{"id":308478,"date":"2025-07-31T15:12:10","date_gmt":"2025-07-31T15:12:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/308478\/"},"modified":"2025-07-31T15:12:10","modified_gmt":"2025-07-31T15:12:10","slug":"wadephul-in-israel-forderung-nach-sicherem-hilfszugang-fuer-gaza","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/308478\/","title":{"rendered":"Wadephul in Israel: Forderung nach sicherem Hilfszugang f\u00fcr Gaza"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 31.07.2025 15:59 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Neben dem US-Sondergesandten ist heute auch der deutsche Au\u00dfenminister nach Israel gereist. Wadephul will darauf hinwirken, dass genug Hilfsg\u00fcter nach Gaza gelangen. Deutsche Prominente kritisieren die Linie der Regierung als zu zaghaft.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVor seiner Abreise nach Israel hat Au\u00dfenminister Johann Wadephul seine Forderung an die dortige Regierung erneuert, ausreichend <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/israel-wadephul-saar-gaza-100.html\" title=\"Wadephul dr\u00e4ngt Israel zu mehr humanit\u00e4rer Hilfe im Gazastreifen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hilfslieferungen f\u00fcr die Menschen im Gazastreifen<\/a> zu erm\u00f6glichen. Es m\u00fcssten auf dem Landweg sichere Zug\u00e4nge in das Kriegsgebiet geschaffen werden. Nur so k\u00f6nnten Hilfsg\u00fcter die Menschen in ausreichender Menge erreichen, sagte der CDU-Politiker vor seinem Abflug nach Tel Aviv. &#8222;Deswegen fordere ich die israelische Regierung dringend auf, den UN und den internationalen Hilfsorganisationen sicheren Zugang und vor allem auch sichere und effektive Verteilung zu erm\u00f6glichen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn Jerusalem will Wadephul neben seinem israelischen Kollegen Gideon Saar auch Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu und Staatspr\u00e4sident Izchak Herzog treffen. Dabei soll es unter anderem um die Situation im Gazastreifen und Wege zur Beendigung des Krieges gehen. Auch ein Treffen mit Verantwortlichen der Pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde in Ramallah im Westjordanland ist geplant.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn seinem Statement vor dem Abflug teilte der deutsche Au\u00dfenminister mit, Israel m\u00fcsse &#8222;sofort, umfassend und nachhaltig f\u00fcr Abhilfe bei der katastrophalen Lage im Gazastreifen sorgen&#8220;. Dort habe das Sterben und Leiden &#8222;unfassbare Dimensionen angenommen&#8220;. Auf einseitige Schritte werde &#8222;auch Deutschland gezwungen sein, zu reagieren.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>    US-Gesandter Witkoff bereits vor Ort<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer US-Sondergesandte Steve Witkoff nahm bereits Gespr\u00e4che in Israel auf. Er traf zun\u00e4chst Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu, wie Netanjahus B\u00fcro mitteilte. Bei dem Gespr\u00e4ch sollte es nach Medienberichten um die Lage im Gazastreifen, die israelischen Geiseln in der Gewalt der pal\u00e4stinensischen Terrororganisation Hamas sowie um den Iran gehen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWitkoff hatte vor etwa einer Woche mitgeteilt, dass die USA ihr <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/gaza-verhandlungen-usa-hamas-100.html\" title=\"Gespr\u00e4che mit Hamas \u00fcber Waffenruhe: USA und Israel ziehen Verhandler ab\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verhandlungsteam aus Katars Hauptstadt Doha zur\u00fcckrufen<\/a>. Er begr\u00fcndete das mit einem mangelnden Willen der Hamas, eine Waffenruhe erreichen zu wollen. Die USA fungieren gemeinsam mit Katar und \u00c4gypten als Vermittler zwischen Israel und der Hamas, da die beiden Kriegsparteien nicht direkt miteinander reden.\u00a0Auch Israel hatte seine <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/gaza-verhandlungen-usa-hamas-100.html\" title=\"Gespr\u00e4che mit Hamas \u00fcber Waffenruhe: USA und Israel ziehen Verhandler ab\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Delegation vergangene Woche zur\u00fcckgerufen<\/a>. Israelische Medien berichteten, Israel habe \u00c4nderungsforderungen der Hamas mit Blick auf einen Vermittlungsvorschlag f\u00fcr eine Waffenruhe zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas israelische Nachrichtenportal ynet berichtete, Witkoff k\u00f6nnte auch den Gazastreifen besuchen. Er wolle sich dort ein Bild von dem umstrittenen Verteilungsmechanismus der Gaza Humanitarian Foundation (GHF) von Hilfsg\u00fctern f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser machen.<\/p>\n<p>    Barrot kritisiert &#8222;Blutbad&#8220; vor Verteilstellen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nFrankreichs Au\u00dfenminister Jean-Noel Barrot forderte mit Blick auf die Situation an Verteilzentren im Gazastreifen die Aufl\u00f6sung der von Israel und den USA unterst\u00fctzen GHF. Diese habe dazu gef\u00fchrt, dass unter den Hilfesuchenden vor Verteilstellen ein &#8222;Blutbad&#8220; angerichtet wurde, sagte er nach einem Treffen mit seinem zyprischen Amtskollegen in Nikosia vor Journalisten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie GHF ist seit Mai im Gazastreifen aktiv und war wochenlang die einzige Organisation, die im von Israel abgeriegelten Gazastreifen Hilfen verteilte. Die UN lehnen die GHF, die von Israel und den USA unterst\u00fctzt wird, ab. Sie kritisieren deren Lebensmittelverteilung als unzureichend, gef\u00e4hrlich und parteiisch. Hunderte Pal\u00e4stinenser seien bei dem Versuch get\u00f6tet worden, zu den Verteilzentren zu gelangen oder dort Hilfsg\u00fcter zu bekommen.<\/p>\n<p>    Kulturschaffende fordern Stopp von Waffenlieferungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAus Deutschland wurde unterdessen Kritik an den bisherigen Bem\u00fchungen der Bundesregierung laut &#8211; diese reichen aus Sicht von mehr als 200 Prominenten nicht aus. Sie wandten sich mit einem <a href=\"https:\/\/secure.avaaz.org\/campaign\/de\/haben_sie_mut\/\" title=\"Avaaz: &quot;Lassen Sie Gaza nicht sterben, Herr Merz&quot;\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Brief unter der \u00dcberschrift &#8222;Lassen Sie Gaza nicht sterben, Herr Merz&#8220;<\/a> an die Regierung und verlangen darin einen h\u00e4rteren Kurs gegen\u00fcber Israel. &#8222;Die israelische Regierung weiter so vollumf\u00e4nglich zu unterst\u00fctzen, w\u00e4hrend Gaza ausgehungert und Auffanglager f\u00fcr Hunderttausende Menschen geplant werden, hat mit deutscher Staatsr\u00e4son rein gar nichts zu tun&#8220;, hei\u00dft es in dem Brief auf der Website der Nichtregierungsorganisation Avaaz. Zuerst hatte der Spiegel berichtet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Unterzeichnenden fordern den Stopp aller deutschen Waffenexporte an Israel und ein Aussetzen des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Israel. Zudem wollen auch sie einen sofortigen Waffenstillstand und ungehinderten Zugang zum Gazastreifen f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnterschrieben haben unter anderem die Schauspielerinnen und Schauspieler Jessica Schwarz, Christiane Paul, Benno F\u00fcrmann, Anna Thalbach, Meret Becker und J\u00fcrgen Vogel, die Musikerin Shirin David und die Moderatoren Joko Winterscheidt, Klaas Heufer-Umlauf sowie S\u00e4nger Giovanni Zarrella.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 31.07.2025 15:59 Uhr Neben dem US-Sondergesandten ist heute auch der deutsche Au\u00dfenminister nach Israel gereist. Wadephul will&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":308479,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[29,739,30,13,14,6000,15,12,10,8,9,11,30616],"class_list":{"0":"post-308478","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-deutschland","9":"tag-gaza","10":"tag-germany","11":"tag-headlines","12":"tag-nachrichten","13":"tag-nahost","14":"tag-news","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews","20":"tag-wadephul"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114948495454934249","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/308478","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=308478"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/308478\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/308479"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=308478"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=308478"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=308478"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}