{"id":307169,"date":"2025-07-31T03:01:09","date_gmt":"2025-07-31T03:01:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/307169\/"},"modified":"2025-07-31T03:01:09","modified_gmt":"2025-07-31T03:01:09","slug":"personal-und-materialschlacht-hunderte-suchen-vermissten-nach-absturz-von-bundeswehr-hubschrauber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/307169\/","title":{"rendered":"&#8222;Personal- und Materialschlacht&#8220;: Hunderte suchen Vermissten nach Absturz von Bundeswehr-Hubschrauber"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Personal- und Materialschlacht&#8220;<br \/>\n                Hunderte suchen Vermissten nach Absturz von Bundeswehr-Hubschrauber<\/p>\n<p>\t\t\t\t              30.07.2025, 22:27 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>In Sachsen geht die Suche nach einem vermissten Bundeswehr-Soldaten weiter. Viele Einsatzkr\u00e4fte durchk\u00e4mmen das Gebiet an der Absturzstelle eines Hubschraubers. Derweil gibt es einen Verdacht, was das Ungl\u00fcck herbeigef\u00fchrt haben k\u00f6nnte.<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Absturz eines Hubschraubers im Flugbetrieb der Bundeswehr mit mindestens zwei Toten suchen die Einsatzkr\u00e4fte nach dem vermissten dritten Besatzungsmitglied. Es seien Polizeitaucher in der Mulde im Einsatz, sagte ein Sprecher der Luftwaffe. Auch am Abend war der vermisste Soldat einer Sprecherin zufolge noch nicht gefunden. Am Donnerstag soll die Suchaktion andauern.<\/p>\n<p>Grimmas Oberb\u00fcrgermeister Tino Kie\u00dfig, der selbst als Feuerwehrmann vor Ort ist, sprach von \u00fcber 200 Einsatzkr\u00e4ften. Es sei eine &#8222;Personal- und Materialschlacht&#8220;. Unter anderem Motorboote und eine Hundestaffel seien im Einsatz. Polizeitaucher sind ebenfalls vor Ort.<\/p>\n<p>Auch Bundeswehrsoldaten durchk\u00e4mmen die Uferbereiche des Flusses in Grimma im Landkreis Leipzig. Am Morgen sei au\u00dferdem ein Such- und Rettungshubschrauber der Bundeswehr \u00fcber das Absturzgebiet geflogen. Dieser habe spezielle Sensorik an Bord.<\/p>\n<p>Zwei Besatzungsmitglieder tot<\/p>\n<p>Im Ortsteil Bahren war am Dienstag ein Hubschrauber bei einem \u00dcbungsflug verungl\u00fcckt. Zwei Besatzungsmitglieder wurden am Abend tot geborgen. Luftwaffenchef Holger Neumann sprach von einem schwarzen Tag f\u00fcr die Luftwaffe.<\/p>\n<p>Noch am Abend hatte die Bundeswehr einen Eurofighter mit Aufkl\u00e4rungstechnik \u00fcber die Absturzstelle fliegen lassen. &#8222;Um den Rettungskr\u00e4ften ein vollumf\u00e4ngliches Lagebild zu geben, haben wir uns entschieden, den Flug durchzuf\u00fchren&#8220;, sagte der Sprecher.<\/p>\n<p>Zur Ungl\u00fccksursache laufen ebenfalls die Untersuchungen, wie der Luftwaffensprecher sagte. Der verungl\u00fcckte Hubschrauber sei in einem Tiefflug unterwegs gewesen. Der Absturz ereignete sich unweit einer Br\u00fccke der A14 \u00fcber die Mulde. Am fr\u00fchen Mittwochabend begann die Bergung des Helikopters, wie die Luftwaffe auf ihrem Whatsapp-Kanal mitteilte.<\/p>\n<p>F\u00fchrten Stahlseile zum Absturz?<\/p>\n<p>Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums stellte klar, dass Tieffl\u00fcge in einer H\u00f6he unter 500 Fu\u00df &#8211; das sind etwa 150 Meter &#8211; zum Trainingsprogramm f\u00fcr Hubschrauberbesatzungen geh\u00f6rten. Dies k\u00f6nne auch das Unterfliegen von Leitungen oder Br\u00fccken umfassen, weil das im Einsatz ebenfalls n\u00f6tig sein k\u00f6nnte. Das sei ein zugelassenes Verfahren. Bei so niedrigen Fl\u00fcgen gebe es bisweilen keinen Radar- oder Funkkontakt. &#8222;Das ist kein Zeichen, dass etwas nicht stimmt, sondern das geh\u00f6rt dazu&#8220;, sagte der Sprecher.<\/p>\n<p>Im Zuge der Untersuchung w\u00fcrden nun alle m\u00f6glichen Kategorien abgeklopft &#8211; so etwa Bauwerke, Technik und menschliches Verhalten -, um &#8222;am Ende die richtigen Schl\u00fcsse zu ziehen, damit so etwas nicht mehr passiert&#8220;, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums. Die Polizei sucht nach Zeugen des Absturzes. Ein Hinweisportal sei geschaltet.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Landesamts f\u00fcr Umwelt, Landwirtschaft und Geologie sind unweit der Absturzstelle drei Stahlseile \u00fcber den Fluss gespannt. Sie bilden eine Seilkrananlage, die mehrmals im Jahr Ger\u00e4te zum Messen des Flusspegels im oder auf dem Wasser bewegen. Die Seile h\u00e4ngen etwa in einer H\u00f6he von acht bis neun Metern. Ob das mit dem Absturz zu tun haben k\u00f6nnte, beantwortete eine Sprecherin der Luftwaffe nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Personal- und Materialschlacht&#8220; Hunderte suchen Vermissten nach Absturz von Bundeswehr-Hubschrauber 30.07.2025, 22:27 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":307170,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[685,29,30,13,984,14,15,859,12,10,8,9,11,13536],"class_list":{"0":"post-307169","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-bundeswehr","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-headlines","12":"tag-international","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-sachsen","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews","21":"tag-ungluecke"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114945621063165802","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/307169","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=307169"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/307169\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/307170"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=307169"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=307169"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=307169"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}