{"id":306533,"date":"2025-07-30T21:09:10","date_gmt":"2025-07-30T21:09:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/306533\/"},"modified":"2025-07-30T21:09:10","modified_gmt":"2025-07-30T21:09:10","slug":"massive-kritik-von-unternehmern-an-regierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/306533\/","title":{"rendered":"Massive Kritik von Unternehmern an Regierung"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Klartext aus der Wirtschaft: Mit den laufenden Kabinettsberatungen zum Bundeshaushalt 2026 sind die Unternehmer Baden-W\u00fcrttemberg (UBW) alles andere als einverstanden. So erkl\u00e4rt UBW-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Oliver Barta nun in Stuttgart: \u201eDer Entwurf des Bundeshaushalts ist ein sozialpolitischer Offenbarungseid.\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">In der gesetzlichen Krankenversicherung seien die Reserven aufgezehrt. Das Defizit wachse wie auch in der sozialen Pflegeversicherung. \u201eDie L\u00f6cher werden provisorisch mit Darlehen gestopft, das hei\u00dft, die Probleme werden in die Zukunft verschoben\u201c, kritisiert der Unternehmervertreter unmissverst\u00e4ndlich. Auch die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit komme nur noch mit Darlehen des Bundes \u00fcber die Runden.<\/p>\n<p>Keine \u201eL\u00f6sungsans\u00e4tze oder entschlossenen Schritte\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">\u201eDie Finanzlage der Rentenversicherung wird als solide sch\u00f6ngeredet, der demografische Tsunami, der auf uns zurollt, jedoch schlicht ignoriert\u201c, sagt Barta. Suche man nach L\u00f6sungsans\u00e4tzen oder gar entschlossenen Schritten, wie die Finanzlage der Sozialversicherungszweige stabilisiert werden k\u00f6nnte, werde man jedoch nicht f\u00fcndig, so der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer weiter. \u201eAu\u00dfer der Ank\u00fcndigung von Kommissionen hat die Regierungskoalition hierzu noch nichts Z\u00e4hlbares auf den Weg gebracht. Und selbst die sollen teils \u2013 bei der Rente \u2013 Vorschl\u00e4ge erst bis zur Mitte der Legislatur erarbeiten. Dass die Koalition dann noch die Kraft f\u00fcr unbequeme Reformen aufbringen wird, darf bezweifelt werden\u201c, wird Barta in einer Pressemitteilung der UBW zitiert.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">\u201eStatt konsequent auf weitere Leistungsausweitungen zu verzichten, \u00fcberf\u00e4llige Strukturreformen anzugehen und alle versicherungsfremden Leistungen konsequent aus Bundes- statt aus Beitragsmitteln zu finanzieren, h\u00e4lt die Koalition unverantwortlich an teuren Sozialversprechen wie dem mehr als 200 Milliarden Euro schweren Rentenpaket, der M\u00fctterrente und an Fr\u00fchverrentungsanreizen fest\u201c, kritisiert der UBW-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Die logische Folge sei, dass die Beitr\u00e4ge \u201eschon in absehbarer Zeit deutlich ansteigen und sich innerhalb der n\u00e4chsten zehn 2Jahre der 50-Prozent-Schallmauer ann\u00e4hern werden\u201c.<\/p>\n<p>Kritik: \u201eVers\u00fcndigung an k\u00fcnftigen Generationen\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Arbeit in Deutschland werde so weiter verteuert, die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Unternehmen massiv bedroht. \u201eDeshalb sind die positiven Ans\u00e4tze im Haushalt, die angek\u00fcndigten Rekordinvestitionen und Entlastungen f\u00fcr die Wirtschaft, auch nur ein schwacher Trost, denn sie werden durch diese bedrohliche Entwicklung in der sozialen Sicherung komplett konterkariert\u201c, konstatiert Barta.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Gerade nach dem f\u00fcr die deutsche Wirtschaft \u201e\u00e4u\u00dferst ung\u00fcnstigen\u201c Zoll-Deal der EU mit den USA sollte die Bundesregierung endlich den Mut aufbringen, noch einmal auf das Gesamttableau ihrer Politik draufzuschauen und dann den Kurs dringend korrigieren. \u201eEin \u201aWeiter so\u201b k\u00e4me einer Realit\u00e4tsverweigerung in Vogel-Strau\u00df-Manier gleich und w\u00fcrde uns nicht nur schon in absehbarer Zeit teuer zu stehen kommen, sondern w\u00e4re auch eine Vers\u00fcndigung an k\u00fcnftigen Generationen, die am Ende die gesamte Zeche zahlen m\u00fcssten\u201c, gibt Barta zu bedenken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Klartext aus der Wirtschaft: Mit den laufenden Kabinettsberatungen zum Bundeshaushalt 2026 sind die Unternehmer Baden-W\u00fcrttemberg (UBW) alles andere&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":306534,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[75234,242,26335,1634,18062,65449,1173,3364,29,22845,666,30,1109,1229,48849,9221,33803,139,379,1620,88548,1458,1586,1441,16414,27822],"class_list":{"0":"post-306533","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-verschuldung","9":"tag-242","10":"tag-ausgaben","11":"tag-baden-wuerttemberg","12":"tag-budget","13":"tag-bundeshaushalt","14":"tag-bundesregierung","15":"tag-de","16":"tag-deutschland","17":"tag-entwurf","18":"tag-geld","19":"tag-germany","20":"tag-haushalt","21":"tag-kritik","22":"tag-loecher","23":"tag-pflege","24":"tag-planung","25":"tag-regierung","26":"tag-rente","27":"tag-schulden","28":"tag-sozialausgaben","29":"tag-soziales","30":"tag-staatshaushalt","31":"tag-stuttgart","32":"tag-suedwesten","33":"tag-unternehmer"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114944236849105094","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/306533","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=306533"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/306533\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/306534"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=306533"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=306533"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=306533"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}