{"id":307278,"date":"2025-07-31T04:03:09","date_gmt":"2025-07-31T04:03:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/307278\/"},"modified":"2025-07-31T04:03:09","modified_gmt":"2025-07-31T04:03:09","slug":"elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg-ein-start-up-will-aerzte-entlasten-und-diagnosen-verbessern-durch-ki","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/307278\/","title":{"rendered":"Elbvertiefung: Der t\u00e4gliche Newsletter aus Hamburg: Ein Start-up will \u00c4rzte entlasten und Diagnosen verbessern \u2013 durch KI"},"content":{"rendered":"<p>        Liebe Leserin, lieber Leser,        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">wenn<br \/>\nein potenzieller Investor ein Start-up besucht, stellt er<br \/>\n\u00fcblicherweise kritische Fragen. Doch als Ragnar Kruse im vergangenen<br \/>\nJahr das Unternehmen Ava Medical an seinem Firmensitz am<br \/>\nJungfernstieg aufsuchte, war er es, der Fragen beantworten musste.<br \/>\nEtwa zu seinem Gewicht, seiner Ern\u00e4hrung und dazu, ob er unter<br \/>\nNachtschwei\u00df leide. Denn Ava Medical ist zugleich ein Start-up und<br \/>\neine Arztpraxis. Und Kruse kam nicht blo\u00df als Investor, sondern auch<br \/>\nals neuer Patient.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ragnar Kruse ist ein erfolgreicher Gr\u00fcnder. Zusammen mit seiner Partnerin<br \/>\nPetra Vorsteher baute er eine Firma namens Smaato auf und verkaufte<br \/>\nsie f\u00fcr 148 Millionen US-Dollar. Seit 2019 leiten Vorsteher und<br \/>\nKruse die <a href=\"https:\/\/ai.hamburg\/de\/\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AI.Group<\/a>,<br \/>\ndie Unternehmen ber\u00e4t, sie untereinander vernetzt und auch Anteile<br \/>\nkauft. Allerdings nur, wenn diese mit k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI)<br \/>\narbeiten. <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In<br \/>\n<a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/hamburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a> gibt es eine Reihe von Firmen, die KI in der Medizin<br \/>\neinsetzen. Etwa IDM, eine Ausgr\u00fcndung des Universit\u00e4tsklinikums<br \/>\nHamburg-Eppendorf, die damit das Klinikpersonal entlasten will<br \/>\n(dar\u00fcber haben wir <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/18\/kuenstliche-intelligenz-hamburg-roboter-stretch-einsatz#im-krankenhaus?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<br \/>\nberichtet, Z+)<\/a>). Oder Mindpeak, das KI in der Krebsdiagnostik einsetzt. Oder eben Ava<br \/>\nMedical.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;\u00c4rztinnen<br \/>\nund \u00c4rzte haben Angst, dass KI ihnen die Arbeitspl\u00e4tze wegnimmt&#8220;,<br \/>\nsagt Scharoch Taleh, einer der drei Gr\u00fcnder von Ava Medical. &#8222;Aber<br \/>\nwenn man diese Technik richtig einsetzt, verbessert sie die<br \/>\nDiagnose.&#8220; Taleh ist Arzt und hat einige Jahre in einem Krankenhaus<br \/>\nin der N\u00e4he von Hamburg gearbeitet. Jetzt betreibt er am<br \/>\nJungfernstieg im Hochparterre die Praxis, einige Stockwerke h\u00f6her<br \/>\narbeiten seine beiden Mitgr\u00fcnder in der dazugeh\u00f6rigen<br \/>\nSoftwareschmiede. <\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZON<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Elbvertiefung \u2013 Der t\u00e4gliche Newsletter f\u00fcr Hamburg<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Erfahren Sie aus der Redaktion der ZEIT, was in Hamburg wichtig ist \u2013 pr\u00e4gnant, pers\u00f6nlich und pointiert, jeden Werktag um 6 Uhr.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a><br \/>\n     zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ihr<br \/>\nProduktversprechen lautet &#8222;proaktive Medizin&#8220;. Gemeint ist damit,<br \/>\ndass sie drohende Krankheiten entdecken und pr\u00e4ventiv behandeln<br \/>\nwollen, ehe sie ausbrechen. Um das hinzubekommen, erheben die Gr\u00fcnder<br \/>\nmit digitalen Messger\u00e4ten m\u00f6glichst viele K\u00f6rperdaten ihrer<br \/>\nPatienten: Puls, Schlafrhythmus, Blutzucker, so was. Und weil kein<br \/>\nArzt genug Zeit hat, um das alles zu sichten, setzen sie KI ein, um<br \/>\nAuff\u00e4lligkeiten zu ermitteln und anzuzeigen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bei<br \/>\ndem Investor Kruse rennen die Gr\u00fcnder damit offene T\u00fcren ein, denn<br \/>\ner ist \u00fcberzeugt, dass man seine Gesundheit tracken sollte. &#8222;Ich<br \/>\nnehme meine Smartwatch nur unter der Dusche ab&#8220;, sagt er. Ich<br \/>\nhingegen war skeptisch. N\u00e4hrt die Datenflut nicht blo\u00df die<br \/>\nHypochondrie, so wie die Selbstdiagnose mit Google? &#8222;Nein&#8220;, sagt<br \/>\nTaleh. &#8222;Wir wollen ja gerade verhindern, dass die Leute googlen und<br \/>\nanschlie\u00dfend aufgeregt zum Arzt laufen. Stattdessen sollen \u00c4rzte<br \/>\nund Patienten qualifizierte Informationen bekommen.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Okay,<br \/>\naber was ist mit Fehlern, die der KI unterlaufen? Kruse sagt: &#8222;Bei<br \/>\nder Krebsdiagnose mittels MRT liegt die Fehlerquote derzeit bei etwa<br \/>\n14\u00a0Prozent. Durch den Einsatz von KI kann sie auf unter<br \/>\nzwei\u00a0Prozent gesenkt werden. \u00c4hnliche Verbesserungen zeigen<br \/>\nsich auch in anderen Bereichen der Diagnostik.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im<br \/>\nMoment ist die Praxis am Jungfernstieg noch eine recht elit\u00e4re<br \/>\nVeranstaltung. Aufgenommen werden bislang nur Privatpatienten.<br \/>\nParallel zum Praxisbetrieb arbeiten die Gr\u00fcnder daran, ihre Software<br \/>\nanderen \u00c4rztinnen und \u00c4rzten anzubieten. Ragnar Kruse sagt, er sei<br \/>\n\u00fcberzeugt davon, dass die KI-Diagnostik \u00fcber kurz oder lang der<br \/>\nneue Standard in der Medizin werde.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die<br \/>\nEntscheidung dar\u00fcber, ob er als Investor bei <a href=\"https:\/\/www.ava-medical.de\/\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ava<br \/>\nMedical<\/a> einsteigt, soll bald fallen. Bis dahin vertraut er dem Unternehmen<br \/>\nbereits etwas an, das noch wertvoller ist als Geld: seine Gesundheit.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ich<br \/>\nw\u00fcnsche Ihnen einen sch\u00f6nen Tag!\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Ihr<br \/>\nOskar Piegsa<\/strong>\n<\/p>\n<p>        WAS HEUTE WICHTIG IST            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Georg Wendt\/\u200bdpa<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der<br \/>\nJuli war au\u00dfergew\u00f6hnlich nass, das ist nun amtlich best\u00e4tigt:<br \/>\nLaut dem Deutschen Wetterdienst fielen in Hamburg 155 Liter<br \/>\nRegenwasser pro Quadratmeter. Das ist <strong>doppelt<br \/>\nso viel Regen wie um diese Zeit \u00fcblich <\/strong>(langj\u00e4hriges<br \/>\nMittel: 77 Liter) und war auch mehr als in jeder anderen Region<br \/>\nDeutschlands. Nach der Beobachtung des st\u00e4dtischen Unternehmens<br \/>\nB\u00e4derland gab es in diesem Jahr erst f\u00fcnf &#8222;gute Freibadtage&#8220;. Ein<br \/>\nB\u00e4derland-Sprecher beteuerte, dass die Freib\u00e4der durchgehend<br \/>\nge\u00f6ffnet blieben, auch wenn zurzeit kaum jemand komme. Unser<br \/>\nArchivfoto zeigt das Freibad Finkenwerder \u2013 allerdings im<br \/>\nvergangenen Jahr.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der<br \/>\nNiederl\u00e4nder <strong>Jeroen Eijsink wird der<br \/>\nneue Vorstandschef der Hamburger Hafen und Logistik AG<\/strong><br \/>\n(HHLA). Es handele sich um eine &#8222;international erfahrene<br \/>\nF\u00fchrungspers\u00f6nlichkeit mit einem tiefen Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die<br \/>\nHerausforderungen und Chancen globaler Logistik&#8220;, teilte das<br \/>\nUnternehmen gestern Abend mit. Eijsink folgt auf Angela Titzrath, die<br \/>\nnach neun Jahren an der Spitze der HHLA vorzeitig aus dem Amt ausscheiden wird. Sie gilt als Kritikerin des Einstiegs der Reederei<br \/>\nMSC. Jeroen Eijsink wird am 1. Oktober als HHLA-Chef antreten.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ein<br \/>\nehemaliger <strong>Ermittler der amerikanischen<br \/>\nBundespolizei kritisiert die sp\u00e4te Festnahme des P\u00e4dokriminellen<br \/>\n&#8222;White Tiger&#8220;<\/strong> durch die Beh\u00f6rden in<br \/>\nHamburg. Laut einem Bericht des Spiegel<br \/>\nsagte der Ex-FBI-Mann, er habe dem Landeskriminalamt im M\u00e4rz 2023<br \/>\nein Video \u00fcbermittelt, das zeige, wie &#8222;White Tiger&#8220; einen<br \/>\nJugendlichen \u00fcber das Internet in den Suizid trieb. Die erste<br \/>\nHausdurchsuchung durch deutsche Beh\u00f6rden folgte im September 2023,<br \/>\ndie Festnahme 2025. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft best\u00e4tigte<br \/>\ndie zeitliche Angabe und verwies auf die Komplexit\u00e4t solcher F\u00e4lle.\n<\/p>\n<p>        In aller K\u00fcrze        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\n\u2022 L\u00f6sung im <strong>Tarifkonflikt<br \/>\nder Carlsberg-Brauerei, <\/strong>zu der die<br \/>\nMarken Holsten und Astra geh\u00f6ren: Dort gibt es k\u00fcnftig f\u00fcnf<br \/>\nProzent mehr Lohn \u2022<br \/>\nDas Heavy-Metal-Festival <strong>Wacken startete<br \/>\ngestern mit einer Schlammschlacht.<\/strong><br \/>\nPrognosen zufolge soll es das ganze Festival \u00fcber regnerisch bleiben<br \/>\n\u2022<br \/>\nAus den Polizeimeldungen: In Alsterdorf hat <strong>ein<br \/>\n66-J\u00e4hriger erst seine 70 Jahre alte Ehefrau und dann sich selbst<br \/>\nget\u00f6tet. <\/strong>In einer Regionalbahn<br \/>\nRichtung Hamburg hat ein Betrunkener eine junge Frau sexuell<br \/>\nbel\u00e4stigt und einen hinzugerufenen Bundespolizisten geschlagen. Und<br \/>\nin Altona wurde bei einer Ticketkontrolle ein Mann festgenommen, der<br \/>\nmit f\u00fcnf Haftbefehlen gesucht worden war\n<\/p>\n<p>                        AUS DER HAMBURG-AUSGABE            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Georg Wendt \/\u200b dpa; Jakob B\u00f6rner f\u00fcr DIE ZEIT<\/p>\n<p>        Der sch\u00f6nste, schwierigste Platz der Stadt        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Am<br \/>\nHansaplatz ist immer was los, auch wegen der Trinker und der<br \/>\nObdachlosen. Es gibt viele Ideen, wie es sich hier noch besser leben<br \/>\nund arbeiten lie\u00dfe. Aber einigen k\u00f6nnen sich die Anwohner nicht.<br \/>\nLesen Sie hier einen Auszug aus dem Artikel von<br \/>\nZEIT:Hamburg-Redakteurin Annika Lasarzik.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Gro\u00df,<br \/>\nfast monumental, liegt der Hansaplatz nur wenige Schritte vom<br \/>\nHamburger Hauptbahnhof entfernt. Eingerahmt von Gr\u00fcnderzeitbauten,<br \/>\n\u00fcberzogen mit Kopfsteinpflaster. In der Mitte: der 17 Meter hohe<br \/>\nBrunnen von 1878, auf dem eine Frauenfigur mit goldenem Zepter steht.<br \/>\nDas ist die Hansa, ein Symbol f\u00fcr den Reichtum des Hansebundes. &#8222;Ich<br \/>\nfinde, es ist einer der sch\u00f6nsten Pl\u00e4tze der Stadt&#8220;, sagt<br \/>\nChristian Tschirner, der als Dramaturg am benachbarten Schauspielhaus<br \/>\narbeitet: &#8222;Der Hansaplatz ist grandios!&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bei<br \/>\ngenauerem Hinsehen ergibt sich jedoch ein weniger pr\u00e4chtiges Bild.<br \/>\nAn einem k\u00fchlen Tag Anfang Juni liegt an einer Hauswand eine Gestalt<br \/>\nim Dreck, die Kapuze ins Gesicht gezogen. Ein Mann im Rollstuhl<br \/>\nbewegt sich \u00fcber das Pflaster, ein Beinstumpf ragt aus seiner<br \/>\nabgeschnittenen Jeans. Vor dem Handyshop br\u00fcllen sich zwei M\u00e4nner<br \/>\nan. Einer schl\u00e4gt zu, Polizisten rennen dazwischen. F\u00fcnfzig Meter<br \/>\nentfernt sitzen Menschen im Caf\u00e9 Curiousa und essen Lammfilet mit<br \/>\nRosmarinkartoffeln.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Selbst<br \/>\nin einer Gro\u00dfstadt wie Hamburg prallen die Lebensrealit\u00e4ten nur<br \/>\nselten so hart aufeinander wie am Hansaplatz. Zwischen sanierten<br \/>\nAltbauwohnungen liegen Stundenhotels und Pornol\u00e4den. Am Brunnen<br \/>\nsitzen Trinker und Obdachlose, in den Seitenstra\u00dfen setzen sich<br \/>\nS\u00fcchtige ihre Spritzen, w\u00e4hrend Eltern Kinderwagen vorbeischieben.<br \/>\nVor den Kellerkneipen warten Frauen auf Freier.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Schon<br \/>\nlange ist der Hansaplatz zugleich eine begehrte Wohnlage und ein<br \/>\nsozialer Brennpunkt. Seit die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/polizei\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Polizei<\/a> verst\u00e4rkt am Hauptbahnhof<br \/>\nkontrolliert, dr\u00e4ngen noch mehr S\u00fcchtige hierher. Und w\u00e4hrend<br \/>\nhamburgweit die Kriminalit\u00e4t sinkt, steigt sie im Bahnhofsviertel,<br \/>\nbesonders Gewaltdelikte nehmen zu. Einer Statistik zufolge werden<br \/>\nrund 13 Prozent aller Straftaten in Hamburg hier begangen, in einem<br \/>\nrelativ kleinen Gebiet rund um den Hansaplatz.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der<br \/>\nPlatz ist besonders. Besonders sch\u00f6n, besonders schwierig. Wie aber<br \/>\nk\u00f6nnte es mit ihm weitergehen? Wer den Platz verstehen will, der<br \/>\nmuss mit denen sprechen, die hier leben und arbeiten.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wie<br \/>\nein Wirt, die Nachbarn, ein<br \/>\nHistoriker, ein ehemaliger Bezirksamtschef, K\u00fcnstler und<br \/>\nSozialarbeiter auf den Platz blicken,<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/27\/hansaplatz-st-georg-obdachlosigkeit-anwohner?=&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">lesen Sie<br \/>\nweiter in der ungek\u00fcrzten Fassung auf zeit.de<\/a>.<\/p>\n<p>        DER SATZ            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Matthias Ziegler f\u00fcr ZEIT Verbrechen<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Es<br \/>\ngab kein Gest\u00e4ndnis, kein nachvollziehbares Motiv, und Genspuren<br \/>\noder einen Tatort hatte man auch nicht gefunden.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach<br \/>\neiner Verurteilung ohne Beweise sa\u00df ein junger Mann zwei Jahre und<br \/>\nsieben Monate als &#8222;Eiskeller-M\u00f6rder&#8220; im Gef\u00e4ngnis. Dann hob der<br \/>\nBundesgerichtshof das Urteil des Landgerichts auf \u2013<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/32\/eiskeller-prozess-mordfall-urteilsaufhebung-landgericht-traunstein?=&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ZEIT-Redakteurin<br \/>\nSabine R\u00fcckert hat den Fall hier aufgeschrieben<\/a>.\n<\/p>\n<p>        DAS K\u00d6NNTE SIE INTERESSIEREN        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im<br \/>\nRahmen des Ohlsdorfer<br \/>\nFriedensfests\u00a0liest Hans-Peter de Lorent aus seinem Tatsachenroman Goebbels<br \/>\nSchatten. Der Autor ist bekannt f\u00fcr<br \/>\nseine umfangreichen Recherchen zu NS-Funktion\u00e4ren im Hamburger<br \/>\nBildungswesen, in seinem neuen Roman, der sich im Wesentlichen auf<br \/>\nhistorische Tatsachen st\u00fctzt, geht es um einen Vertrauten von<br \/>\nGoebbels, der nach dem Zweiten Weltkrieg den Nationalsozialismus<br \/>\nwieder hoff\u00e4hig machen wollte. Dessen Gruppe \u2013 der Naumann-Kreis \u2013<br \/>\nagierte unter anderem in Hamburg.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Goebbels<br \/>\nSchatten&#8220;, 2.8., 12.30 Uhr, Ohlsdorfer Friedhof, Friedenszelt,<br \/>\nMittelallee; <a href=\"https:\/\/hamburg.volksbund.de\/fileadmin\/redaktion\/Hamburg\/Flyer-OFF.pdf\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mehr Infos hier<\/a>\n<\/p>\n<p>        MEINE STADT            <\/p>\n<p>                            Kult-Schalter (gesehen im Hansa-Theater)             \u00a9\u00a0Jutta Bauer<\/p>\n<p>        HAMBURGER SCHNACK        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\nKurz<br \/>\nbevor der vollkommen \u00fcberf\u00fcllte und nat\u00fcrlich versp\u00e4tete Zug aus<br \/>\nRostock endlich seinen Zielbahnhof in Hamburg erreichte, kam folgende<br \/>\nDurchsage des Zugf\u00fchrers: &#8222;Nun haben wir es endlich geschafft!<br \/>\nBitte nehmen Sie alle Ihre Sachen mit, auch die richtige Person, wie<br \/>\nIhre Frau, Ihren Mann und Ihre Kinder. Sp\u00e4teren Reklamationen kann<br \/>\nleider nicht nachgegangen werden, daher sind sie zwecklos.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Michael<br \/>\nPasdzior\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das war<br \/>\ndie Elbvertiefung, der t\u00e4gliche Hamburg-Newsletter der ZEIT. Wenn Sie<br \/>\nm\u00f6chten, dass er t\u00e4glich um 6 Uhr in Ihrem Postfach landet, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/serie\/elbvertiefung\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">k\u00f6nnen Sie<br \/>\nihn hier kostenlos abonnieren<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Liebe Leserin, lieber Leser, wenn ein potenzieller Investor ein Start-up besucht, stellt er \u00fcblicherweise kritische Fragen. 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