{"id":307359,"date":"2025-07-31T04:47:25","date_gmt":"2025-07-31T04:47:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/307359\/"},"modified":"2025-07-31T04:47:25","modified_gmt":"2025-07-31T04:47:25","slug":"us-notenbank-us-notenbank-fed-laesst-den-leitzins-unveraendert-news","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/307359\/","title":{"rendered":"US-Notenbank &#8211; US-Notenbank Fed l\u00e4sst den Leitzins unver\u00e4ndert &#8211; News"},"content":{"rendered":"<p>  Klicken, um die Teilen-Funktion zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>            Teilen<\/p>\n<ul class=\"article-list\">\n<li>Die US-Notenbank Fed bel\u00e4sst den Leitzins auf dem aktuellen Stand.<\/li>\n<li>Damit befindet er sich in der Spanne von 4.25 bis 4.5 Prozent.<\/li>\n<li>Pr\u00e4sident Trump d\u00fcrfte das nicht erfreuen: Er fordert seit l\u00e4ngerer Zeit Zinssenkungen von Fed-Chef Jerome Powell.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"article-paragraph\">Marktbeobachter hatten bereits damit gerechnet \u2013 sie gehen fr\u00fchestens von einer Zinssenkung bei der Sitzung im September aus. Der Leitzins ist f\u00fcr Banken wichtig: Zu diesem Satz k\u00f6nnen sie sich bei der Zentralbank Geld leihen. <\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Damit stemmt sich US-Notenbank-Chef Jerome Powell weiter gegen Trump, dem die aktuelle Leitzinsspanne zu hoch ist. Weil er aber nicht das bekommt, was er verlangt, hat Trump den Fed-Chef in den vergangenen Monaten immer wieder verbal attackiert und unter anderem als \u00abDummkopf\u00bb, \u00abSchwachkopf\u00bb und \u00abdummen Kerl\u00bb beschimpft. <\/p>\n<p>                                                        Trump will mit niedrigeren Zinsen Wirtschaft ankurbeln<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Trump will einen niedrigeren Leitzins, um die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten anzukurbeln. Zudem f\u00e4llt es Regierungen bei niedrigem Zins leichter, sich zu verschulden: Laut einer Einsch\u00e4tzung des Haushaltsamts des US-Kongresses wird sich das Defizit durch Trumps neues Steuergesetz innerhalb der n\u00e4chsten zehn Jahre um rund 3.3 Billionen US-Dollar erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>          Trump-Vertraute stellen sich bei Fed-Sitzung gegen Mehrheitslinie<\/p>\n<p>    Box aufklappen<br \/>\n    Box zuklappen<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Die von US-Pr\u00e4sident Donald Trump ernannten Fed-Gouverneure Michelle Bowman und Christopher Waller haben sich bei der j\u00fcngsten Zinsentscheidung der US-Notenbank gegen die Mehrheit gestellt. Beide stimmten gegen eine Beibehaltung des aktuellen Leitzinsniveaus. <\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Es war das erste Mal seit Jahrzehnten, dass sich zwei Mitglieder offen gegen die Mehrheitslinie stellten. Waller gilt zudem als m\u00f6glicher Nachfolger von Notenbankchef Jerome Powell, dessen Amtszeit im Mai 2026 endet.<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">F\u00fcr Powell \u00fcberwiegen hingegen andere Argumente: Angesichts bestehender Inflationsrisiken infolge Trumps Zollpolitik z\u00f6gert die US-Notenbank mit Zinssenkungen. Zuletzt zeigten sich zudem Wirtschaft und Arbeitsmarkt in den USA robust, was ebenfalls kein Grund f\u00fcr einen niedrigeren Leitzins ist.<\/p>\n<p>                                                        IWF besorgt \u00fcber gestiegene Importpreise<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Unter Trumps F\u00fchrung haben die USA gegen eine Vielzahl von L\u00e4ndern Z\u00f6lle angedroht oder bereits etabliert \u2013 mit Folgen f\u00fcr die US-Bev\u00f6lkerung: Erst am Dienstag hatte sich der Internationale W\u00e4hrungsfonds (IWF) \u00fcber teils gestiegene Importpreise in dem Land besorgt. Dies deute darauf, dass Unternehmen damit beginnen, h\u00f6here Kosten auf ihre Preise umzulegen. Am Ende bedeute dies, dass die Z\u00f6lle von Importeuren, Einzelh\u00e4ndlern und letztlich von den Kunden getragen werden. <\/p>\n<p>          US-Dollar zieht nach Fed-Zinsentscheid an<\/p>\n<p>    Box aufklappen<br \/>\n    Box zuklappen<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Der US-Dollar hat nach der Entscheidung der US-Notenbank Fed, die Leitzinsen unver\u00e4ndert zu belassen, sprunghaft zugelegt. Unterst\u00fctzung erhielt die US-W\u00e4hrung durch die zur\u00fcckhaltenden \u00c4usserungen des US-Notenbankchefs Jerome Powell. Dieser erkl\u00e4rte, die Federal Reserve k\u00f6nne es sich leisten, mit einer Zinssenkung zu warten, bis mehr Klarheit \u00fcber den wirtschaftlichen Kurs herrsche.<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Trump drohte bereits mehrmals mit der Entlassung Powells. Die H\u00fcrden daf\u00fcr sind aber hoch: Daf\u00fcr ist ein \u00abwichtiger Grund\u00bb n\u00f6tig. Juristisch ist die Frage, ob ein US-Pr\u00e4sident einen Notenbank-Chef entlassen kann, nicht vollst\u00e4ndig gekl\u00e4rt. <\/p>\n<p>                                                        Trump will Powell weg haben \u2013 oder doch nicht?<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Die Amtszeit von Powell endet im kommenden Mai. Doch anders als Trump es gerne nahelegt, entscheidet Powell als Chef nicht alleine \u00fcber den Leitzins \u2013 das macht der Zentralbankrat. <\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Zuletzt war sich Trump nicht zu schade, neue Argumente f\u00fcr eine Entlassung Powells zu finden oder auch zusammenzureimen: Bei einem Rundgang in der Notenbank hielt Trump ihm angebliche neue Zahlen zu den steigenden Kosten der Renovierungsarbeiten der Federal Reserve in H\u00f6he von 3.1 Milliarden US-Dollar vor. <\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Powell sch\u00fcttelte sichtbar den Kopf. Beim Sichten eines Schreibens, das Trump ihm aush\u00e4ndigte, stellte der Fed-Chef fest: \u00abDas ist ein Geb\u00e4ude, das bereits gebaut wurde. Es wurde vor f\u00fcnf Jahren fertiggestellt.\u00bb Sp\u00e4ter stimmte Trump dann aber neue T\u00f6ne an: Eine Entlassung sei \u00abein grosser Schritt, und ich halte ihn einfach nicht f\u00fcr notwendig\u00bb, sagte er. <\/p>\n<p>  Klicken, um die Teilen-Funktion zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>            Teilen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Klicken, um die Teilen-Funktion zu \u00f6ffnen. Teilen Die US-Notenbank Fed bel\u00e4sst den Leitzins auf dem aktuellen Stand. Damit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":307360,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-307359","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114946037686166499","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/307359","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=307359"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/307359\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/307360"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=307359"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=307359"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=307359"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}