{"id":308329,"date":"2025-07-31T13:53:10","date_gmt":"2025-07-31T13:53:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/308329\/"},"modified":"2025-07-31T13:53:10","modified_gmt":"2025-07-31T13:53:10","slug":"deutsche-inflationsrate-im-juli-ueberraschend-nicht-gesunken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/308329\/","title":{"rendered":"Deutsche Inflationsrate im Juli \u00fcberraschend nicht gesunken"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 31.07.2025 15:13 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Inflationsrate in Deutschland verharrte im Juli \u00fcberraschend bei 2,0 Prozent. W\u00e4hrend Energie erneut deutlich weniger kostete, zogen die Preise f\u00fcr Dienstleistungen und Nahrungsmittel \u00fcberdurchschnittlich an. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn Deutschland ist die Inflationsrate im Juli nicht wie erwartet unter die Zwei-Prozent-Marke gesunken. Waren und Dienstleistungen waren wie schon im Juni im Schnitt 2,0 Prozent teurer als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt heute zu seiner ersten Sch\u00e4tzung mitteilte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n\u00d6konomen hatten eigentlich mit einem R\u00fcckgang der Inflationsrate auf 1,9 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vormonat zogen die Verbraucherpreise um 0,3 Prozent an.<\/p>\n<p>    Energie g\u00fcnstiger, Nahrungsmittel teurer<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Kerninflation lag im Juli wie schon im Vormonat bei 2,7 Prozent. Bei der Berechnung der Kerninflation werden die besonders schwankungsanf\u00e4lligen Preise f\u00fcr Energie und Nahrungsmittel nicht ber\u00fccksichtigt. Sie liefert somit ein stabileres Bild des zugrundeliegenden Inflationstrends.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEnergie verbilligte sich im Vergleich zum Juli 2024 um 3,4 Prozent. Dabei d\u00fcrfte Experten zufolge auch <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/starker-euro-vorteile-nachteile-verbraucher-unternehmen-100.html\" title=\"Starker Euro 2025: Alle Vor- und Nachteile\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">der im Jahresvergleich starke Euro<\/a> eine Rolle gespielt haben, der die Energie-Importpreise dr\u00fcckte. Die Preise f\u00fcr Dienstleistungen stiegen dagegen mit 3,1 Prozent \u00fcberdurchschnittlich an. Auch Nahrungsmittel verteuerten sich mit 2,2 Prozent \u00fcberdurchschnittlich.<\/p>\n<p>    Experte: nachlassender Preisdruck bei Dienstleistungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Preisdruck bei den Dienstleistungen nehme langsam ab, kommentierte Commerzbank-\u00d6konom Ralph Solveen die Entwicklung. &#8222;Wahrscheinlich weil die Lohnkosten langsamer steigen, und es den Unternehmen zudem schwerer f\u00e4llt, die h\u00f6heren Kosten an ihre Kunden weiterzugeben.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTats\u00e4chlich waren die Preise f\u00fcr Dienstleistungen in den vergangenen Monaten noch deutlich st\u00e4rker gestiegen: im April um 3,9 Prozent, im Mai um 3,4 und im Juni um 3,3 Prozent. Anders sieht es bei den Nahrungsmittelpreisen aus &#8211; hier war der Preisanstieg im Vormonat mit 2,0 Prozent niedriger als jetzt im Juli mit 2,2 Prozent.<\/p>\n<p>    Keine weitere EZB-Zinssenkung mehr?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWas aber bedeuten die heutigen Daten zu den deutschen Verbraucherpreisen f\u00fcr den weiteren geldpolitischen Kurs der Europ\u00e4ischen Zentralbank? EZB-Pr\u00e4sidentin Christine Lagarde k\u00f6nnte sich in ihrer eher &#8222;falkenhaften&#8220; Haltung best\u00e4tigt sehen: Auf der j\u00fcngsten Sitzung der Europ\u00e4ischen Zentralbank hatte Lagarde die Markterwartung einer letzten Zinssenkung im September ged\u00e4mpft.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLagarde spielte dabei laut Commerzbank-Chef\u00f6konom J\u00f6rg Kr\u00e4mer herunter, dass die Inflation bald unter die Marke von zwei Prozent fallen werde. Das sei lediglich durch Basiseffekte verursacht und werde von der EZB ohnehin prognostiziert.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nViele Marktbeobachter rechnen nun nicht mehr mit einer weiteren Zinssenkung in diesem Zyklus und erwarten f\u00fcr den Rest des Jahres nun einen unver\u00e4nderten Einlagensatz. In der vergangenen Woche hatten die W\u00e4hrungsh\u00fcter nach sieben Zinssenkungen in Folge eine Zinspause eingelegt und den Einlagensatz auf 2,0 Prozent belassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 31.07.2025 15:13 Uhr Die Inflationsrate in Deutschland verharrte im Juli \u00fcberraschend bei 2,0 Prozent. 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