{"id":305960,"date":"2025-07-30T15:52:14","date_gmt":"2025-07-30T15:52:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/305960\/"},"modified":"2025-07-30T15:52:14","modified_gmt":"2025-07-30T15:52:14","slug":"skandal-im-berliner-einwanderungsamt-razzien-wegen-bestechung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/305960\/","title":{"rendered":"Skandal im Berliner Einwanderungsamt: Razzien wegen Bestechung"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-sans font-medium\">Berlin. Das Berliner Landesamt f\u00fcr Einwanderung (LEA) steht wegen \u201eTurbo-Einb\u00fcrgerungen\u201c in der Kritik. Nun bahnt sich ein weiterer Skandal an.<\/p>\n<p>Seit Wochen bricht die Kritik am Berliner Landesamt f\u00fcr Einwanderung (LEA) nicht ab. Unionspolitiker hatten der Beh\u00f6rde zuletzt vorgeworfen, <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article409586797\/kai-wegner-verteidigt-online-einbuergerungen-in-berlin.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1753360678\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft in \u201eTurbo-Verfahren\u201c digital und ohne ausreichende Sicherheitspr\u00fcfung zu \u201everscherbeln\u201c<\/a>. Nun ersch\u00fcttert ein weiterer Skandal das Haus von Leiter\u00a0Engelhard Mazanke. Wie die <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/staatsanwaltschaft\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Berliner Staatsanwaltschaft<\/a> dieser Redaktion best\u00e4tigte, kam es im Juni zu mehreren Razzien durch die <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/polizei-berlin\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Polizei<\/a> bei Lea-Mitarbeitern. Der Vorwurf: Bestechlichkeit. Zuerst hatte die \u201eBild\u201c-Zeitung berichtet. <\/p>\n<p>   Morgenpost Sp\u00e4ti<\/p>\n<p class=\"text-body2 mt-2\">Hier steckt alles drin: Ihr Berlin-Update zum Feierabend \u2013 montags bis freitags um 18 Uhr.<\/p>\n<p class=\"text-caption text-copy-secondary\">\n          Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/>\n          <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/service\/newsletter-adconsent\" class=\"text-overline text-copy-accent-negative dark:underline\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Werbevereinbarung<\/a><br \/>\n          zu.\n        <\/p>\n<p>Durchsucht wurden demnach am 19. Juni drei Wohnungen und auch ein Dienstzimmer. Die betroffenen Mitarbeiter <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article407251965\/so-oft-wird-in-berlin-wegen-korruption-ermittelt.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" data-paid-status=\"premium\" data-article-publish-date=\"1726414080\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">sollen gegen Bezahlung Termine angeboten haben<\/a>. Laut \u201eBild\u201c informierte Landesamtschef Mazanke seine Mitarbeiter beh\u00f6rdenintern \u00fcber die \u201eErmittlungen wegen des Verdachts auf Terminvergabe gegen Entgelt\u201c. Das Blatt zitiert: \u201eHeute fr\u00fch wurde ein B\u00fcro im Referat E6 durch das Landeskriminalamt durchsucht\u201c. Nach einer Anzeige des Anti-Korruptionsbeauftragten werde gegen eine Kollegin ermittelt.<\/p>\n<p>   Zuletzt verschaffte ein Mann einer Familie eine illegale Einb\u00fcrgerung   <\/p>\n<p>Es ist nicht die erste mutma\u00dfliche Verfehlung, die in diesem Jahr f\u00fcr Schlagzeilen sorgte. Am 17. Juli durchsuchte die Staatsanwaltschaft die Wohnung eines weiteren Mitarbeiters, nachdem er einer Familie aus Nordmazedonien\u00a0eine Einb\u00fcrgerung illegal verschafft\u00a0haben soll. Der Mitarbeiter hatte demnach dem Versprechen der Frau geglaubt, wenn sie eingeb\u00fcrgert sei, trenne sie sich von ihrem Gatten und ziehe zu ihm.<\/p>\n<p>Nachdem der Beschuldigte die Einb\u00fcrgerungsurkunden gefertigt, mit falschem Namen unterschrieben, ein fremdes Siegel verwandt und der Familie ausgeh\u00e4ndigt haben soll, habe er zudem unter missbr\u00e4uchlicher Nutzung des Zugangs eines seiner Kollegen im Anschluss deren Ausl\u00e4nderakten gel\u00f6scht, so der Vorwurf weiter. Die erfolgte Einb\u00fcrgerung ist damit unwirksam. <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/iris-spranger\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Innensenatorin Iris Spranger (SPD)<\/a> hatte zuletzt betont, dass man dem Mann nur durch das neue, viel kritisierte Online-Verfahren auf die Schliche gekommen war.<\/p>\n<p>  Kai Wegner (CDU) stellte sich zuletzt hinter das LEA  <\/p>\n<p>Die erneuten Durchsuchungen setzen derweil auch <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/kai-wegner\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Berlins Regierenden B\u00fcrgermeister Kai Wegner (CDU)<\/a> unter Druck. Vergangenen Donnerstag hatte sich Wegner nach anhaltender Kritik aus seiner eigenen Bundespartei demonstrativ vor Mazanke und seine Beh\u00f6rde gestellt. \u201eIch habe mich bei meinem Besuch davon \u00fcberzeugen k\u00f6nnen, dass die Anforderungen und Sicherheitsstandards <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article409479962\/massive-steigerung-bei-einbuergerungen-so-reagiert-berlins-senat.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1752151590\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">im digitalen Verfahren<\/a> gepr\u00fcft und sichergestellt werden\u201c, hatte der Christdemokrat betont. Ihm sei zudem nicht die Quantit\u00e4t, sondern die Qualit\u00e4t der Einb\u00fcrgerung wichtig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin. Das Berliner Landesamt f\u00fcr Einwanderung (LEA) steht wegen \u201eTurbo-Einb\u00fcrgerungen\u201c in der Kritik. 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