{"id":309969,"date":"2025-08-01T05:10:17","date_gmt":"2025-08-01T05:10:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/309969\/"},"modified":"2025-08-01T05:10:17","modified_gmt":"2025-08-01T05:10:17","slug":"zollstreit-usa-und-mexiko-wollen-weiter-verhandeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/309969\/","title":{"rendered":"Zollstreit: USA und Mexiko wollen weiter verhandeln"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 31.07.2025 21:04 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Den 1. August hatte US-Pr\u00e4sident Trump als Stichtag f\u00fcr neue Z\u00f6lle festgelegt. Mit einigen Staaten fanden die USA Kompromisse &#8211; nun auch mit Mexiko. Alle anderen sollen in den n\u00e4chsten Stunden erfahren, wie es weitergeht.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZus\u00e4tzliche US-Strafz\u00f6lle f\u00fcr Mexiko sind vorerst vom Tisch: Die Staaten haben sich auf eine Verl\u00e4ngerung ihrer bisherigen Zollregelung geeinigt. Er habe dazu mit Mexikos Pr\u00e4sidentin Claudia Sheinbaum telefoniert, schrieb US-Pr\u00e4sident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social.\u00a0In den kommenden 90 Tagen verhandeln die beiden L\u00e4nder demnach weiter \u00fcber ein finales Abkommen. In der Zwischenzeit werde Mexiko die bislang geltenden Z\u00f6lle in H\u00f6he von 25 Prozent auf Autos und bestimmte andere Waren sowie Abgaben in H\u00f6he von 50 Prozent auf Stahl, Aluminium und Kupfer zahlen, teilte Trump mit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSheinbaum zeigte sich nach dem Telefonat zufrieden. Die vom 1. August an angek\u00fcndigten Z\u00f6lle von 30 Prozent auf Waren aus Mexiko seien zun\u00e4chst abgewendet worden, schrieb sie auf X. Damit hatte Trump zuvor in einem Schreiben an das s\u00fcdliche Nachbarland gedroht. &#8222;Wir hatten ein sehr gutes Gespr\u00e4ch mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump&#8220;, schrieb Sheinbaum nun. Mexiko habe 90 Tage Zeit gewonnen, um eine langfristige Verst\u00e4ndigung mit den USA zu erzielen. Neue Zollregeln der USA sollen hingegen ab Freitag f\u00fcr viele L\u00e4nder gelten.<\/p>\n<p>    15 Prozent auf Produkte aus der EU<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/zolleinigung-eu-faq-100.html\" title=\"Zollstreit: Worauf sich EU und USA geeinigt haben\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Produkte aus der Europ\u00e4ischen Union<\/a> wird laut einer Grundsatzvereinbarung bei der Einfuhr in die USA der pauschale Zollsatz von 15 Prozent f\u00e4llig. &#8222;Ab dem 1. August werden die USA diesen H\u00f6chstzollsatz auf den Gro\u00dfteil der EU-Exporte anwenden&#8220;, wie aus einem EU-Dokument hervorgeht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUS-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte vor einiger Zeit Z\u00f6lle auf den Import von Produkten aus zahlreichen L\u00e4ndern zum 1. August angedroht. Dann folgten Verhandlungen mit vielen L\u00e4ndern &#8211; Trump passte danach die Zollforderungen an und ging herunter. Im Falle der EU w\u00e4ren nach seiner fr\u00fcheren Zolldrohung 30 Prozent f\u00e4llig geworden.<\/p>\n<p>    Einigung auch mit S\u00fcdkorea<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch mit S\u00fcdkorea gab es laut Trump eine Einigung. Hatte er zuvor damit gedroht, ab dem 1. August Z\u00f6lle in H\u00f6he von 25 Prozent auf die Einfuhr von Produkten aus dem Land zu erheben, so teilte er nun auf Truth Social mit, man habe sich auf 15 Prozent geeinigt. Nach Angaben seines Handelsministers Howard Lutnick wird dieser Zollsatz auch f\u00fcr Auto-Importe gelten. Amerika werde nicht mit Z\u00f6llen belastet, schrieb Trump.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nS\u00fcdkorea werde den USA zudem 350 Milliarden US-Dollar f\u00fcr Investitionen zur Verf\u00fcgung stellen, \u00fcber die er entscheide. Au\u00dferdem werde das Land Fl\u00fcssigerdgas (LNG) oder andere Energieprodukte im Wert von 100 Milliarden US-Dollar kaufen und amerikanische Produkte wie Autos und landwirtschaftliche Erzeugnisse akzeptieren.\u00a0S\u00fcdkorea geh\u00f6rt zur G20-Gruppe, die neben der Europ\u00e4ischen und der Afrikanischen Union 19 der st\u00e4rksten Volkswirtschaften aus allen Weltregionen vereint.<\/p>\n<p>    H\u00f6he Z\u00f6lle f\u00fcr Brasilien<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nKeine Einigung kam hingegen mit <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/usa-brasilien-zoelle-104.html\" title=\"Trumps Brasilien-Politik: Es geht l\u00e4ngst um mehr als nur um Z\u00f6lle\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Brasilien<\/a> zustande. Die USA wollen als Reaktion auf die <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/bolsonaro-brasilien-gericht-100.html\" title=\"Brasiliens Ex-Pr\u00e4sident Bolsonaro muss elektronische Fu\u00dffessel tragen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">strafrechtliche Verfolgung gegen Brasiliens Ex-Pr\u00e4sidenten Jair Bolsonaro<\/a> hohe Z\u00f6lle gegen Importe aus dem s\u00fcdamerikanischen Land verh\u00e4ngen. Ab kommenden Mittwoch sollen 40 Prozent auf eine Vielzahl von brasilianischen Produkten zus\u00e4tzlich zu bestehenden Z\u00f6llen aufgeschlagen werden, wie aus einem entsprechenden Dekret hervorging.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEine weitere US-Regel trifft kleine Warenimporte aus aller Welt. Sie tritt laut einem Erlass Trumps am 29. August in Kraft. Er hatte bereits die <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/usa-zoelle-abkommen-100.html\" title=\"Trump kassiert Zollfreiheit auf kleine Pakete ein\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zollfreiheit f\u00fcr Warenimporte<\/a> mit einem Wert unter 800 Dollar aus China abgeschafft &#8211; jetzt soll das auch f\u00fcr Lieferungen aus dem Rest der Welt gelten. Pro Artikel sollen demnach Z\u00f6lle von 80 bis 200 Dollar f\u00e4llig werden. Vor allem Direktbestellungen sehr g\u00fcnstiger Produkte bei ausl\u00e4ndischen Anbietern d\u00fcrften damit f\u00fcr viele Amerikaner unattraktiv werden. Die Aufhebung der Ausnahme f\u00fcr Lieferungen aus China wird aktuell vor Gericht angefochten.<\/p>\n<p>    Neuer Unmut gegen\u00fcber Kanada<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWeitere ungel\u00f6ste Fragen gibt es mit Blick auf Kanada. Dessen <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/kanada-palaestina-100.html\" title=\"Auch Kanada stellt Anerkennung Pal\u00e4stinas in Aussicht\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">geplante Anerkennung von Pal\u00e4stina als eigenst\u00e4ndigen Staat<\/a> interpretiert Trump als Belastung f\u00fcr eine Einigung im Zollstreit mit dem n\u00f6rdlichen Nachbarland. &#8222;Wow! (&#8230;) Das wird es f\u00fcr uns sehr schwer machen, ein Handelsabkommen mit ihnen zu schlie\u00dfen&#8220;, schrieb der Republikaner auf Truth Social. Die USA sind f\u00fcr Kanada mit Abstand der wichtigste Handelspartner. Trump hatte seit seinem Amtsantritt immer wieder neue Z\u00f6lle gegen das Land verh\u00e4ngt oder damit gedroht. Handelsgespr\u00e4che hatte er Ende Juni vorerst aufgek\u00fcndigt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch mit Indien scheiterten Gespr\u00e4che \u00fcber ein m\u00f6gliches Handelsabkommen. Infolgedessen sollen f\u00fcr Importe aus dem Land ab Freitag Z\u00f6lle von 25 Prozent anfallen, wie Trump ank\u00fcndigte. Er kritisierte in diesem Zusammenhang zum wiederholten mal die &#8222;strengsten und l\u00e4stigsten&#8220; Handelshemmnisse mit Indien.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAndere Staaten m\u00fcssen dagegen ebenfalls mit deutlich h\u00f6heren Z\u00f6llen rechnen. Dazu geh\u00f6ren unter anderem S\u00fcdafrika (30 Prozent), Laos und Myanmar (je 40 Prozent). Mit China steht auch noch keine Einigung, beide Seiten signalisierten aber diese Woche den Willen zu fortgesetzten Verhandlungen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nL\u00e4nder ohne Handelsabkommen mit den USA, die bislang nichts weiter geh\u00f6rt h\u00e4tten, sollen nach Angaben des Wei\u00dfen Hauses noch im Laufe des Donnerstags \u00fcber die k\u00fcnftigen Handelsbedingungen informiert werden. &#8222;Das Handelsteam hat rund um die Uhr gearbeitet, um mit so vielen L\u00e4ndern wie m\u00f6glich in Kontakt zu treten&#8220;, sagte die Sprecherin des Wei\u00dfen Hauses, Karoline Leavitt. Sp\u00e4testens bis Mitternacht (US-Ostk\u00fcstenzeit; 06.00 Uhr MESZ am Freitag) w\u00fcrden alle per Brief oder per Dekret informiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 31.07.2025 21:04 Uhr Den 1. August hatte US-Pr\u00e4sident Trump als Stichtag f\u00fcr neue Z\u00f6lle festgelegt. 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