{"id":307316,"date":"2025-07-31T04:23:18","date_gmt":"2025-07-31T04:23:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/307316\/"},"modified":"2025-07-31T04:23:18","modified_gmt":"2025-07-31T04:23:18","slug":"trotz-geburtenrueckgang-lust-auf-nachwuchs-bleibt-gross","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/307316\/","title":{"rendered":"Trotz Geburtenr\u00fcckgang: Lust auf Nachwuchs bleibt gro\u00df"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 30.07.2025 12:49 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Geburtenrate ist gesunken, aber eine Studie zeigt: Eigentlich sind junge Erwachsene weiter daran interessiert, eine Familie zu gr\u00fcnden. Doch schieben viele die Pl\u00e4ne vor sich her. Bev\u00f6lkerungsforscher sehen die Politik in der Pflicht.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZwar ist die Geburtenrate in Deutschland gesunken, im Allgemeinen bleibt aber der Kinderwunsch von jungen Erwachsenen <a href=\"https:\/\/www.freda-panel.de\/FReDA\/DE\/Ueber-FReDA\/Ueber-FReDA.html\" title=\"Studie zu Kinderwunsch\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">laut einer Studie unver\u00e4ndert gro\u00df<\/a>. Das Bundesinstitut f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung hat dazu Daten aus den Jahren 2023 und 2024 vorlegt. Frauen w\u00fcnschten sich im Durchschnitt 1,76 Kinder, bei M\u00e4nnern waren es 1,74 Kinder &#8211; kaum ein Unterschied im Vergleich zur Befragung drei Jahre zuvor.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nJ\u00fcngste Daten zeigten aber, dass der Kinderwunsch seltener verwirklicht wird. Die Geburtenrate fiel von 2021 bis 2024 von durchschnittlich 1,58 auf 1,35 Kinder pro Frau. Die L\u00fccke zwischen Kinderwunsch und tats\u00e4chlichen Geburten hat den Fachbegriff &#8222;Fertility Gap&#8220; und wird schon l\u00e4nger in der Bev\u00f6lkerungsforschung untersucht.<\/p>\n<p>    &#8222;Aufschieben&#8220; von Geburten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Studienautoren gehen davon aus, dass die Geburten lediglich &#8222;aufgeschoben&#8220; werden. Fragt man n\u00e4mlich nicht allgemein nach Pl\u00e4nen f\u00fcr Nachwuchs, sondern konkret, ob 30- bis 39-J\u00e4hrige in den kommenden drei Jahren ein Kind haben wollen, so ist der Trend sp\u00fcrbar r\u00fcckl\u00e4ufig. Von 2021 bis 2024 sank der Anteil bei Frauen von 28 auf 24 Prozent und bei M\u00e4nnern von 28 auf 25 Prozent.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAls Erkl\u00e4rung vermuten die Studienautoren eine Unsicherheit junger Erwachsener wegen einer Kombination von internationalen Krisen wie der Corona-Pandemie, dem Krieg gegen die Ukraine und den Klimawandel. Auch ungewisse wirtschaftliche und pers\u00f6nliche Rahmenbedingungen spielten eine Rolle.<\/p>\n<p>    Umsteuern der Politik gefordert<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nFachleute sehen die Politik in der Pflicht, um f\u00fcr eine Trendwende zu sorgen. &#8222;Verl\u00e4ssliche Kindertagesbetreuung, bezahlbarer Wohnraum und politische Handlungsf\u00e4higkeit sind essenziell, um jungen Menschen Sicherheit zu geben&#8220;, sagte Studien-Mitautor Martin Bujard. Dies k\u00f6nne dazu beitragen, dass tats\u00e4chlich vorhandene Kinderw\u00fcnsche umgesetzt und nicht aufgeschoben w\u00fcrden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Studie basiert wesentlich auf der bundesweiten Befragung von 9.157 Frauen und 6.601 M\u00e4nnern im Alter von 18 bis 49 Jahren von Mai 2023 bis Februar 2024.<\/p>\n<p>    Deutschland in Europas Mittelfeld<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMit der aktuellen Geburtenrate liegt Deutschland den Angaben zufolge im Mittelfeld der europ\u00e4ischen Staaten. Zuletzt lag die durchschnittliche Geburtenrate der EU-L\u00e4nder mit 1,38 Kindern pro Frau auf dem niedrigsten Wert seit Gr\u00fcndung der EU, so das Statistikamt Eurostat.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDies werde &#8222;langfristig negative Folgen f\u00fcr viele Bereiche des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens&#8220; haben, hie\u00df es in der Studie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 30.07.2025 12:49 Uhr Die Geburtenrate ist gesunken, aber eine Studie zeigt: Eigentlich sind junge Erwachsene weiter daran&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":307317,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[29,4481,17233,30,13,8858,14,15,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-307316","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-deutschland","9":"tag-familienpolitik","10":"tag-geburtenrate","11":"tag-germany","12":"tag-headlines","13":"tag-kinderwunsch","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114945943478973201","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/307316","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=307316"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/307316\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/307317"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=307316"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=307316"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=307316"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}