{"id":307695,"date":"2025-07-31T08:02:18","date_gmt":"2025-07-31T08:02:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/307695\/"},"modified":"2025-07-31T08:02:18","modified_gmt":"2025-07-31T08:02:18","slug":"stuttgarts-marode-bruecken-so-soll-die-neue-wilhelmsbruecke-aussehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/307695\/","title":{"rendered":"Stuttgarts marode Br\u00fccken: So soll die neue Wilhelmsbr\u00fccke aussehen"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t      \t\t            \t\t             \t\t\t\t   \t\t\t\t\t   <img decoding=\"async\" id=\"article-image\" fetchpriority=\"high\" alt=\"Stuttgarts marode Br\u00fccken: So soll die neue Wilhelmsbr\u00fccke aussehen\" title=\"Stuttgarts marode Br\u00fccken: So soll die neue Wilhelmsbr\u00fccke aussehen\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/media.media.92a17987-e8bd-4a66-9496-52955eeee721.16x9_700.jpg\" data-linkto=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/javascript:void(0);\"\/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tSchmal und elegant, mit Sitzstufen an beiden Neckarufern \u2013 so soll die neue Wilhelmsbr\u00fccke einmal aussehen.\u00a0Foto: \u00a0\t\t\t<\/p>\n<p>Der Neubau zwischen Neckarvorstadt und Cannstatter Altstadt f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer k\u00f6nnte 2029 fertiggestellt werden \u2013 und den Neckar erlebbarer machen.<\/p>\n<p>Die Br\u00fccken in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stuttgart<\/a> sind in einem schlechten Zustand. Mit Kosten von mehr als einer Milliarde Euro f\u00fcr die Instandhaltung rechnet die Stadtverwaltung in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Besonders prek\u00e4r ist die Situation in Bad <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Stuttgart-Bad_Cannstatt\" title=\"Cannstatt\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Cannstatt<\/a>. Aufgrund akuter Einsturzgefahr wurde die Rosensteinbr\u00fccke bereits vergangenes Jahr abgerissen. Derzeit laufen die Arbeiten f\u00fcr den Ersatzbau f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer \u00fcber den Neckar. Nun stehen auch die Pl\u00e4ne f\u00fcr den Abriss und Neubau der benachbarten Wilhelmsbr\u00fccke fest. <\/p>\n<p>70 Meter lange Stahlkonstruktion f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer <\/p>\n<p>Als Sieger der zw\u00f6lf eingereichten Entw\u00fcrfe des von der Stadt ausgelobten Ingenieurwettbewerbs ging die Arbeitsgemeinschaft Mayr, Ludescher und Partner, Beratende Ingenieure PartG mbB aus Stuttgart und die DKFS PartG mbB Architekten aus Aachen hervor. Die Fachjury \u00fcberzeugte vor allem \u201edie Flexibilit\u00e4t der Fahrbahnfl\u00e4che\u201c, betont J\u00fcrgen Mutz, der Leiter des st\u00e4dtischen Tiefbauamts. Schlie\u00dflich k\u00f6nne man nicht voraussagen, wie der Verkehr der Zukunft aussehe. So k\u00f6nne man auf Entwicklungen reagieren. \u201eSchlie\u00dflich bauen wir eine Br\u00fccke f\u00fcr die kommenden 80 Jahre\u201c, ist Mutz \u00fcberzeugt. <\/p>\n<p>Rund 70 Meter erstreckt sich die neue Stahlkonstruktion von der Br\u00fccken-\/Neckartalstra\u00dfe in der Neckarvorstadt bis zum Thadd\u00e4us-Troll-Platz an der Ecke Bad-\/Markstra\u00dfe. In der Mitte der Br\u00fccke verl\u00e4uft der Radweg in beide Richtungen mit einer Breite von vier Metern. An den R\u00e4ndern verlaufen die mindestens 3,50 Meter breiten Fu\u00dfg\u00e4ngerbereiche. Der Bau \u201ebesticht durch ein sehr feines, elegantes Design\u201c, ist der Jury-Vorsitzende, Professor Stephan Engelsmann von der Staatlichen Akademie f\u00fcr Bildende K\u00fcnste, \u00fcberzeugt \u2013 und \u201esicherlich eine st\u00e4dtebauliche Aufwertung f\u00fcr Bad Cannstatt\u201c. <\/p>\n<p>Sitzstufen am Neckarufer auf beiden Seiten <\/p>\n<p>Durch den Wegfall der breiten Widerlager auf beiden Seiten ist zudem ein weiterer Wunsch realisierbar: Sitzstufen am Neckarufer unterhalb des Thadd\u00e4us-Troll-Platzes. Und auch auf der gegen\u00fcberliegenden Seite ber\u00fccksichtigt der Entwurf diese M\u00f6glichkeit im Vorgriff zum Masterplan \u201eErlebnisraum Neckar \u2013 Stadt am Fluss\u201c. \u201eEs ist sozusagen der Auftakt f\u00fcr die Pl\u00e4ne zur Umgestaltung des Neckarknies\u201c, hofft Stadtplaner Andreas Hemmerich. Diese sehen eine Aufwertung mit Sitzgelegenheiten und Sichtbalkone an der Ufermauer auf Seite der Neckarvorstadt vor. <\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/media.media.c3495210-cbbe-49de-98e8-5cc612a014cf.original1024.media.jpeg\"\/>     Im Cannstatter Stadtarchiv sind alle zw\u00f6lf Entw\u00fcrfe des Wettbewerbs in einer Ausstellung zu sehen.    Foto: Lichtgut\/Christoph Schmidt    <\/p>\n<p>In erster Linie soll die Wilhelmsbr\u00fccke aber weiter dem Rad- und Fu\u00dfverkehr dienen. Die Bedeutung als wichtige Querungsm\u00f6glichkeit zwischen den Einkaufsm\u00f6glichkeiten in der Altstadt und der Neckarvorstadt mit der Anbindung an den \u00f6ffentlichen Nahverkehr belegen die Zahlen: In der Spitzenstunde bis zu 1000 Fu\u00dfg\u00e4nger wurden gez\u00e4hlt. Zudem 200 Radfahrer, Tendenz steigend. Schlie\u00dflich soll im Zuge der Umgestaltung auch einmal der neue Neckarradweg von M\u00fchlhausen kommend \u00fcber die Wilhelmsbr\u00fccke und dem Sailerwasen auf der Seite der Cannstatter Altstadt verlaufen. <\/p>\n<p>Sollte der Gemeinderat zustimmen, sollen die Planungen nun ausgearbeitet werden, der Baubeschluss dann Ende 2027 fallen. Bei einer Bauzeit von zwei Jahren \u201esoll die neue Wilhelmsbr\u00fccke dann 2029 eingeweiht werden\u201c, so Tiefbauamtsleiter Mutz \u2013 je nach dem, welche weiteren Umgestaltungsma\u00dfnahmen noch integriert werden. <\/p>\n<p>Kosten von knapp zehn Millionen Euro <\/p>\n<p>Hingegen ist ein anderer Zeitplan in Stein gemei\u00dfelt: \u201eErst wenn der <strong>Behelfsbau an der Rosensteinbr\u00fccke<\/strong><br \/>fertiggestellt ist, kann die Wilhelmsbr\u00fccke gesperrt werden\u201c, betont Mutz. Schlie\u00dflich m\u00fcsse gew\u00e4hrleistet werden, dass zumindest eine der wichtigen Neckarquerungen bestehen bleibt. Ziel sei es, die Wilhelmsbr\u00fccke so lange wie m\u00f6glich ge\u00f6ffnet zu lassen. Das sei derzeit aber nicht absehbar. Die Sch\u00e4den w\u00fcrden im viertelj\u00e4hrlichen Turnus unter die Lupe genommen. Sp\u00e4testens Ende 2026 soll mit dem Abriss begonnen werden \u2013 f\u00fcr die neue, elegante Neckarquerung in Bad Cannstatt. Die Kosten werden derzeit auf knapp zehn Millionen Euro gesch\u00e4tzt. <\/p>\n<p>Info: Alle zw\u00f6lf eingereichten Entw\u00fcrfe k\u00f6nnen noch bis Freitag, 8. August im Stadtarchiv Bad Cannstatt, Bellingweg 21, von Montag bis Freitag zu den \u00fcblichen \u00d6ffnungszeiten besichtigt werden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Schmal und elegant, mit Sitzstufen an beiden Neckarufern \u2013 so soll die neue Wilhelmsbr\u00fccke einmal aussehen.\u00a0Foto: \u00a0 Der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":307696,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[1634,3364,29,30,88759,88758,14481,1441,5251,88757],"class_list":{"0":"post-307695","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-neckarvorstadt","13":"tag-rosensteinbruecke","14":"tag-stadt-am-fluss","15":"tag-stuttgart","16":"tag-stuttgart-bad-cannstatt","17":"tag-wilhelmsbruecke"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114946804717909599","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/307695","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=307695"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/307695\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/307696"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=307695"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=307695"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=307695"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}