{"id":308014,"date":"2025-07-31T11:03:15","date_gmt":"2025-07-31T11:03:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/308014\/"},"modified":"2025-07-31T11:03:15","modified_gmt":"2025-07-31T11:03:15","slug":"nahost-liveblog-wadephul-fordert-sicheren-zugang-fuer-helfer-nach-gaza","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/308014\/","title":{"rendered":"Nahost-Liveblog: ++ Wadephul fordert sicheren Zugang f\u00fcr Helfer nach Gaza ++"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>liveblog<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 31.07.2025 12:49 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Bundesau\u00dfenminister Wadephul hat Israel dazu aufgerufen, sichere Zug\u00e4nge auf dem Landweg in den Gazastreifen zu schaffen. Mehrere Hilfsorganisationen haben angesichts der Lage in Gaza einen Krisengipfel im Kanzleramt gefordert.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie wichtigsten Entwicklungen im \u00dcberblick.<\/p>\n<p>12:32 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Wadephul-fordert-sicheren-Zugang-auf-Landweg-nach-Gaza\"><br \/>\n        Wadephul fordert sicheren Zugang auf Landweg nach Gaza<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAu\u00dfenminister Johann Wadephul hat Israel aufgefordert, sichere Zug\u00e4nge auf dem Landweg in den Gazastreifen zu schaffen. &#8222;Nur \u00fcber den Landweg k\u00f6nnen Hilfsg\u00fcter die Menschen in ausreichender Menge erreichen&#8220;, sagte Wadephul vor seinem Abflug nach Tel Aviv. &#8222;Deswegen fordere ich die israelische Regierung dringend auf, den UN und den internationalen Hilfsorganisationen sicheren Zugang und vor allem auch sichere und effektive Verteilung zu erm\u00f6glichen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn seinem Statement betonte der CDU-Politiker, Israel m\u00fcsse &#8222;sofort, umfassend und nachhaltig f\u00fcr Abhilfe bei der katastrophalen Lage im Gazastreifen sorgen&#8220;. Dort habe das Sterben und Leiden &#8222;unfassbare Dimensionen angenommen&#8220;. Deutschland werde an der Seite Israels weiter daf\u00fcr eintreten, dass die Terrormiliz Hamas endlich die Geiseln, darunter auch deutsche Staatsangeh\u00f6rige, freilasse, entwaffnet werde und keinen politischen Einfluss mehr in den pal\u00e4stinensischen Gebieten habe. &#8222;Von Ihr darf nie wieder eine Bedrohung f\u00fcr Israel ausgehen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZugleich warnte Wadephul Israel vor einer weiteren Versch\u00e4rfung der Lage. &#8222;Auf einseitige Schritte wird auch Deutschland gezwungen sein, zu reagieren.&#8220;<\/p>\n<p>11:50 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Brot-fuer-die-Welt-skeptisch-bei-Luftbruecke\"><br \/>\n        &#8222;Brot f\u00fcr die Welt&#8220; skeptisch bei Luftbr\u00fccke<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Pr\u00e4sidentin von &#8222;Brot f\u00fcr die Welt&#8220;, Dagmar Pruin, sieht Hilfsfl\u00fcge zur Versorgung des Gazastreifens skeptisch. Sie verstehe den Wunsch zu helfen, halte aber die Methode f\u00fcr &#8222;nicht richtig&#8220;, sagte sie.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Berliner Luftbr\u00fccke nach dem Zweiten Weltkrieg sei notwendig gewesen, weil die Stadt damals eingez\u00e4unt war &#8211; aber Gaza sei \u00fcber dem Landweg erreichbar und Lkw k\u00f6nnten viel mehr liefern als Flugzeuge, erl\u00e4uterte Pruin. Au\u00dferdem sei beim Abwurf von Paletten keine kontrollierte Verteilung der Lebensmittel m\u00f6glich.<\/p>\n<p>11:07 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#SPD-Vizefraktionschefin-Palaestina-Anerkennung-kein-Tabu\"><br \/>\n        SPD-Vizefraktionschefin: Pal\u00e4stina-Anerkennung &#8222;kein Tabu&#8220;<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie stellvertretende SPD-Fraktionschefin Siemtje M\u00f6ller hat eine Anerkennung Pal\u00e4stinas auch vor Ende von Verhandlungen f\u00fcr eine Zwei-Staaten-L\u00f6sung nicht ausgeschlossen. &#8222;Die Anerkennung eines pal\u00e4stinensischen Staates ist dabei kein Tabu und muss nicht zwingend am Ende eines solchen Prozesses stehen&#8220;, erkl\u00e4rte sie vor dem Abflug nach Israel. &#8222;Unser Ziel bleibt eine politische L\u00f6sung, die Israel dauerhaft Sicherheit gibt &#8211; und den Pal\u00e4stinenserinnen und Pal\u00e4stinensern eine echte Perspektive auf Frieden und Selbstbestimmung&#8220;, betonte sie. &#8222;Das geht nur \u00fcber eine verhandelte Zwei-Staaten-L\u00f6sung.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSie forderte einen dauerhaften Waffenstillstand in Gaza. Es m\u00fcsse aber nach dem Massaker der Terrormiliz Hamas im Oktober 2023 klar sein, dass von Gaza nie mehr eine Bedrohung f\u00fcr Israel ausgehe.<\/p>\n<p>10:49 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Libanons-Praesident-betont-Willen-zur-Entwaffnung-der-Hisbollah\"><br \/>\n        Libanons Pr\u00e4sident betont Willen zur Entwaffnung der Hisbollah<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer libanesische Pr\u00e4sident Joseph Aoun hat seinen Willen zur Entwaffnung der Hisbollah-Miliz betont. Die libanesische Regierung wolle &#8222;allen bewaffneten Gruppen, darunter der Hisbollah, die Waffen abnehmen&#8220;, sagte Aoun in einer Rede anl\u00e4sslich des Tags der Armee, den der Libanon am Freitag feiert. &#8222;Es ist die Pflicht aller politischen Parteien &#8230;, diese historische Gelegenheit ohne Z\u00f6gern zu ergreifen und darauf zu dringen, dass die Waffen ausschlie\u00dflich in den H\u00e4nden der Armee und der Sicherheitskr\u00e4fte liegen und bei niemandem sonst.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Staat solle im gesamten Gebiet des Landes die Kontrolle \u00fcbernehmen, so der Pr\u00e4sident weiter. Ein Vorschlag an die USA werde dem Kabinett in der kommenden Woche vorgelegt. Dieser besage, dass Israel seine Angriffe auf den Libanon einstellen und sich von seinen Stellungen im S\u00fcden des Landes zur\u00fcckziehen solle. Zudem solle die Hisbollah ihre Waffen an die libanesische Armee \u00fcbergeben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZuvor hatte Hisbollah-Chef Naim Kassem die Entwaffnung seiner Miliz zur\u00fcckgewiesen. Wer dies verlange, diene &#8222;dem israelischen Projekt&#8220; sagte er in einer Fernsehansprache.<\/p>\n<p>10:43 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Palaestinenser-Ein-Toter-bei-Angriff-durch-Siedler-im-Westjordanland\"><br \/>\n        Pal\u00e4stinenser: Ein Toter bei Angriff durch Siedler im Westjordanland<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei einem Angriff israelischer Siedler auf pal\u00e4stinensische D\u00f6rfer im Westjordanland ist nach pal\u00e4stinensischen Angaben ein Mann get\u00f6tet worden. Der 45-J\u00e4hrige sei an Brandrauch erstickt, berichtete die pal\u00e4stinensische Nachrichtenagentur Wafa. Siedler h\u00e4tten in dem Ort Silwad zw\u00f6lf Fahrzeuge und ein Haus in Brand gesetzt. Auch in weiteren D\u00f6rfern in der N\u00e4he von Ramallah seien Autos angez\u00fcndet worden. Ein israelischer Armeesprecher sagte auf Anfrage, man pr\u00fcfe den Bericht.<\/p>\n<p>10:14 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Krisengipfel\"><br \/>\n        Hilfsorganisationen fordern Krisengipfel im Kanzleramt<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEine Reihe humanit\u00e4rer Organisationen hat angesichts der verheerenden Lage f\u00fcr die Menschen im Gazastreifen einen Krisengipfel im Kanzleramt gefordert. Die 13 in der Region t\u00e4tigen Organisationen erkl\u00e4rten, es sei wichtig, &#8222;\u00fcber tats\u00e4chlich wirksame humanit\u00e4re Ma\u00dfnahmen zu sprechen, um das Leid der Zivilbev\u00f6lkerung und die sich ausbreitende Hungersnot zu beenden&#8220;. Dazu m\u00fcsse ein humanit\u00e4rer Krisengipfel abgehalten werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZu den unterzeichnenden Organisationen geh\u00f6ren unter anderem Save the Children, \u00c4rzte ohne Grenzen, Care, Caritas, Oxfam, Aktion gegen den Hunger und die Welthungerhilfe. Sie berichten von ihren Eins\u00e4tzen in dem Pal\u00e4stinensergebiet unter anderem von mangelern\u00e4hrten Kindern, ersch\u00f6pften Mitarbeitenden, zerst\u00f6rter Infrastruktur und Angriffen auf Krankenh\u00e4user.<\/p>\n<p>09:20 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Israel-meldet-Einfuhr-weiterer-Hilfstransporte-in-den-Gazastreifen\"><br \/>\n        Israel meldet Einfuhr weiterer Hilfstransporte in den Gazastreifen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWeitere Hilfstransporte f\u00fcr die notleidende Bev\u00f6lkerung im Gazastreifen haben nach israelischen Angaben den umk\u00e4mpften K\u00fcstenstreifen erreicht. 270 weitere Lastwagenladungen seien am Mittwoch in den Gazastreifen eingefahren, teilte die zust\u00e4ndige Cogat-Beh\u00f6rde auf X mit. Sie warteten nun auf \u00dcbernahme und Verteilung durch die Vereinten Nationen, ebenso wie Hunderte weitere Lastwagen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAu\u00dferdem seien mehr als 200 Lastwagenladungen von UN- und anderen Organisationen \u00fcbernommen und verteilt worden. \u00dcberdies seien zwei Tankfahrzeuge mit Treibstoff in den Gazastreifen eingefahren. Diese sollten dem Betrieb &#8222;essenzieller humanit\u00e4rer Systeme&#8220; dienen. Zudem seien 32 Paletten mit Lebensmitteln in Zusammenarbeit mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, \u00c4gypten und Jordanien \u00fcber dem abgeriegelten K\u00fcstenstreifen abgeworfen worden.<\/p>\n<p>08:53 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Trump-Anerkennung-durch-Kanada-wird-Zolldeal-sehr-schwierig-machen\"><br \/>\n        Trump: Anerkennung durch Kanada wird Zolldeal &#8222;sehr schwierig&#8220; machen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUS-Pr\u00e4sident Donald Trump hat Kanada angesichts der Pl\u00e4ne des Landes f\u00fcr eine Anerkennung eines Pal\u00e4stinenserstaates mit Folgen auf Verhandlungen \u00fcber ein Handelsabkommen gedroht. &#8222;Wow! Kanada hat gerade angek\u00fcndigt, dass es die Eigenstaatlichkeit Pal\u00e4stinas unterst\u00fctzt. Das wird es f\u00fcr uns sehr schwierig machen, ein Handelsabkommen mit ihnen zu schlie\u00dfen&#8220;, schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. &#8222;Ach Kanada!!!&#8220;, fuhr er fort.<\/p>\n<p>08:51 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Wadephul-warnt-Israel\"><br \/>\n        Wadephul warnt Israel<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVor seiner Israel-Reise hat Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul die Regierung von Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu vor einer Annexion pal\u00e4stinensischer Gebiete gewarnt. &#8222;Es gibt immer wieder Politiker in Israel, die sagen, wir annektieren das. Die Knesset hat es gerade beschlossen. Das geht nat\u00fcrlich nicht&#8220;, sagte Wadephul dem Nachrichtenportal Politico. Deutschland stehe zur Zwei-Staaten-L\u00f6sung und billige &#8222;illegale Siedlungen im Westjordanland nicht&#8220;.<\/p>\n<p>08:46 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Druck\"><br \/>\n        Siemtje M\u00f6ller: &#8222;Es braucht echten politischen Druck&#8220;<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, Siemtje M\u00f6ller, hat gefordert, politischen Druck auf Israel auszu\u00fcben, um die Situation der Menschen im Gazastreifen zu verbessern. Dieser m\u00fcsse mit internationalen Partner abgestimmt werden, damit die israelische Regierung sich bewege, so M\u00f6ller im ARD-Morgenmagazin. Von der bevorstehende Reise des CDU-Au\u00dfenministers Johann Wadephul erhoffe sie sich, dass diese genutzt werde, um den Druck weiter zu erh\u00f6hen, so die SPD-Politikerin.<\/p>\n<p>08:18 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Botschafter\"><br \/>\n        Ex-Botschafter: Israel muss unter Druck gesetzt werden<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer ehemalige israelische Botschafter in Deutschland, Shimon Stein, hat scharfe Kritik am politischen Kurs von Israels Premierminister Benjamin Netanjahu mit Blick auf den Krieg im Gazastreifen ge\u00fcbt. Israel habe ein Recht auf Selbstverteidigung, aber ihm fehle die Perspektive, wo die Reise hingehen solle, worin der Zweck der Operation in dem abgeriegelten K\u00fcstengebiet liege, sagte Stein im Deutschlandfunk.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEr verwies auf die Geiseln, die sich noch immer in der Gewalt der Hamas befinden. Der Regierungschef sei bereit, Israel zu &#8222;opfern&#8220;, ohne eine Gesamtstrategie zu geben, in der auch die humanit\u00e4re Lage im Gazastreifen ber\u00fccksichtigt werde. Netanjahus h\u00f6chste Priorit\u00e4t sei das politische \u00dcberleben, so Stein. Israel m\u00fcsse unter Druck gesetzt werden, sagte Stein und nannte als Beispiel Sanktionen. Dabei m\u00fcsse ein Unterschied zwischen der Regierung und der Zivilbev\u00f6lkerung gemacht werden.\u00a0<\/p>\n<p>06:29 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Kulturschaffende-richten-offenen-Brief-an-Merz\"><br \/>\n        Kulturschaffende richten offenen Brief an Merz<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn einem offenen Brief, der dem Magazin Spiegel vorliegt, fordern mehr als 150 Kulturschaffende Bundeskanzler Friedrich Merz auf, gegen das Leid in Gaza konkrete Schritte zu unternehmen. In dem Schreiben hei\u00dft es, Merz habe Israel zwar f\u00fcr das Vorgehen im Gazastreifen kritisiert. &#8222;Wir w\u00fcrdigen das, doch eines ist klar: Worte alleine retten keine Leben&#8220;, betonen die Unterzeichnenden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Unterschriften des Briefes stammen unter anderem von Schauspielerinnen und Schauspielern, Musikern und Moderatoren. Sie verurteilten &#8222;die grauenvollen Verbrechen&#8220; der Terrormiliz Hamas aufs Sch\u00e4rfste. Jedoch legitimiere kein Verbrechen, Millionen von unschuldigen Menschen kollektiv zu bestrafen. Daher wird in dem offenen Brief ein Stopp aller deutschen Waffenexporte an Israel gefordert sowie das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Israel auszusetzen und ein sofortiger Waffenstillstand im Gazastreifen mitsamt ungehindertem Zugang f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe.<\/p>\n<p>03:42 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Wadephul\"><br \/>\n        Wadephul reist nach Israel und ins Westjordanland<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBundesau\u00dfenminister Johann Wadephul reist heute nach Israel. Dort wird er unter anderem mit seinem israelischen Kollegen Gideon Saar Gespr\u00e4che f\u00fchren. Am Freitag will Wadephul mit UN-Vertretern in Jerusalem zusammenkommen, die ihn \u00fcber die Lage in Gaza informieren wollen. In Ramallah im Westjordanland will er Mitglieder der pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde treffen.<\/p>\n<p>01:26 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Kanada\"><br \/>\n        Auch Kanada stellt Anerkennung von Pal\u00e4stina in Aussicht<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch Kanada will unter gewissen Bedingungen im September einen pal\u00e4stinensischen Staat anerkennen. Dies k\u00fcndigte Ministerpr\u00e4sident Mark Carney an und kn\u00fcpfte den Schritt an Reformen der Pal\u00e4stinenser-Regierung sowie Wahlen 2026 unter Ausschluss der militant-islamistischen Hamas. Kanada folgt damit dem Beispiel Frankreichs und Gro\u00dfbritanniens.<\/p>\n<p>01:40 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Witkoff\"><br \/>\n        Medien: US-Sondergesandter Witkoff reist nach Israel<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer US-Sondergesandte Steve Witkoff reist Medienberichten zufolge nach Israel, um \u00fcber die katastrophale humanit\u00e4re Lage im Gazastreifen zu sprechen. Der Sender NBC News und das Portal The Hill berichteten jeweils unter Berufung auf einen Regierungsbeamten, dass Witkoff sich am Donnerstag auf den Weg mache.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie US-Nachrichtenseite Axios hatte ein paar Stunden zuvor berichtet, es werde erwartet, dass der Sondergesandte am Mittwoch nach Israel reise.\u00a0<\/p>\n<p>01:35 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Hisbollah-weist-Rufe-nach-Entwaffnung-zurueck\"><br \/>\n        Hisbollah weist Rufe nach Entwaffnung zur\u00fcck<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie libanesische Terrororganisation Hisbollah lehnt Forderungen nach einer Entwaffnung ab. &#8222;Wir werden uns Israel nicht unterwerfen&#8220;, sagte ihr Anf\u00fchrer Naim Kassem. Eine Entwaffnung der Gruppe diene einzig Israel, erkl\u00e4rte er in einer Fernsehansprache. Die USA dr\u00e4ngen den Libanon, die Entwaffnung der pro-iranischen Miliz voranzutreiben.<\/p>\n<p>01:26 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#USA-verhaengen-Sanktionen-gegen-iranisches-Schiffsimperium\"><br \/>\n        USA verh\u00e4ngen Sanktionen gegen iranisches Schiffsimperium<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie USA haben Sanktionen gegen\u00a0ein Schiffsimperium verh\u00e4ngt, das vom Sohn eines Beraters von Irans geistlichem Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei kontrolliert werden soll. Das US-Finanzministerium gab Strafma\u00dfnahmen gegen mehr als 50 Individuen und Unternehmen bekannt, die zum Netzwerk von Mohammed Hossein Schamchani geh\u00f6ren sollen. Au\u00dferdem seien mehr als 50 Tanker und Containerschiffe identifiziert worden, die Teil des Imperiums seien. Das Finanzministerium sprach von den umfassendsten Sanktionsma\u00dfnahmen gegen den Iran seit dem Jahr 2018.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMohammed Hossein Schamchani ist der Sohn von Ali Schamchani, einem wichtigen Berater von Ali Chamenei. Gegen Ali Schamchani verh\u00e4ngten die USA 2020 Sanktionen. Schamchani betreibe eine &#8222;riesige Flotte an Tankern und Containerschiffen&#8220;, mit denen er Erd\u00f6l und Erd\u00f6lprodukte aus dem Iran und aus Russland transportiere, erkl\u00e4rte das US-Finanzministerium. Die Flotte mache dabei Milliardengewinne. Hauptabnehmer sei China.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"liveblog Stand: 31.07.2025 12:49 Uhr Bundesau\u00dfenminister Wadephul hat Israel dazu aufgerufen, sichere Zug\u00e4nge auf dem Landweg in den&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":308015,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1773],"tags":[29,214,30,411,3272,6000,471,1780,215],"class_list":{"0":"post-308014","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-serien","8":"tag-deutschland","9":"tag-entertainment","10":"tag-germany","11":"tag-israel","12":"tag-liveblog","13":"tag-nahost","14":"tag-serien","15":"tag-series","16":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114947516256477435","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/308014","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=308014"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/308014\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/308015"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=308014"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=308014"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=308014"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}