{"id":30617,"date":"2025-04-14T06:45:09","date_gmt":"2025-04-14T06:45:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/30617\/"},"modified":"2025-04-14T06:45:09","modified_gmt":"2025-04-14T06:45:09","slug":"russland-iran-china-trump-will-deals-mit-den-mega-despoten-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/30617\/","title":{"rendered":"Russland, Iran, China: Trump will Deals mit den Mega-Despoten | Politik"},"content":{"rendered":"<p><b>Gestern Russland, heute Nahost, morgen <\/b><a href=\"https:\/\/www.bild.de\/news\/ausland\/china\/thema-china-alle-infos-80032882.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><b>China<\/b><\/a><b>? Donald Trump pokert. Nicht mit Chips, sondern mit der Weltordnung. Teils \u00f6ffentlich, teils geheim l\u00e4sst er mit allen gro\u00dfen Gegnern Amerikas verhandeln.<\/b><\/p>\n<p>Er hat einen Handelskrieg mit China losgebrochen. Er f\u00fchrt Friedensverhandlungen mit dem Kreml. Und er will einen neuen Atom-Deal mit dem iranischen Regime.<\/p>\n<p>Sein Ziel: ein globales Geflecht an Einzeldeals, das Amerikas Interessen sichert \u2013 und seinen eigenen Anspruch als \u201eDealmaker\u201c unterstreicht.<\/p>\n<p>Dabei setzt <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/leute\/donald-trump\/thema-donald-trump-alle-infos-80018378.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Trump<\/a> auf einen Mann, der vor seiner Pr\u00e4sidentschaft kaum \u00f6ffentlich in Erscheinung trat: Steve Witkoff, Vertrauter des Pr\u00e4sidenten und Sondergesandter f\u00fcr heikle Gespr\u00e4che.<\/p>\n<p>Lesen Sie auch<\/p>\n<p><b>Diplomatenlegende Wolfgang Ischinger (79) sagt zu BILD: \u201eDie Rolle Wittkoffs ist freilich nicht die des klassischen Unterh\u00e4ndlers mit Expertenwissen, Delegation und Verhandlungsmandat, sondern die des Sondierers.\u201c<\/b><\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e Konkrete Ergebnisse? Fehlanzeige. Zwar besetzte Russland seinen Botschaftsposten in Washington nach f\u00fcnf Monaten Leere neu, um die gegenseitigen Beziehungen zu verbessern. In allen wesentlichen Krisen \u2013 Ukraine, Iran, Handelskrieg mit China \u2013 bleibt es bei indirekten Kontakten, ohne substanziellen Fortschritt. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Auf diesem von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik ver\u00f6ffentlichten Foto, geben sich der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin und der Sondergesandte von US-Pr\u00e4sident Trump, Steve Witkoff, die Hand\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/21a16cf9622020ee6fb931a54a52a781,820ab7ab\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Auf diesem von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik ver\u00f6ffentlichten Foto geben sich der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin (72) und der Sondergesandte von US-Pr\u00e4sident Trump, Steve Witkoff (68), die Hand<\/p>\n<p>Foto: Gavriil Grigorov\/Pool Sputnik Kremlin\/AP\/dpa<\/p>\n<p>Ischinger erkl\u00e4rt die Trump-Methode<\/p>\n<p>\u201eDa diese Sondierungen bisher im Format von sogenannten Proximity-Talks stattfinden, also als indirekte Verhandlungen, sind konkrete und schriftlich festzuhaltende Ergebnisse auch nur ganz besonders schwer zu erzielen\u201c, so Ischinger.<\/p>\n<p><b>Der Vorteil f\u00fcr Trump: Er kann sondieren, ohne sich festzulegen. \u201eSolche Sondierungsformate k\u00f6nnen ohne Weiteres fortgesetzt werden, ohne dass etwa ein Scheitern erkl\u00e4rt werden muss.\u201c<\/b><\/p>\n<p>Der Nachteil: Russland und Iran nutzen die Gespr\u00e4che, um Zeit zu gewinnen \u2013 oder neue Forderungen zu stellen. Und: \u201eDie USA f\u00fchren diese Sondierungsgespr\u00e4che ohne Einbeziehung ihrer europ\u00e4ischen und anderen Partner\u201c, warnt Ischinger. Das k\u00f6nnte sp\u00e4ter bei der Umsetzung zum ernsten Problem werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Wolfgang Ischinger ist Pr\u00e4sident der Stiftung der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/04de0de2d9ffdc21d74406633a28bfac,2f7f899f\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Wolfgang Ischinger (79) ist Pr\u00e4sident der Stiftung der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz<\/p>\n<p>Foto: Christoph Soeder\/dpa<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Witkoff sondiert, denkt Trump gr\u00f6\u00dfer: Er will geopolitische Bl\u00f6cke aufbrechen, allen voran die strategische Achse zwischen Russland und China. <\/p>\n<p><b>Der USA-Experte Josef Braml erkl\u00e4rt: \u201eDank der westlichen Sanktionen ist Russland derzeit stark von China abh\u00e4ngig.\u201c Doch diese Partnerschaft sei nicht frei von Spannungen. \u201eTrump versucht auszunutzen, dass Russland und China historisch ein gewisses Misstrauen zueinander haben\u201c, so Braml. <\/b><\/p>\n<p>Moskau gef\u00e4llt die Rolle des \u201eJuniorpartners\u201c nicht \u2013 genau da setzt Trump an. Mit wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Angeboten will er Russland eine Alternative zur Abh\u00e4ngigkeit von Peking bieten.<\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e Der m\u00f6gliche Preis, den prim\u00e4r Europa zu z\u00e4hlen h\u00e4tte: Zugest\u00e4ndnisse im Ukraine-Krieg. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Auch mit Irans Au\u00dfenminister Abbas Araghchi verhandelte Witkoff am Wochenende (indirekt) im Oman\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/d57b47c88b58f69e269304ee9bfbb802,8d58b1b0\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Auch mit Irans Au\u00dfenminister Abbas Araghchi (62) verhandelte Witkoff am Wochenende (indirekt) im Oman<\/p>\n<p>Foto: EVELYN HOCKSTEIN AMER HILABI\/AFP<\/p>\n<p><b>\u201eTrump strebt eine schnelle Beendigung des Ukraine-Kriegs an, m\u00f6glicherweise durch Zugest\u00e4ndnisse an Russland, wie die Anerkennung von Gebietsanspr\u00fcchen (z. B. Krim und Donbas)\u201c, sagt Braml. F\u00fcr Moskau w\u00e4re das ein geopolitischer Teilerfolg \u2013 und ein Anreiz, sich vorsichtig von China zu l\u00f6sen.<\/b><\/p>\n<p>Lesen Sie auch<\/p>\n<p>Was Trump betreibt, ist kein Masterplan, aber hat Methode: Mit parallelen Gespr\u00e4chen an mehreren Fronten schafft er Druck, Optionen \u2013 und Verwirrung. <\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e Jede Ann\u00e4herung an Russland k\u00f6nnte Auswirkungen auf die Gespr\u00e4che mit Iran haben. Jede Bewegung im Nahen Osten k\u00f6nnte wiederum China unter Zugzwang setzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gestern Russland, heute Nahost, morgen China? Donald Trump pokert. Nicht mit Chips, sondern mit der Weltordnung. 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