfte davon mit einer H\u00f6he von 1,3 Metern. Kabinettschef Yoshimasa Hayashi sagte, es seien bislang keine Verletzten oder Sch\u00e4den gemeldet worden, und es habe in keinem AKW Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten gegeben. F\u00fcr weite Teile der K\u00fcste wurde die Tsunami-Warnung inzwischen wieder heruntergestuft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Einwohner einer Stadt auf Hokkaido fahren mit ihren Autos in h\u00f6her gelegene Gebiete.\" data-manual=\"overline, headerImageCaption, headerImageSrc, headerImageSrcSet\" data-testid=\"responsive-image\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1753872012_409_dd086612-1b3e-4ff7-8cd0-80a713bc0a43.jpg\"  role=\"button\" tabindex=\"0\" class=\"css-y4bre2\"\/>Einwohner einer Stadt auf Hokkaido fahren mit ihren Autos in h\u00f6her gelegene Gebiete. (Foto: KYODO\/via REUTERS)China, Taiwan, Philippinen und Indonesien<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Erste Zeichen der Entspannung zeigten sich am Nachmittag (Ortszeit) auch in <strong>China<\/strong>. Eine zuvor ausgegebene gelbe Tsunami-Warnung f\u00fcr die K\u00fcsten der Provinz Zhejiang und von Shanghai wurden wieder aufgehoben. Das teilte das zust\u00e4ndige Tsunami-Warnzentrum mit. Ganz entspannt ist die Lage aber nicht: Shanghai bereitet sich auf die Ankunft eines Tropensturms vor.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die <strong>Philippinen<\/strong> hoben am Nachmittag (Ortszeit) ebenfalls ihre Warnung vor einem m\u00f6glichen Tsunami auf. Basierend auf den verf\u00fcgbaren Daten der \u00dcberwachungsstationen seien keine signifikanten Meeresspiegelschwankungen registriert worden, teilte das \u00f6rtliche Institut f\u00fcr Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) mit. Alle bisher herausgegebenen Empfehlungen f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung seien damit aufgehoben.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\"><strong>Taiwan\u00a0und Indonesien<\/strong>\u00a0forderten Menschen in K\u00fcstenn\u00e4he auf, sich in Sicherheit zu bringen. In Indonesien schlossen zum Teil Schulen, Strandresorts und Regierungsb\u00fcros.<\/p>\n<p>USA, Kanada und Lateinamerika<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Auf dem zu den <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/USA\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> geh\u00f6renden <strong>Archipel Hawaii<\/strong> kamen mehrere Flutwellen an, die h\u00f6chste erreichte laut dem Sender CNN 1,50 Meter. F\u00fcr die Inselgruppe im Pazifik, die Tausende Kilometer vom Erdbebengebiet entfernt liegt, galt zeitweise eine Warnung des staatlichen Tsunami-Warnzentrums. Sie wurde mittlerweile aber auf die Stufe Gelb &#8211; das entspricht einer Empfehlung (Advisory), und keiner Warnung (Alert) mehr &#8211; heruntergestuft.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Str\u00e4nde allen voran auf der gr\u00f6\u00dften Insel Hawaii waren zuvor evakuiert worden. Alle H\u00e4fen wurden f\u00fcr den Schiffsverkehr gesperrt. Die Fl\u00fcge von und nach Maui seien f\u00fcr den Dienstagabend (Ortszeit) gestrichen worden, sagte Gouverneur Josh Green in einer Pressekonferenz. Etwa 200 Menschen h\u00e4tten in einem Terminal Zuflucht gefunden. Die Flugh\u00e4fen seien bislang nicht von Sch\u00e4den betroffen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Entlang der US-Westk\u00fcste wie etwa in <strong>Kalifornien<\/strong> warnten Beh\u00f6rden vor den Wellen. F\u00fcr <strong>Alaska<\/strong> und die kanadische Westk\u00fcstenprovinz <strong>British Columbia<\/strong> galt ebenfalls besondere Vorsicht in K\u00fcstenn\u00e4he.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Mehrere L\u00e4nder <strong>Lateinamerikas<\/strong> gaben Warnungen vor Flutwellen heraus, darunter\u00a0<strong>Mexiko, Guatemala, Ecuador, Peru<\/strong> und <strong>Chile<\/strong>.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Laut der Russischen Akademie der Wissenschaften handelte es sich um das heftigste <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Erdbeben\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Erdbeben<\/a> auf der Halbinsel Kamtschatka seit 1952. Mit weiteren Nachbeben sei noch etwa einen Monat lang zu rechnen, sie k\u00f6nnten St\u00e4rken von bis zu 7,5 erreichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein schweres Seebeben vor der russischen Halbinsel Kamtschatka hat im Pazifik-Raum zahlreiche L\u00e4nder von Japan und den Philippinen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":304973,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[147,22,13,372,14,15,1974,307,12,149,10,8,9,11,42837,64,103,104],"class_list":{"0":"post-305406","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-ausland","9":"tag-erdbeben","10":"tag-headlines","11":"tag-japan","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-panorama","15":"tag-russland","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-sueddeutsche-zeitung","18":"tag-top-news","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-topmeldungen","21":"tag-topnews","22":"tag-tsunami","23":"tag-usa","24":"tag-welt","25":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114941763681508442","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/305406","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=305406"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/305406\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/304973"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=305406"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=305406"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=305406"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}