{"id":306301,"date":"2025-07-30T18:53:13","date_gmt":"2025-07-30T18:53:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/306301\/"},"modified":"2025-07-30T18:53:13","modified_gmt":"2025-07-30T18:53:13","slug":"student-aus-kronshagen-erlebt-in-tokio-folgen-von-seebeben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/306301\/","title":{"rendered":"Student aus Kronshagen erlebt in Tokio Folgen von Seebeben"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Tokio. \u201eMein Handy vibriert alle f\u00fcnf Minuten mit Tsunami-Warnungen vom Nachrichtensender NHK.\u201c Der Student Tim Seppelfricke aus Kronshagen ist gerade in Japan. Er ist Mitglied der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Schleswig-Holstein und seit seiner Jugend an Japan interessiert. F\u00fcr ein Auslandssemester kam er Ende M\u00e4rz nach Tokio. Ein Traum wurde f\u00fcr ihn wahr. Doch seinen Aufenthalt hat er sich anders vorgestellt. Eine Naturkatastrophe im Pazifik-Raum hat am Mittwoch auch Japan mit Wucht getroffen. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die Auswirkungen eines schweren Erdbebens nahe der russischen Halbinsel Kamtschatka haben am Mittwochvormittag (Ortszeit) die rund 1900 Kilometer entfernte Ostk\u00fcste von Japan, die nahe der n\u00f6rdlichsten Halbinsel Hokkaido beginnt, getroffen. Das Seebeben ist das weltweit schwerste Erdbeben seit der Naturkatastrophe von Fukushima 2011. \u201eIn den K\u00fcstenregionen herrscht totales Chaos. Viele kommen nicht nach Hause, weil die Z\u00fcge ausfallen, und vor den Taxis gibt es riesige Schlangen\u201c, berichtet der junge Student \u00fcber den Messenger Whatsapp.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Seppelfricke lebt seit Ende M\u00e4rz in einem Studentenwohnheim in Tokio und hat dort regelm\u00e4\u00dfig Kontakt zu japanischen Studenten, mit denen er sich austauscht. Er berichtet: Nach dem Beben gibt es f\u00fcr alle Menschen dort nur noch ein Thema. Auch wenn von der Naturkatastrophe in der Hauptstadt Tokio selbst nichts zu sp\u00fcren war, ist die Stimmung unter den jungen Menschen auch dort bedr\u00fcckt. <\/p>\n<p>Erdbeben im Pazifik-Raum weckt b\u00f6se Erinnerungen an Fukushima <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">In vielen Japanern ruft das Beben mit einer St\u00e4rke von 8,8 b\u00f6se Erinnerungen an den verheerenden Tsunami im Jahr 2011 in Fukushima hervor. \u201eEin japanischer Student sagte eben zu mir, dass er besorgt ist, weil die Flutwellen so hoch sind\u201c, erz\u00e4hlt Seppelfricke. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Japans Beh\u00f6rden stuften zwischenzeitlich ihre Warnungen in Bezug auf den erwarteten Tsunami hoch. Wo anf\u00e4nglich lediglich Flutwellen in H\u00f6he von 50 bis 60 Zentimetern gemessen wurden, erreichten die h\u00f6chsten Wellen am Nachmittag bis zu drei Meter, wie der japanische Fernsehsender NHK berichtet. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die H\u00f6he der Wellen ging am Abend zun\u00e4chst auf einen Meter zur\u00fcck. Bekannt ist: Bei einem Tsunami muss die erste Welle nicht die schwerste sein. Seine Wellen k\u00f6nnen sich stufenweise aufbauen. Der Tsumani und seine m\u00f6glichen Folgen sind dennoch allerorts in Japan jetzt das dominierende Thema, so Seppelfricke. Denn noch ist unklar, ob das Schlimmste bereits vorbei ist oder weitere kaum kalkulierbare Gefahren auf Japan zukommen.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Seppelfricke sagt, dass er ungeachtet der Naturkatastrophe in Japan bleiben wolle. Im Anschluss an sein Auslandssemester hat er ein Praktikum im Land geplant. Er werde voraussichtlich erst im September 2026 nach Deutschland zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-5u8rgl-0 cBUuy\">KN<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Tokio. \u201eMein Handy vibriert alle f\u00fcnf Minuten mit Tsunami-Warnungen vom Nachrichtensender NHK.\u201c Der Student Tim Seppelfricke aus Kronshagen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":306302,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1852],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,13,4949,14,15,12,1971],"class_list":{"0":"post-306301","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kiel","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-kiel","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-schleswig-holstein"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114943702216502447","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/306301","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=306301"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/306301\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/306302"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=306301"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=306301"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=306301"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}