{"id":307211,"date":"2025-07-31T03:24:12","date_gmt":"2025-07-31T03:24:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/307211\/"},"modified":"2025-07-31T03:24:12","modified_gmt":"2025-07-31T03:24:12","slug":"schweres-erdbeben-vor-russland-loest-tsunami-warnungen-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/307211\/","title":{"rendered":"Schweres Erdbeben vor Russland l\u00f6st Tsunami-Warnungen aus"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"headline__lead\">Vor der russischen Halbinsel Kamtschatka hat sich mit einer St\u00e4rke von 8,8 das weltweit heftigste Erdbeben seit Fukushima im Jahr 2011 ereignet. Millionen von Menschen wurden evakuiert.<\/p>\n<p>    Aufnahmen zeigen, wie Wellen auf die K\u00fcstenstadt Severo-Kurilsk auf der Inselgruppe der Kurilen treffen. <\/p>\n<p>Reuters<\/p>\n<p> Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen <\/p>\n<p>\n        NZZ.ch ben\u00f6tigt JavaScript f\u00fcr wichtige Funktionen. 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In der ostrussischen Region Kamtschatka wurden Wellen von bis zu 4 Metern H\u00f6he registriert. In der Regionalhauptstadt Petropawlowsk-Kamtschatski gerieten Menschen in Panik, und es kam zu Stromausf\u00e4llen und Unterbr\u00fcchen bei den Telefonverbindungen. Ein Kindergarten wurde schwer besch\u00e4digt. Laut den \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden gab es mehrere leicht verletzte Personen.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j1d15ig71\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Auch auf der russischen Insel Sachalin wurden K\u00fcstenbewohner vorsichtshalber evakuiert. Stellenweise brandeten Wellen von 3 bis 4 Metern H\u00f6he an Land. Es kam zu Stromausf\u00e4llen. Bei Sewero-Kurilsk, einer Stadt auf den Kurilen s\u00fcdlich von Kamtschatka, wurden Wellen von bis zu 5 Metern registriert. Laut dem russischen Zivilschutz wurden der Hafen der Stadt und ein Fischereiunternehmen teilweise \u00fcberflutet. Die Bev\u00f6lkerung wurde evakuiert. Mittlerweile wurden die Tsunami-Warnungen durch die russischen Beh\u00f6rden wieder aufgehoben.<\/p>\n<p>Meterhohe Wellen in Japan registriert<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j1dgr1el0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Millionen Menschen entlang der Pazifikk\u00fcste wurden evakuiert. In Japan berief die Regierung einen Krisenstab ein und forderte etwa zwei Millionen Menschen auf, sich in h\u00f6her gelegene Gebiete zu begeben. Auch der Strassen-, Bahn- und Flugverkehr war beeintr\u00e4chtigt. In einem Hafen der nord\u00f6stlichen Pr\u00e4fektur Iwate sei eine 1 Meter 30 hohe Welle registriert worden, berichteten lokale Medien. Am Abend (Ortszeit) stuften die Beh\u00f6rden die Warnungen wieder herab.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" alt=\"In Japan wurde f\u00fcr viele K\u00fcstengebiete am Pazifik eine Tsunami-Warnung ausgegeben.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"4689\" height=\"3318\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/215d0e45-30fd-46c3-b5d8-d5aa294ebed3.jpg\" loading=\"eager\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    In Japan wurde f\u00fcr viele K\u00fcstengebiete am Pazifik eine Tsunami-Warnung ausgegeben. <\/p>\n<p>David Mareuil \/ Imago<\/p>\n<p> Atomruine in Fukushima evakuiert<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j1cvtmas0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Auch der Betreiber der Atomruine Fukushima hat wegen der Tsunami-Warnung alle Arbeiter zur Evakuierung aufgefordert. In dem Atomkraftwerk im Nordosten Japans kam es am 11.\u00a0M\u00e4rz 2011 nach einem schweren Erdbeben und gewaltigen Tsunamis zu mehreren Kernschmelzen, nachdem die K\u00fchlsysteme ausgefallen waren. Die vollst\u00e4ndige Bergung der geschmolzenen Brennelemente d\u00fcrfte noch mehr als zehn Jahre dauern. Bis dahin m\u00fcssen die zerst\u00f6rten Reaktoren mit Wasser gek\u00fchlt werden.<\/p>\n<p>Wellen k\u00f6nnten bis nach S\u00fcdamerika reichen<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j1dad4p30\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Tsunamis z\u00e4hlen zu den verheerendsten Naturkatastrophen, denn ein m\u00e4chtiger Tsunami kann seine zerst\u00f6rerische Energie \u00fcber Tausende von Kilometern weit mitf\u00fchren. Ohne sch\u00fctzende K\u00fcstenfelsen k\u00f6nnen schon wenige Meter hohe Wellen mehrere hundert Meter weit ins Land vordringen.<strong\/><\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j1dhnjjk0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Tsunamis k\u00f6nnen sich in tiefem Wasser mit einer Geschwindigkeit von mehr als 800 km\/h fortbewegen und einen Ozean in weniger als einem Tag \u00fcberqueren. Sie k\u00f6nnen auch starke Str\u00f6mungen verursachen, die Stunden oder Tage andauern. Diese Wellen k\u00f6nnten gem\u00e4ss Experten bis nach S\u00fcdamerika reichen.<\/p>\n<p>Flugh\u00e4fen in Hawaii vor\u00fcbergehend geschlossen<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j1cobt6i0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Das staatliche Tsunami-Fr\u00fchwarnsystem in den USA sprach zun\u00e4chst ebenfalls von Wellen von bis zu 3 Metern H\u00f6he, die die K\u00fcste Hawaiis erreichen k\u00f6nnten. Sp\u00e4ter wurde die Warnung zur\u00fcckgestuft. Auf der Inselgruppe wurden Wellen mit einer H\u00f6he von bis zu 1 Meter 70 gemessen. Die K\u00fcstenbewohner, die zur Evakuation aufgerufen worden waren, konnten am Abend (Ortszeit) wieder nach Hause zur\u00fcckkehren \u2013 es wird jedoch weiterhin davor gewarnt, sich an Str\u00e4nden aufzuhalten. Es sei weiterhin mit ungew\u00f6hnlichen oder starken Wasserstr\u00f6mungen in einigen K\u00fcstenregionen zu rechnen. Schwimmer und Bootsfahrer sollten vorsichtig sein, hiess es. Vor\u00fcbergehend waren in Hawaii H\u00e4fen und Flugh\u00e4fen geschlossen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Bewohner auf der Insel Oahu, Hawaii, begeben sich nach der Tsunami-Warnung in Sicherheit.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"5248\" height=\"3335\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Bewohner auf der Insel Oahu, Hawaii, begeben sich nach der Tsunami-Warnung in Sicherheit. <\/p>\n<p>Michelle Bir \/ AP<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j1dah2dk0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Auch in Alaska, Teilen der amerikanischen Westk\u00fcste sowie Mexiko, Guatemala, Peru und Chile wurden Tsunami-Warnungen ausgesprochen. Ebenso in gewissen Gebieten Indonesiens und in den Philippinen. In Ecuador warnten die Beh\u00f6rden davor, dass Flutwellen die ber\u00fchmte Gal\u00e1pagos-Inselgruppe erreichen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Nachbeben sind zu erwarten<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j1cobt6i2\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Laut der Russischen Akademie der Wissenschaften handelte es sich um das heftigste Erdbeben auf der Halbinsel Kamtschatka seit 1952. Mit weiteren Nachbeben sei noch etwa einen Monat lang zu rechnen. Diese k\u00f6nnten St\u00e4rken von bis zu 7,5 erreichen.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j1cv5s8v0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Kamtschatka liegt auf dem Pazifischen Feuerring. Die Region gilt als anf\u00e4llig f\u00fcr Erdbeben und Vulkanausbr\u00fcche. Nach dem starken Erdbeben ist auch der Vulkan Kljutschewskoi wieder ausgebrochen. Er gilt der h\u00f6chste aktive Vulkan Eurasiens.<\/p>\n<p data-team-footnote=\"\" id=\"id-doc-1j1d4a5dd0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"footnote\" data-vars-danzz-last-article-element=\"true\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent footnote nzzinteraction\">Mit Agenturmaterial<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vor der russischen Halbinsel Kamtschatka hat sich mit einer St\u00e4rke von 8,8 das weltweit heftigste Erdbeben seit Fukushima&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":307212,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-307211","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114945711635573623","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/307211","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=307211"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/307211\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/307212"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=307211"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=307211"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=307211"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}