{"id":308083,"date":"2025-07-31T11:41:26","date_gmt":"2025-07-31T11:41:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/308083\/"},"modified":"2025-07-31T11:41:26","modified_gmt":"2025-07-31T11:41:26","slug":"kritik-aus-union-an-us-zolldeal-ursula-von-der-leyen-muss-nachverhandeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/308083\/","title":{"rendered":"Kritik aus Union an US-Zolldeal: &#8222;Ursula von der Leyen muss nachverhandeln&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>                    Kritik aus Union an US-Zolldeal<br \/>\n                &#8222;Ursula von der Leyen muss nachverhandeln&#8220;<\/p>\n<p>\t\t\t\t              31.07.2025, 10:53 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Bundeskanzler Merz lobt die Zoll-Einigung zwischen EU-Kommission und US-Pr\u00e4sident Trump. Doch das Rumoren ist nicht nur in der Wirtschaft gro\u00df. Unionsfraktionsvize M\u00fcller kritisiert den Deal bei ntv &#8211; und \u00e4u\u00dfert sich zu Spekulationen \u00fcber Sachsen-Anhalts Ministerpr\u00e4sidenten Haseloff.<\/strong><\/p>\n<p>Kaum ist der Zolldeal zwischen der Europ\u00e4ischen Union und den USA geeint, lobt Bundeskanzler Friedrich Merz die Einigung. Es sei gelungen, &#8222;einen Handelskonflikt abzuwenden&#8220;. Auch f\u00fcr die noch anstehenden Verhandlungen sagt Merz der EU-Kommission seine volle Unterst\u00fctzung zu. Doch es mehren sich kritische Stimmen, auch aus der eigenen Partei. Unionsfraktionsvize M\u00fcller nennt den Deal bei ntv &#8222;kontraproduktiv&#8220; und fordert Nachverhandlungen.<\/p>\n<p>Es sei zwar gut, dass es ein Ergebnis gebe, allerdings sei das &#8222;nicht zufriedenstellend&#8220;, rechnet Sepp M\u00fcller, stellvertretender CDU\/CSU-Fraktionschef mit der EU-Kommission ab. In der ntv-Sendung Fr\u00fchstart sagt er: &#8222;Das, was wir an Prozenten, an Z\u00f6llen zahlen m\u00fcssen, ist kontraproduktiv f\u00fcr unsere Wirtschaft. Hier muss Br\u00fcssel, hier muss Ursula von der Leyen nachverhandeln&#8220;, so M\u00fcller.<\/p>\n<p>&#8222;Wir sind die Wirtschaftskraft, das muss auch ein Donald Trump verstehen&#8220;<\/p>\n<p>Als Gegenma\u00dfnahme bringt Kulturstaatsminister Wolfram Weimer eine Digitalsteuer f\u00fcr US-Tech-Konzerne wie Alphabet (Google), Meta (Facebook, Instagram) oder Amazon ins Spiel. Auch Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) denkt mittlerweile laut dar\u00fcber nach und lobt die Idee. Sepp M\u00fcller h\u00e4lt solch eine Digitalsteuer f\u00fcr unumg\u00e4nglich, auch um die St\u00e4rke der EU zu demonstrieren. &#8222;Wir als Europ\u00e4ische Union mit \u00fcber 400 Millionen Verbraucherinnen und Verbrauchern m\u00fcssen mit breiter Brust auftreten. Wir sind die Wirtschaftskraft, das muss auch ein Donald Trump verstehen. Das muss \u00fcbrigens auch ein Xi Jinping verstehen, in China, und da geh\u00f6rt die Digitalsteuer nat\u00fcrlich dazu.&#8220;<\/p>\n<p>M\u00fcller spricht nicht nur davon, dass die Medien in Deutschland gesch\u00fctzt werden m\u00fcssten. Es gehe ihm auch um &#8222;Einnahmen, um die Dinge, die uns jetzt auf anderer Seite wegbrechen, wegen der Zollpolitik von Donald Trump, einzunehmen&#8220;. <\/p>\n<p>Was macht Haseloff?<\/p>\n<p>Sepp M\u00fcller kommt aus Lutherstadt Wittenberg, wie auch Sachsen-Anhalts Ministerpr\u00e4sident Reiner Haseloff. Beide kennen einander gut. Im September 2026 w\u00e4hlt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Viele sagen: Wenn, dann k\u00f6nne nur der beliebte CDU-Ministerpr\u00e4sident Haseloff die AfD in Schach halten. Doch tritt der mit 71 Jahren noch einmal an? M\u00fcller lobt Haseloffs Verdienste f\u00fcr das Land, doch zu einer konkreten Aussage l\u00e4sst er sich nicht hinrei\u00dfen. &#8222;Wir werden in unserer Partei gemeinsam mit Reiner Haseloff die Entscheidung in den n\u00e4chsten Tagen, sp\u00e4testens Wochen bekannt geben&#8220;. Kann man daraus schon eine Absage des dienst\u00e4ltesten Ministerpr\u00e4sidenten herauslesen? <\/p>\n<p>Laut der j\u00fcngsten Umfrage aus dem Juni dieses Jahres liegt die CDU mit 34 Prozent vorn, dicht gefolgt von der AfD mit 30. Die Linke steht dem Institut Insa zufolge bei 11 und das BSW bei 8 Prozent. Die SPD k\u00e4me nur auf 7 Prozent. Die Gr\u00fcnen liegen bei 3 Prozent, die FDP bei 2 Prozent. Rechnerisch w\u00e4re nach aktuellem Stand ein B\u00fcndnis aus CDU, BSW und SPD knapp m\u00f6glich. Wenn sich die Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse allerdings etwas \u00e4ndern, dann w\u00e4re eine Koalition nur im Zusammenspiel mit der Linken m\u00f6glich. Das schlie\u00dft die CDU aber kategorisch aus. Genauso wie auch ein B\u00fcndnis mit der AfD. <\/p>\n<p>Auf die Frage, wie wichtig Haseloff f\u00fcr ein starkes CDU-Ergebnis in Sachsen-Anhalt sei, sagt Sepp M\u00fcller: &#8222;Wenn eine Partei mit \u00fcber 5000 Mitgliedern in einem Landesverband sich nur an eine Person h\u00e4ngt, dann glaube ich, haben wir als Partei einiges verkehrt gemacht. Glauben Sie mir, wir treten als starkes Team auf, egal ob mit Reiner Haseloff oder mit unserem Landesvorsitzenden als Spitzenkandidaten.&#8220; Damit bringt er Sven Schulze ins Spiel. Er ist nicht nur Landesminister f\u00fcr Wirtschaft, Tourismus und Landwirtschaft, sondern auch Landesvorsitzender der CDU Sachsen-Anhalt.<\/p>\n<p>Haseloff ist zwar beliebt, doch Schulze mit 46 Jahren ganze 25 Jahre j\u00fcnger als der amtierende Ministerpr\u00e4sident. Vielleicht ein Argument f\u00fcr einen Wechsel des Spitzenkandidaten. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kritik aus Union an US-Zolldeal &#8222;Ursula von der Leyen muss nachverhandeln&#8220; 31.07.2025, 10:53 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":308084,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,31,106,548,663,158,3934,3935,13,88844,14,15,43464,16,1186,12,1493,211],"class_list":{"0":"post-308083","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-cdu","11":"tag-donald-trump","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europaeische-union","15":"tag-europe","16":"tag-european-union","17":"tag-headlines","18":"tag-landtagswahlen-sachsen-anhalt","19":"tag-nachrichten","20":"tag-news","21":"tag-ntv-fruehstart","22":"tag-politik","23":"tag-reiner-haseloff","24":"tag-schlagzeilen","25":"tag-ursula-von-der-leyen","26":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114947666253107882","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/308083","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=308083"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/308083\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/308084"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=308083"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=308083"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=308083"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}