{"id":305804,"date":"2025-07-30T14:23:13","date_gmt":"2025-07-30T14:23:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/305804\/"},"modified":"2025-07-30T14:23:13","modified_gmt":"2025-07-30T14:23:13","slug":"trotz-sparzwang-ausbau-des-nahverkehrs-kann-weitergehen-wenn-auch-gebremst-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/305804\/","title":{"rendered":"Trotz Sparzwang: Ausbau des Nahverkehrs kann weitergehen \u2013 wenn auch gebremst &#8211; M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Um die Sparvorgaben der Stadtk\u00e4mmerei zu erf\u00fcllen, muss die Verwaltung auch beim Ausbau des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs bremsen. Am Mittwoch hat der Stadtrat die Konsolidierung im \u00d6PNV-Bauprogramm der n\u00e4chsten Jahre beschlossen. Allerdings fallen die K\u00fcrzungen geringer aus, als sich das die K\u00e4mmerei gew\u00fcnscht h\u00e4tte.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Doch die M\u00fcnchner Verkehrsgesellschaft (<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/MVG\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MVG<\/a>) hat zusammen mit dem Wirtschafts- und Mobilit\u00e4tsreferat einen alternativen Vorschlag erarbeitet, der trotz geringerer Ausgaben einen weiteren Ausbau der Infrastruktur des \u00d6PNV erlaubt und letztlich beschlossen wurde.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Zur Zahlenlage: Urspr\u00fcnglich waren im Haushalt des Wirtschaftsreferats f\u00fcr die Jahre 2028 bis 2030 rund 560 Millionen Euro f\u00fcr die Bauprogramme vorgesehen. Die K\u00e4mmerei forderte, davon 298 Millionen zu konsolidieren, also in diesem Zeitraum einzusparen. Die Alternative der MVG sieht nur noch Einsparungen in H\u00f6he von 163 Millionen vor, die sich aus Streichungen und Verschiebungen von Projekten zusammensetzen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Zus\u00e4tzlich sollen aus dem Haushalt des Baureferats, der Ausgaben von 37,5 Millionen Euro f\u00fcr den gleichen Zeitraum umfasst, 11,4 Millionen eingespart werden. Die alternativen Vorschl\u00e4ge sehen nun sogar einen Umfang von rund 11,5 Millionen vor. Damit, teilt die MVG mit, sei die Vorgabe sogar \u201egeringf\u00fcgig \u00fcbererf\u00fcllt\u201c.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">So k\u00f6nnen viele Projekte ohne Verz\u00f6gerung umgesetzt werden: Das w\u00e4ren die Tram M\u00fcnchner Norden; die Tram Johanneskirchen, der Neubau des Trambetriebshofs St\u00e4ndlerstra\u00dfe inklusive der Zulaufstrecke; Brandschutzma\u00dfnahmen im U-Bahn-Netz; die Modernisierung des U-Bahnhofs Poccistra\u00dfe; die Planungen f\u00fcr den U-Bahn-Betriebshof S\u00fcd, der in der \u201ePlanungspauschale U-Bahn\u201c enthalten ist; der bereits laufende Bau der Tram-Westtangente; das neue Zugsicherungssystem CBTC und die Machbarkeitsstudie f\u00fcr neue, barrierefreie Verkehrsanlagen in der Sonnenstra\u00dfe.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Auf Antrag der gr\u00fcn-roten Koalition werden auch die sogenannte Tram Y Nord, die Feldmoching und das Lerchenauer Feld erschlie\u00dfen soll, zeitnah weiterverfolgt. Die Machbarkeitsstudien f\u00fcr die Tram Parkstadt Solln und die Tram Amalienburgstra\u00dfe-Freiham werden dagegen gestrichen, bleiben aber im st\u00e4dtischen Nahverkehrsplan.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">15 Projekte sollen auf einen Zeitraum nach 2030 verschoben werden, darunter unter anderem die Tram Wasserburger Landstra\u00dfe und die Bushaltestelle am Olympiasee. Auch mit der Verbesserung des Fahrstroms im Tram-Netz f\u00fcr leistungsf\u00e4higere Fahrzeuge kann die MVG noch warten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Um die Sparvorgaben der Stadtk\u00e4mmerei zu erf\u00fcllen, muss die Verwaltung auch beim Ausbau des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs bremsen. 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