{"id":306880,"date":"2025-07-31T00:18:10","date_gmt":"2025-07-31T00:18:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/306880\/"},"modified":"2025-07-31T00:18:10","modified_gmt":"2025-07-31T00:18:10","slug":"leichnam-auf-5700-metern-hoehe-das-machte-die-bergung-von-laura-dahlmeier-quasi-unmoeglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/306880\/","title":{"rendered":"Leichnam auf 5700 Metern H\u00f6he: Das machte die Bergung von Laura Dahlmeier quasi unm\u00f6glich"},"content":{"rendered":"<p>                    Leichnam auf 5700 Metern H\u00f6he<br \/>\n                Das machte die Bergung von Laura Dahlmeier quasi unm\u00f6glich<\/p>\n<p>\t\t\t\t              31.07.2025, 00:02 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Nach ihrer Biathlon-Karriere widmet sich Laura Dahlmeier ihrer gro\u00dfen Leidenschaft: dem Bergsteigen. In Pakistan starb sie jetzt auf fast 6000 Metern H\u00f6he nachdem sie von einem Steinschlag getroffen wurde. Gleich mehrere Faktoren erschweren es, die Leiche der 31-J\u00e4hrigen zu erreichen. <\/strong><\/p>\n<p>Als Laura Dahlmeier am Montag bei einem Abseilman\u00f6ver im pakistanischen Karakorum-Gebirge von einem Steinschlag getroffen wird, ist die 31-J\u00e4hrige vermutlich sofort oder unmittelbar sp\u00e4ter tot. Davon geht ihr Management aus. Dahlmeiers Seilpartnerin, die das Ungl\u00fcck mit ansehen musste und einen Notruf absetzte, konnte der fr\u00fcheren Weltklasse-Biathletin nicht helfen. Auch eine Bergung war ihr trotz stundenlangen Bem\u00fchens nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Der Leichnam Dahlmeiers verbleibt auf rund 5700 Metern H\u00f6he. Am Dienstagmorgen konnte bei einem \u00dcberflug des Milit\u00e4rs Dahlmeier gesichtet werden, aber ohne dass Lebenszeichen festgestellt wurden, wie ihr Management mitteilte. &#8222;Aufgrund technischer und bergetechnischer Limitierungen des Hubschraubers konnte eine Rettung aus der Luft nicht durchgef\u00fchrt werden.&#8220;<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfes Problem spielt dabei die H\u00f6he, die besonders leistungsstarke und spezielle Hubschrauber erforderlich macht. &#8222;Je h\u00f6her die Maschine fliegen muss, desto geringer wird ihre Leistung. Dann braucht man nat\u00fcrlich Piloten und ein Team, das sich in so steilen Gebirgen mit Bergrettungen auskennt&#8220;, sagte der Bergf\u00fchrer Richard Lehner der &#8222;Zeit&#8220;. <\/p>\n<p>Hohes Risiko f\u00fcr Steinschlag im Karakorum-Gebirge<\/p>\n<p>&#8222;Auch eine terrestrische Rettung war wegen der anhaltenden Steinschlaggefahr und der objektiven Gefahren am Unfallort nicht m\u00f6glich&#8220;, hei\u00dft es in der Stellungnahme des Managements. Das Risiko f\u00fcr Steinschl\u00e4ge sei im Karakorum-Gebirge in diesem Sommer extrem hoch gewesen, sagte Berg- und Sportexperte Stefan Nestler der ARD. Grund daf\u00fcr sind hohe Temperaturen und ausbleibender Niederschlag.<\/p>\n<p>Theoretisch sei es aber m\u00f6glich, eine Person vom Basislager aus innerhalb von einem Tag aus einer H\u00f6he von 5700 Metern abzutransportieren, berichtet der &#8222;Spiegel&#8220; unter Berufung auf Bergsteiger, die mit der Region vertraut sind. Daf\u00fcr w\u00fcrde dann eine Trage verwendet. <\/p>\n<p>Gleichzeitig erschweren auch die politischen Gegebenheiten in Pakistan Rettungsversuche. Es handle sich bei der Region um &#8222;eine politisch total brisante Gegend&#8220;, sagte Nestler. Nur das pakistanische Milit\u00e4r d\u00fcrfe dort Rettungsfl\u00fcge durchf\u00fchren. Das erschwert und verlangsamt Hilfsaktionen.<\/p>\n<p> Witterungsbedingungen halten Helikopter am Boden <\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen halten schlechte Witterungsbedingungen die Helikopter am Boden. &#8222;Man muss auf Sicht fliegen k\u00f6nnen, also mindestens 500 bis 600 Meter weit sehen k\u00f6nnen. Dann kommen in den Bergen immer die Winde dazu, die durch das Gebirge nicht leicht einzusch\u00e4tzen sind&#8220;, so Lehner. <\/p>\n<p>&#8222;Es war Laura Dahlmeiers ausdr\u00fccklicher und niedergeschriebener Wille, dass in einem Fall wie diesem niemand sein Leben riskieren darf, um sie zu bergen. Ihr Wunsch war es, ihren Leichnam in diesem Fall am Berg zur\u00fcckzulassen. Dies ist auch im Sinne der Angeh\u00f6rigen, die au\u00dferdem ausdr\u00fccklich darum bitten, Lauras letzten Wunsch zu respektieren&#8220;, schreibt das Management.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re &#8222;eine Unmenschlichkeit, das eigene Leben aufs Spiel zu setzen, wenn das zweite Leben nicht mehr rettbar ist&#8220;, sagte der erfahrene Extrembergsteiger <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Das-machte-die-Bergung-von-Laura-Dahlmeier-quasi-unmoeglich-article25935741.html\/Messner: &quot;Laila Peak ist sehr schwierig zu klettern&quot;\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Reinhold Messner<\/a> im Gespr\u00e4ch mit RTL\/ntv in Bezug auf Dahlmeiers Seilpartnerin. Dahlmeier habe einen klaren Katalog hinterlassen, der besage, dass man kein Menschenleben riskieren solle, um sie aus dieser Situation herauszuholen. &#8222;Diese Haltung finde ich gro\u00dfartig. Der Beweis daf\u00fcr, dass sie das, was sie getan hat, auch geistig durchschaut hat.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Leichnam auf 5700 Metern H\u00f6he Das machte die Bergung von Laura Dahlmeier quasi unm\u00f6glich 31.07.2025, 00:02 Uhr Artikel&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":306881,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[29,30,13,984,88039,14,15,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-306880","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-headlines","11":"tag-international","12":"tag-laura-dahlmeier","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114944980002198241","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/306880","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=306880"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/306880\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/306881"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=306880"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=306880"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=306880"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}