{"id":309838,"date":"2025-08-01T03:53:21","date_gmt":"2025-08-01T03:53:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/309838\/"},"modified":"2025-08-01T03:53:21","modified_gmt":"2025-08-01T03:53:21","slug":"kuenstliche-intelligenz-neue-eu-regeln-fordern-transparenz-von-chatgpt-co-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/309838\/","title":{"rendered":"K\u00fcnstliche Intelligenz &#8211; Neue EU-Regeln fordern Transparenz von ChatGPT &#038; Co. &#8211; Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"teaserText\" data-schema-org-speakable=\"true\">Woher wei\u00df die KI das? Neue EU-Vorgaben zwingen KI-Anbieter, offenzulegen, womit sie ihre Modelle trainiert haben. Manchen Autoren und K\u00fcnstlern geht das nicht weit genug.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Br\u00fcssel (dpa) &#8211; ChatGPT, Gemini und andere Anbieter von KI-Modellen m\u00fcssen sich ab morgen an neue EU-Regeln halten. Dann gelten spezifische Transparenzpflichten f\u00fcr KI-Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck (\u201eGeneral-Purpose AI\u201c) &#8211; also Systeme, die vielseitig einsetzbar sind und etwa Texte schreiben, Sprache analysieren oder programmieren k\u00f6nnen.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die Betreiber m\u00fcssen k\u00fcnftig etwa offenlegen, wie ihre Systeme funktionieren und mit welchen Daten sie trainiert wurden. Besonders leistungsstarke Modelle, die potenziell auch eine Gefahr f\u00fcr die Allgemeinheit darstellen k\u00f6nnten, sollen zudem Sicherheitsvorkehrungen protokollieren m\u00fcssen. Grundlage der neuen Vorgaben ist das EU-KI-Gesetz (\u201eAI Act\u201c), das im Mai 2024 beschlossen wurde.\u00a0<\/p>\n<p>Verb\u00e4nde kritisieren fehlenden Schutz geistigen Eigentums<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Durch die neuen Regeln soll unter anderem das Urheberrecht gest\u00e4rkt werden. Die Entwickler m\u00fcssen nun etwa berichten, welche Quellen sie f\u00fcr ihre Trainingsdaten genutzt und ob sie Internetseiten automatisch ausgelesen haben. Zudem sollen sie angeben, welche Ma\u00dfnahmen zum Schutz von Urheberrechten ergriffen wurden. F\u00fcr Rechteinhaber soll es nach den Vorgaben der EU eine Kontaktstelle bei den Unternehmen geben.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Mehrere nationale und internationale B\u00fcndnisse von Autoren, K\u00fcnstlern und Verlegern beklagen in einer gemeinsamen Mitteilung, dass die Gesetzgebung geistiges Eigentum nicht genug sch\u00fctze. Aus Sicht der Initiative Urheberrecht blieben die Ma\u00dfnahmen wirkungslos, da etwa eine Verpflichtung zur Nennung konkreter Datens\u00e4tze, Domains oder Quellen fehle.\u00a0<\/p>\n<p>EU-Kommission kann Geldstrafen verh\u00e4ngen &#8211; Google besorgt<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Private Kl\u00e4gerinnen und Kl\u00e4ger k\u00f6nnten auch jetzt schon auf Grundlage des KI-Gesetzes gegen Anbieter klagen. Das neue Europ\u00e4ische Amt f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/K%C3%BCnstliche_Intelligenz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">K\u00fcnstliche Intelligenz<\/a> setzt die Regeln allerdings erst sp\u00e4ter durch: Das EU-KI-Amt kontrolliert neue Modelle ab August 2026. Modelle, die vor dem 2. August 2025 auf den Markt kamen, kontrolliert es ab August 2027. Bei Verst\u00f6\u00dfen drohen dann Geldstrafen von bis zu 15 Millionen Euro oder drei Prozent des gesamten weltweiten Jahresumsatzes.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Zur Orientierung f\u00fcr die Branche hatte die Kommission in den vergangenen Wochen neben rechtlichen Leitlinien auch einen freiwilligen Verhaltenskodex vorgelegt. Anbieter, die sich dem Kodex anschlie\u00dfen, k\u00f6nnten nach Einsch\u00e4tzung der Kommission von h\u00f6herer Rechtssicherheit und geringerem Verwaltungsaufwand profitieren. Google, Entwickler der KI Gemini, k\u00fcndigte in einer Mitteilung bereits an, unterzeichnen zu wollen. Gleichzeitig sei man besorgt, dass das KI-Gesetz Innovationen ausbremsen k\u00f6nne, hie\u00df es in einer Mitteilung.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250801-930-864093\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Woher wei\u00df die KI das? Neue EU-Vorgaben zwingen KI-Anbieter, offenzulegen, womit sie ihre Modelle trainiert haben. 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