{"id":305407,"date":"2025-07-30T10:41:12","date_gmt":"2025-07-30T10:41:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/305407\/"},"modified":"2025-07-30T10:41:12","modified_gmt":"2025-07-30T10:41:12","slug":"bundesregierung-geht-von-sinkenden-buergergeld-ausgaben-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/305407\/","title":{"rendered":"Bundesregierung geht von sinkenden B\u00fcrgergeld-Ausgaben aus"},"content":{"rendered":"<p>Die Bundesregierung beschlie\u00dft den Haushaltsentwurf f\u00fcr 2026. Es sind nun offiziell 174,3 Milliarden Euro neue Schulden f\u00fcr das kommende Jahr vorgesehen. F\u00fcr das B\u00fcrgergeld soll weniger Geld ausgegeben werden.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die Bundesregierung hat den Bundeshaushalt f\u00fcr 2026 auf den Weg gebracht, der zu einem betr\u00e4chtlichen Teil durch neue Schulden finanziert werden soll. Das Kabinett beschloss am Mittwoch den Etatentwurf von Finanzminister Lars Klingbeil und den Finanzplan bis 2029. <\/p>\n<p>Bei Ausgaben von 520,5 Milliarden Euro im Kernhaushalt sind f\u00fcr das kommende Jahr neue Schulden von 174,3 Milliarden Euro vorgesehen. Das w\u00e4ren rund 31 Milliarden Euro mehr als 2025 geplant. Als Gr\u00fcnde f\u00fcr die hohe Verschuldung werden h\u00f6here Investitionen und steigende Verteidigungsausgaben genannt.<\/p>\n<p>Angesichts einer dreistelligen Milliardenl\u00fccke im Finanzplan ab dem Jahr 2027 rief Klingbeil in der Kabinettsvorlage alle Ministerien zu strikter Ausgabendisziplin und einer grundlegenden \u00dcberpr\u00fcfung ihrer Aufgaben auf. \u201eDas bedeutet nicht nur, auf Ausgabenw\u00fcnsche verzichten zu m\u00fcssen, sondern auch, Bestehendes zu hinterfragen\u201c, hei\u00dft es in der Vorlage. <\/p>\n<p>Klingbeil will um 12.30 Uhr eine Pressekonferenz zum Kabinettsbeschluss abhalten.<\/p>\n<p>Bemerkenswert an dem Haushaltsbeschluss ist, dass die Bundesregierung im kommenden Jahr offenbar weniger f\u00fcr das <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/buergergeld\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/buergergeld\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">B\u00fcrgergeld<\/a> ausgeben muss als dieses Jahr. F\u00fcr die Regels\u00e4tze sind 2026 rund 28,1 Milliarden Euro veranschlagt, nach 29,6 Milliarden im laufenden Jahr. Der Bundesanteil an den Kosten f\u00fcr Unterkunft und Heizung f\u00fcr B\u00fcrgergeldbezieher soll mit 13 Milliarden Euro konstant bleiben.<\/p>\n<p>\u201eDie Bundesregierung erwartet eine allgemeine Belebung des Arbeitsmarktes\u201c, hei\u00dft es in den Erl\u00e4uterungen zum Haushaltsentwurf. Das f\u00fchre \u201ezu einer sinkenden Anzahl\u201c an Menschen im B\u00fcrgergeldbezug und damit auch zu niedrigeren Ausgaben.<\/p>\n<p>Weiter steigen sollen derweil die Leistungen des Bundes an die Deutsche Rentenversicherung. Vorgesehen sind f\u00fcr 2026 rund 127,8 Milliarden Euro, nach 122,5 Milliarden Euro im laufenden Jahr. \u201eBis zum Jahr 2029 steigen die Bundesleistungen auf insgesamt rund 154,1 Milliarden Euro an\u201c, hei\u00dft es im Entwurf. Dabei sei unter anderem die Ausweitung der sogenannten M\u00fctterrente ber\u00fccksichtigt, die f\u00fcr 2027 geplant ist.<\/p>\n<p>EPD\/jm\/saha\/rct<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Bundesregierung beschlie\u00dft den Haushaltsentwurf f\u00fcr 2026. 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