{"id":305899,"date":"2025-07-30T15:18:12","date_gmt":"2025-07-30T15:18:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/305899\/"},"modified":"2025-07-30T15:18:12","modified_gmt":"2025-07-30T15:18:12","slug":"erdbeben-im-pazifik-vorsichtige-entwarnung-nach-tsunami-alarm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/305899\/","title":{"rendered":"Erdbeben im Pazifik: Vorsichtige Entwarnung nach Tsunami-Alarm"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 30.07.2025 16:23 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Eines der st\u00e4rksten Erdbeben seit Beginn der Messungen hat im Pazifik-Raum einen Tsunami-Alarm ausgel\u00f6st. Millionen Menschen wurden gewarnt. Tats\u00e4chlich kam es zu meterhohen Wellen, aber die Sch\u00e4den halten sich in Grenzen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEin schweres Erdbeben vor der Ostk\u00fcste Russlands hat teils meterhohe Tsunami-Wellen ausgel\u00f6st. Gr\u00f6\u00dfere Sch\u00e4den wurden aber nicht bekannt. Im Pazifik-Raum waren Millionen Menschen sofort gewarnt worden. In Japan starb eine Frau, die sich in Sicherheit bringen wollte, bei einem Autounfall. Inzwischen wurden die Warnungen vielerorts heruntergestuft oder vollst\u00e4ndig aufgehoben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Tsunami-Alarm war ausgel\u00f6st worden, nachdem sich vor der russischen Halbinsel Kamtschatka ein schweres Erdbeben ereignet hatte. Laut US-Erdbebenwarte USGS war es mit 8,8 das weltweit st\u00e4rkste seit der Katastrophe von Fukushima im M\u00e4rz 2011.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSeit Beginn der Messungen wurde es demnach \u00fcberhaupt nur von f\u00fcnf Beben \u00fcbertroffen.\u00a0Nach Angaben der Russischen Akademie der Wissenschaften lag das Zentrum in der offenen See, etwa 130 Kilometer vor der K\u00fcste und relativ tief unter dem Meeresboden.<\/p>\n<p>    Russland: Verletzte und \u00dcberschwemmungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm st\u00e4rksten betroffen war Russland mit der Inselgruppe der Kurilen sowie der Halbinsel Kamtschatka. Auf Kamtschatka kam es laut Beh\u00f6rden zu keinen bedeutenden Flutwellen, allerdings wurden infolge des Bebens mehrere Menschen verletzt. In der Regionalhauptstadt Petropawlowsk-Kamtschatski rannten laut Tass ver\u00e4ngstigte Menschen barfu\u00df ins Freie. Kleiderschr\u00e4nke st\u00fcrzten um, Autos rutschten \u00fcber wackelnde Stra\u00dfen. Die Geb\u00e4ude h\u00e4tten im Wesentlichen dem Beben standgehalten, hie\u00df es.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Paramuschir ist eine der russischen Kurilen-Inseln, die von den Tsunami-Wellen getroffen wurde.\n                    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Norden der Kurilen kam es zu \u00dcberschwemmungen.\u00a0 Medien berichteten von bis zu f\u00fcnf Meter hohen Wellen. Das Wasser drang laut Beh\u00f6rden auf der Insel Paramuschir 200 Meter ins Landesinnere ein.<\/p>\n<p>    Japan: Flutwelle an der Pazifikk\u00fcste<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Norden Japans liegt dem Erdbebengebiet geografisch mit am n\u00e4chsten. Mehr als zwei Millionen Menschen wurden aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. An der Pazifikk\u00fcste traf eine mehr als einen Meter hohe Flutwelle ein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der japanischen Pr\u00e4fektur Mie starb eine 58-j\u00e4hrige Autofahrerin bei einem Unfall. Laut \u00f6rtlichen Medienberichten hatte sie sich aufgrund der Tsunami-Warnung auf den Weg in h\u00f6her gelegene Gebiete gemacht. Sie st\u00fcrzte mit ihrem Wagen \u00fcber eine Klippe etwa 20 Meter in die Tiefe.<\/p>\n<p>    USA: Str\u00e4nde evakuiert, Menschen bringen sich in Sicherheit<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Beben mit den folgenden Tsunami-Wellen versetzte auch die USA von Hawaii \u00fcber Alaska bis Kalifornien im Alarmzustand: Auf dem Archipel Hawaii erreichte die h\u00f6chste Flutwelle erreichte laut dem TV-Sender CNN 1,50 Meter. Str\u00e4nde waren dort zuvor evakuiert worden. Alle H\u00e4fen wurden f\u00fcr den Schiffsverkehr gesperrt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEntlang der US-Westk\u00fcste wie etwa in Kalifornien warnten Beh\u00f6rden vor den Wellen und riefen Bewohner einiger Orte auf, sich in h\u00f6hergelegene Gebiete zu begeben. Alaska stellte sich ebenfalls auf h\u00f6here Wellen ein, auch f\u00fcr die kanadische Westk\u00fcstenprovinz British Columbia galt besondere Vorsicht in K\u00fcstenn\u00e4he.\u00a0<\/p>\n<p>    Warnungen auch in anderen Regionen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMehrere L\u00e4nder Lateinamerikas mit K\u00fcsten am Pazifik gaben ebenfalls Warnungen vor Flutwellen heraus, darunter etwa Mexiko, Guatemala, Ecuador, Peru und Chile.\u00a0 China und die Philippinen hoben am Nachmittag (Ortszeit) die Tsunami-Warnungen wieder auf. Indonesien meldete derweil kleinere Tsunamiwellen.<\/p>\n<p>    Zahlreiche Nachbeben<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuf das starke Beben vor der russischen Ostk\u00fcste folgten einige Nachbeben, eines davon hatte die St\u00e4rke 6,9, ein anderes die St\u00e4rke 6,3. Das Katastrophenschutzministerium in Kamtschatka erkl\u00e4rte, es k\u00f6nnten neue Tsunamis in der Awatscha-Bucht ausgel\u00f6st werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch muss bei einem Tsunami die erste Welle nicht die heftigste sein. Eine Katastrophe k\u00f6nnte sich in Stufen aufbauen. Falls es also zun\u00e4chst unter einem Meter bleibt, ist damit noch keine Entwarnung verbunden, worauf auch die Beh\u00f6rden unerm\u00fcdlich hinweisen.\u00a0<\/p>\n<p>    Erinnerungen an Tsunami-Katastrophe 2004<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der s\u00fcdostasiatischen Region riefen die Tsunami-Warnungen bei sicher nicht wenigen Menschen schlimme Erinnerungen wach: Am 26. Dezember 2004 hatte ein gewaltiges Beben der St\u00e4rke 9,1 vor der K\u00fcste von Sumatra eine riesige Flutwelle ausgel\u00f6st. Neben Indonesien gab es damals auch zahlreiche Opfer in anderen L\u00e4ndern, von Thailand \u00fcber Indien bis Tansania. Etwa 230.000 Menschen <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/tsunami-gedenken-110.html\" title=\"Tsunami vor 20 Jahren: Sirene erklingt im Gedenken an die Opfer\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">kamen ums Leben<\/a>. Als Konsequenz wurden Fr\u00fchwarnsysteme massiv ausgebaut.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 30.07.2025 16:23 Uhr Eines der st\u00e4rksten Erdbeben seit Beginn der Messungen hat im Pazifik-Raum einen Tsunami-Alarm ausgel\u00f6st.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":305900,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,22,30,13,14,15,651,307,12,42837],"class_list":{"0":"post-305899","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-erdbeben","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-pazifik","18":"tag-russland","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-tsunami"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114942856773250251","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/305899","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=305899"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/305899\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/305900"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=305899"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=305899"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=305899"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}