{"id":306352,"date":"2025-07-30T19:24:22","date_gmt":"2025-07-30T19:24:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/306352\/"},"modified":"2025-07-30T19:24:22","modified_gmt":"2025-07-30T19:24:22","slug":"bonn-netzagentur-beendet-streit-um-doppelten-glasfaserausbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/306352\/","title":{"rendered":"Bonn | Netzagentur beendet Streit um doppelten Glasfaserausbau"},"content":{"rendered":"<p>Bonn (dpa) &#8211; Im Streit um das Wettbewerbsverhalten der Deutschen Telekom beim Ausbau des Glasfasernetzes in Deutschland hat sich die Bundesnetzagentur an die Seite des Bonner Telekommunikationsriesen geschlagen. Die Beh\u00f6rde ver\u00f6ffentlichte den Abschlussbericht der Monitoringstelle zur Erfassung von doppelten Glasfaserausbauvorhaben. Danach wurden zwar 539 F\u00e4lle von Doppelausbau gemeldet. Aus den Meldungen der Akteure seien jedoch \u00abkeine belastbaren R\u00fcckschl\u00fcsse\u00bb m\u00f6glich gewesen. Der Betrieb der Monitoringstelle werde eingestellt.\u00a0<\/p>\n<p>Streit um \u00ab\u00dcberbau\u00bb<\/p>\n<p>Beim Streit um den sogenannten \u00ab\u00dcberbau\u00bb beim Glasfaserausbau in Deutschland geht es darum, dass mehrere Netzbetreiber (tats\u00e4chlich oder vermeintlich) in denselben Gebieten Glasfasernetze verlegen oder deren Ausbau ank\u00fcndigen. Die Wettbewerber der Deutschen Telekom werfen dem Konzern vor, dass dort, wo schon ein Unternehmen Glasfaserleitungen gebaut hat oder konkrete Ausbaupl\u00e4ne bestehen, die Telekom ebenfalls ausbaue oder den Ausbau plane.<\/p>\n<p>Nach Ansicht der Kritiker nutzt die Deutschen Telekom gezielt ihre Marktstellung, um durch den \u00dcberbau die Gesch\u00e4ftsmodelle der Konkurrenz zu torpedieren und Marktanteile zu sichern. Schon die blo\u00dfe Ank\u00fcndigung eines \u00dcberbaus kann laut Branchenverb\u00e4nden Ausbauinitiativen alternativer Anbieter stoppen, weil ihre Investitionen pl\u00f6tzlich unsicher erscheinen.<\/p>\n<p>\u00abLeere Ausbauank\u00fcndigungen sehr selten\u00bb<\/p>\n<p>Die Bundesnetzagentur sagte jedoch, die F\u00e4lle m\u00f6glicher \u00ableerer\u00bb Ausbauank\u00fcndigungen seien \u00absehr selten\u00bb gewesen. \u00abHierbei spielte es keine Rolle, ob das zweite Unternehmen die Telekom oder einer ihrer Wettbewerber war.\u00bb<\/p>\n<p>Nachdem die Monitoringstelle eingestellt wurde, k\u00f6nnen sich Unternehmen weiterhin bei der Beschlusskammer 3 der Bundesnetzagentur beschweren. Allerdings m\u00fcssen Vorw\u00fcrfe dort konkret belegt und k\u00f6nnen nicht \u00abeinfach in den Raum gestellt werden\u00bb.<\/p>\n<p>Telekom: \u00abSchein-Debatte zum Thema \u00dcberbau\u00bb<\/p>\n<p>Die Deutsche Telekom sieht sich durch den Abschlussbericht der Bundesnetzagentur in ihrer Haltung best\u00e4tigt. \u00abDas Ergebnis der Pr\u00fcfung belegt, was wir in den vergangenen Jahren immer wieder gesagt haben: Wir f\u00fchren eine Schein-Debatte zum Thema \u00dcberbau\u00bb, sagte Wolfgang Kopf, Leiter Politik und Regulierung bei der Deutschen Telekom. Die massiven Vorw\u00fcrfe der Wettbewerber h\u00e4tten der Tatsachen\u00fcberpr\u00fcfung nicht standgehalten. \u00abJetzt sollten wir uns auf die wichtigen Themen des Glasfaserausbaus konzentrieren: Das sind schnellere Genehmigungsverfahren und der Glasfaserausbau bis in die Wohnungen.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bonn (dpa) &#8211; Im Streit um das Wettbewerbsverhalten der Deutschen Telekom beim Ausbau des Glasfasernetzes in Deutschland hat&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":306353,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1842],"tags":[1741,3364,29,30,15329,198,1209,3795],"class_list":{"0":"post-306352","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bonn","8":"tag-bonn","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-glasfaser","13":"tag-internet","14":"tag-nordrhein-westfalen","15":"tag-telekommunikation"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114943823991000676","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/306352","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=306352"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/306352\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/306353"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=306352"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=306352"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=306352"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}