{"id":307225,"date":"2025-07-31T03:32:33","date_gmt":"2025-07-31T03:32:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/307225\/"},"modified":"2025-07-31T03:32:33","modified_gmt":"2025-07-31T03:32:33","slug":"historisch-und-beispiellos-arabische-staaten-fordern-ende-des-hamas-regimes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/307225\/","title":{"rendered":"&#8222;Historisch und beispiellos&#8220;: Arabische Staaten fordern Ende des Hamas-Regimes"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Historisch und beispiellos&#8220;<br \/>\n                Arabische Staaten fordern Ende des Hamas-Regimes<\/p>\n<p>\t\t\t\t              30.07.2025, 10:56 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Auf einer UN-Konferenz beraten die Staaten \u00fcber eine L\u00f6sung f\u00fcr den Krieg in Gaza. Dabei steht der Zweistaatenplan im Fokus. Erstmals schlie\u00dfen sich dabei auch einflussreiche arabische Staaten einer konkreten Verurteilung der Hamas an.<\/strong><\/p>\n<p>Mehrere arabische Staaten, darunter \u00c4gypten und Katar, die als Vermittler f\u00fcr ein Gaza-Abkommen fungieren, haben bei einer UN-Konferenz in New York ein Ende der Hamas-Herrschaft im Gazastreifen gefordert. In einem siebenseitigen Dokument verlangte eine Gruppe von insgesamt 17 L\u00e4ndern konkrete Schritte f\u00fcr ein Ende des Nahost-Konflikts. Zu den Unterzeichnern geh\u00f6ren zudem die einflussreichen arabischen L\u00e4nder Saudi-Arabien und Jordanien.<\/p>\n<p>&#8222;Im Rahmen der Beendigung des Krieges im Gazastreifen muss die Hamas ihre Herrschaft im Gazastreifen beenden und ihre Waffen mit internationalem Engagement und Unterst\u00fctzung an die Pal\u00e4stinensische Autonomiebeh\u00f6rde \u00fcbergeben&#8220;, hei\u00dft es in dem Dokument. In diesem wird auch der Hamas-Terroranschlag auf Israel vom 7. Oktober verurteilt.<\/p>\n<p>Frankreich, das zusammen mit Saudi-Arabien den Vorsitz der Konferenz innehat, bezeichnete die Erkl\u00e4rung als &#8222;historisch und beispiellos&#8220;. &#8222;Zum ersten Mal verurteilen arabische L\u00e4nder und L\u00e4nder des Nahen Ostens die Hamas, verurteilen den 7. Oktober, fordern die Entwaffnung der Hamas, fordern ihren Ausschluss aus der pal\u00e4stinensischen Regierung und bekunden klar ihre Absicht, die Beziehungen zu Israel in Zukunft zu normalisieren&#8220;, sagte der franz\u00f6sische Au\u00dfenminister Jean-No\u00ebl Barrot.<\/p>\n<p>Israel soll sich klar bekennen<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzt wird das Papier unter anderem auch von Gro\u00dfbritannien, Frankreich, Kanada, Brasilien, Italien, Spanien, Norwegen und Irland. Bis September soll die Stellungnahme offiziell bei den UN angenommen werden &#8211; bis dahin wird die Unterst\u00fctzung weiterer Staaten erwartet. Deutschland geh\u00f6rte bei Ver\u00f6ffentlichung nicht zu den Unterst\u00fctzerstaaten.<\/p>\n<p>Das Papier ist als Fahrplan zur L\u00f6sung des Nahost-Konflikts im Sinne zweier nebeneinander existierender Staaten &#8211; Israel und Pal\u00e4stina &#8211; zu verstehen. &#8222;Der Krieg in Gaza muss jetzt enden&#8220;, hei\u00dft es zu einer der Voraussetzungen f\u00fcr das Ziel der Zweistaatenl\u00f6sung, zu der Israel sich klar bekennen m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Zudem wurde das milit\u00e4rische Vorgehen Israels vor allem im Gazastreifen verurteilt. Die Armee m\u00fcsse sich aus dem K\u00fcstengebiet zur\u00fcckziehen. Es brauche eine Waffenruhe und auch die Freilassung israelischer Geiseln. Israelische Siedlungsaktivit\u00e4ten im Westjordanland m\u00fcssten eingestellt werden. Die Staatengruppe betonte, sie unterst\u00fctze zudem eine Stabilisierungstruppe der Vereinten Nationen in der Region.<\/p>\n<p>Die L\u00e4nder bekr\u00e4ftigten, dass die Anerkennung von Pal\u00e4stina als Staat &#8222;ein wesentlicher und unverzichtbarer Bestandteil der Zweistaatenl\u00f6sung ist&#8220;. Der deutsche Staatsminister Florian Hahn hatte bei der UN-Konferenz zur Zweistaatenl\u00f6sung in New York gesagt, dass die Bundesregierung Pal\u00e4stina &#8211; anders als zuletzt Frankreich &#8211; momentan nicht anerkennen werde. Gro\u00dfbritannien drohte der Netanjahu-Regierung dagegen offen mit dem Schritt. Israel und sein engster Verb\u00fcndeter, die USA, hatten die Veranstaltung in New York boykottiert und scharf kritisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Historisch und beispiellos&#8220; Arabische Staaten fordern Ende des Hamas-Regimes 30.07.2025, 10:56 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":307226,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,88656,3364,29,738,30,13,412,14,15,2548,16,12,12018,53921],"class_list":{"0":"post-307225","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-arabische-liga","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-gazastreifen","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-israel-krieg","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-palaestina","20":"tag-politik","21":"tag-schlagzeilen","22":"tag-vereinte-nationen","23":"tag-zweistaatenloesung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114945742941159192","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/307225","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=307225"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/307225\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/307226"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=307225"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=307225"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=307225"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}